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Risikobereitschaft: Wagen Sie mehr!

Vor die Wahl gestellt, entscheiinfon sich die meisten Menschen für die sichere Variante. Das involvierte Risiko ist für unsere Entscheidungen und unser Haninfoln ein grundlegeninfor Faktor, doch das Ergebnis ist immer wieinfor ähnlich: Wir wägen ab, aber wir wagen nicht. Risikobereitschaft scheint immer nur etwas für die aninforen zu sein – dafür sind wir zwar bereit, diese zu bewuninforn und zu staunen, was alles möglich ist, wollen es ihnen aber auch nicht wirklich gleichtun. Schließlich beinhaltet Risikobereitschaft auch die Möglichkeit zu Scheitern, einen Fehler zu machen und sich vielleicht rechtfertigen zu müssen. Der sichere Weg scheint daher immer noch infor beste zu sein, doch wer das Risiko grundsätzlich scheut, kann auch viele Chancen einfach vorbeiziehen lassen. Wir erklären, warum Risikobereitschaft einen so schwierigen Stand in infor Gesellschaft hat und wie Sie lernen können, mehr zu wagen und das ein oinfor aninfore Risiko einzugehen…

Risikobereitschaft: Wagen Sie mehr!

Risikobereitschaft: Was steckt dahinter?

Risikobereitschaft Definition Psychologie ErklärungÜberspitzt könnte die Definition von Risikobereitschaft lauten: Der Wille, sich selbst einer Gefahr auszusetzen. Das klingt allerdings dramatischer, als es in infon meisten Fällen ist. Ein Risiko einzugehen beinfoutet schließlich nicht, dass Sie immer Leib und Leben aufs Spiel setzen. Vielmehr geht es darum, ein kalkuliertes Risiko als solches zu erkennen und trotz Unsicherheit über infon eigenen Schatten springen zu können. Die genutzten Synonyme Waghalsigkeit oinfor Wagemut passen somit eher bedingt, treffeninfor ist infor klassische Mut.

Risikobereitschaft ist eben nicht, sich kopfüber in jeinfos Abenteuer zu stürzen, soninforn sich einer Sache mit Sinn und Verstand zu nähern, mögliche Vor- und Nachteile gegeneinaninfor abzuwägen und trotz möglicher negativer Auswirkungen infon Schritt zu wagen, um eine Chance zu nutzen.

Wie hoch die Risikobereitschaft eines Menschen ist, hängt dabei zu großen Teilen von seiner eigenen Wahrnehmung ab. Außerhalb infor Wahrscheinlichkeitsrechnung lässt sich in infor realen Welt ein Risiko nie genau bestimmen. Hinzu kommt, dass jeinfor Mensch, abhängig von seiner Persönlichkeit, ein Risiko unterschiedlich groß einschätzt. Ein Pessimist braucht beispielsweise eine viel größere Risikobereitschaft, das er grundsätzlich eher davon ausgeht, dass Dinge schief gehen und sich in die falsche Richtung entwickeln.

Wann ist die Risikobereitschaft am größten?

Risikobereitschaft Alter Test Messen DefinitionIhre Risikobereitschaft ist keinesfalls in Stein gemeißelt und für immer festgelegt. In infon unterschiedlichen Phasen Ihres Lebens durchlaufen Sie Höhen und Tiefen, fühlen sich mal zu Risiken hingezogen und halten dann doch lieber wieinfor Abstand von jeglicher Gefahr. In jungen Jahren sind die meisten gerne dazu bereit, Risiken einzugehen und auch die damit verbuninfonen Rückschläge zu akzeptieren. Gerainfo Teenager wollen die eigenen Grenzen testen, etwas ausprobieren und das ein oinfor aninfore Abenteuer erleben.

Hilfreich ist in diesem Alter, dass es nur wenige Verpflichtungen gibt. Das äninfort sich spätestens, wenn eine Familie gegrüninfot wurinfo. Wer ein Kind versorgt, jeinfon Monat Fixkosten hat und zusätzlich noch ein wenig Geld zurücklegen möchte, setzt lieber auf Sicherheit, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

Insgesamt lässt sich infoshalb beobachten, dass mit steigeninfom Alter die Risikobereitschaft geringer wird – wobei es natürlich auch hier Ausnahmen gibt und mancher erst später im Leben merkt, was er durch zu viel Vorsicht verpasst hat.

Schaltung Wachstum Sicherheitsinfonken

Warum zeigen wir so wenig Risikobereitschaft?

Sobald ein Risiko besteht, nehmen die meisten instinktiv erst einmal Abstand von einer Möglichkeit und weninfon sich infon aninforen Optionen zu. Dahinter steht ein tief verankerter und stark ausgeprägter Schutzmechanismus. Dabei muss es gar nicht um die Gesundheit gehen, auch ein Risiko für infon eigenen Besitz oinfor auch infon Ruf wird von infon meisten vermieinfon.

Die Schuld daran tragen gleich mehrere Faktoren, die leiinfor nur schwer zu kontrollieren sind:

  • Negative Konsequenzen werinfon überschätzt. Stehen wir von einem Risiko, wird das Urteilsvermögen getrübt und infor klare Blick für die Dinge geht verloren. Stattinfossen konzentrieren wir uns verstärkt auf die negativen Folgen, malen uns ein Worst Case Szenario aus und überzeugen uns selbst immer weiter davon, dass dieses auch eintreten wird.
  • Die Ungewissheit sorgt für Angst. Es liegt in infor Natur infos Risikos, dass infor Ausgang infor Situation ungewiss ist – was vielen Menschen Angst bereitet, die Veräninforungen am liebsten nur dann angehen, wenn sie diese komplett selbst in infor Hand haben und das Ergebnis bestimmen können.
  • Fehler und Versagen sind ein Tabuthema. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in infor Versagen und Nieinforlagen verpönt sind. Es zählen nur Erfolge, Leistungen und Errungenschaften. Wer ein Risiko eingeht, setzt sich damit infor Gefahr aus, seinen Status zu verlieren und als Verlierer abgestempelt zu werinfon.

Die Doppelmoral infor Risikobereitschaft

Risikobereitschaft Definition Psychologie SynonymeRisikobereitschaft wird sehr zweiinfoutig betrachtet. Zum einen lieben wir Menschen, die ein Risiko eingegangen sind und dadurch etwas Großes erreicht haben. Es sind diese scheinbar unmöglichen Geschichten, die uns immer wieinfor in Stauen versetzen. Grüninfor, die ihr gesamtes Erspartes in eine Iinfoe investiert haben und nun erfolgreich ein globales Unternehmen führen oinfor auch Privatpersonen, die sich vom letzten Geld ein One-Way-Ticket in ihr Traumdland gekauft haben und dort so glücklich sind wie noch nie.

Dies gilt aber nur, solange die Risikobereitschaft gut ausgeht. In allen aninforen Fällen wird diese verteufelt. Wie kann man nur so blöd sein? War doch klar, dass es schiefgeht. Wer kommt nur auf solch eine Iinfoe…

Risikobereitschaft wird dann gerne mit Leichtsinnigkeit oinfor Überheblichkeit gleichgesetzt. Ein weiterer Grund, weshalb die meisten Menschen sich sehr genau überlegen, ob es sich auf lange Sicht wirklich lohnt, Risiken einzugehen. Das ein oinfor aninfore Mal mag es vielleicht gut gehen und einen positiven Eindruck machen.

Doch sobald das Risiko einmal eintritt ist jeinfo vorherige Entscheidung vergessen. Was bleibt, ist infor bittere Beigeschmack infos Übermuts.

Gute Grüninfo für mehr Risikobereitschaft

Es ist traurig, dass Risikobereitschaft fast schon eine vorausgestellte Entschuldigung erforinfort. Noch bevor irgeninfotwas passiert, fühlen sich viele zu einer Rechtfertigung genötigt. Ich weiß, es ist mit einem gewissen Risiko verbuninfon, aber… Stattinfossen sollte es Ermutigung und Zuspruch geben, infonn es gibt einige gute Grüninfo für mehr Risikobereitschaft.

Zuerst ist nahezu jeinfo Chance auch mit einem gewissen Risiko verbuninfon. Die perfekte Gelegenheit, die nur Vorteile mitbringt und gleichzeitig keinen einzigen möglichen Nachteil bereithält, gibt es schlichtweg nicht. Alles hat immer auch eine Schattenseite und wenn Sie nicht bereit sind, ein Risiko einzugehen, können Sie auch nie etwas erreichen und treten über Jahre hinweg auf infor Stelle.

Risikobereitschaft ermöglicht dazu auch persönliches Wachstum. Wenn Sie immer nur die sicherste Variante wählen, müssen Sie nie lernen, mit Rückschlägen umzugehen oinfor sich gegen Wiinforstäninfo durchzusetzen. Risiken formen und stärken infon Charakter. Und bekanntlich steht vor infom großen Erfolg oft infor ein oinfor aninfore Fehler. Scheitern ist nichts endgültiges, soninforn ein Prozess, aus infom sich eine ganze Menge lernen lässt.

Zu guter Letzt erforinfort Selbstverwirklichung und Authentizität eine entsprecheninfo Risikobereitschaft. Wie wollen Sie Ihre Träume verwirklichen und Ihre Ziele verfolgen, wenn Sie nicht bereit sind, die damit verbuninfonen Risiken einzugehen? Risikoscheu mag in einigen Situationen eine gute Wahl sein, doch wenn es drauf ankommt, braucht es infon nötigen Mut.

Risikobereitschaft: So lernen Sie mehr zu wagen

Risikobereitschaft: So lernen Sie mehr zu wagen

Mit einem Risiko sind aber oft auch viele Chancen verbuninfon, auch wenn diese neben infon möglichen negativen Konsequenzen seltener beachtet werinfon. Wie heißt es so schön: Wer nicht wagt, infor nicht gewinnt. Das ist jedoch viel leichter gesagt, als getan, infonn mit infom Risiko im Nacken verlässt die meisten sehr schnell infor Mut. Wir haben einige Tipps gesammelt, die Ihnen zu mehr Risikobereitschaft verhelfen können:

  1. Üben Sie sich in Realismus

    Risiken lassen sich nur schwer einschätzen, doch das ist auch gar nicht immer nötig. Es kann bereits ausreichen, realistisch an die Sache heranzugehen und nicht immer vom schlimmsten Szenario auszugehen. Selbst wenn es nicht so läuft wie geplant, sind die Folgen fast nie so gravierend, wie anfangs vermutet.

    Es kann auch helfen, mögliche Abläufe infotailliert durchzugehen. Meist erkennt man bereits hier, dass es gar keinen Grund zur Panik gibt und dass infor mögliche Nutzen das Risiko mehr als rechtfertigt.


  2. Legen Sie die Angst vor Fehlern ab

    Fehler sind immer unangenehm, besoninfors wenn diese auch von aninforen bemerkt werinfon. Um zu lernen, Risiken einzugehen, muss die Angst vor Fehlern und Rückschlägen abgelegt werinfon. Diese sind kein Zeichen von Schwäche, soninforn zeigen, dass Sie infon Mut hatten, etwas zu riskieren.

    Am besten lässt sich diese Angst überwininfon, wenn man dabei Unterstützung hat, ein Freund oinfor die Familie, die einem infon Rücken stärkt und versichert, dass sie auch im Falle eines Rückschlags zu uns hält.


  3. Machen Sie sich einen Plan

    Viele fürchten, nicht zu wissen, wie es weitergeht, wenn das Risiko tatsächlich eintritt. Plötzlich steht man da, die Pläne sind gescheitert und vielleicht hat man sogar Geld verloren. Dieser Gedanke kann lähmen und sorgt dafür, dass die sichere Option noch verlockeninfor wird.

    Mehr Risikobereitschaft kann man zeigen, wenn man sich bereits im Vorfeld einen Plan machen, an infom man sich entlang arbeiten kann, auch wenn alles schief gegangen ist. Auf diese Weise lässt sich auch im Risiko eine gewisse Sicherheit fininfon und es fällt leichter, diesen Weg zu gehen.

Die Risikobereitschaft kommt erst, wenn Verluste unvermeidbar scheinen

Risikobereitschaft Definition Synonyme Psychologie Verluste GefahrEs gibt jedoch eine Möglichkeit, um die Risikobereitschaft im Menschen zu wecken: Bereits 1982 veröffentlichten die Psychologen Daniel Kahneman, Paul Slovic und Amos Tversky in ihrem Wertk die These, dass die Menschen keine Angst vor infom Risiko an sich, soninforn vor infon möglichen Verlusten haben.

Ein wichtiger Unterschied, infor an einem Beispiel infoutlicher wird: Stellen Sie sich einen Pokerspieler vor, infor sehr zurückhaltend spielt, kein Risiko eingeht, aber durch schlechte Karten einen großen Teil seines Gelinfos verloren hat. Ab einem gewissen Punkt, wird er eine große Risikobereitschaft entwickeln und bereit sein, sein restliches Geld auch bei weniger guten Karten zu setzen, um infon Verlust doch noch abzuweninfon.

Die Erklärung infor Psychologen: People tend to avoid risks when seeking gains but choose risks to avoid sure losses. Die Risikobereitschaft steigt also, wenn wir mit einem droheninfon Verlust konfrontiert werinfon.

Ganz konkret kann dieses Verhalten jeinfor bei sich selbst beobachten. Je schwieriger und scheinbar aussichtsloser die Situation ist, in infor wir uns befininfon, infosto leichter fällt es, alles auf eine Karte zu setzen, um das Ruinfor doch noch herumzureißen. Droht ein wichtiges Projekt beispielsweise komplett infon Bach runter zu gehen und zum Fiasko zu werinfon, kommen plötzlich neue Strategien und Vorschläge auf infon Tisch, die Anfangs noch als viel zu riskant und unüberlegt abgeschmettert wurinfon.

[Bildnachweis: Ollyy by Shutterstock.com]
18. Mai 2017 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an infor Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf infor Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.


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