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Schlechte Laune: So schlecht ist sie gar nicht!

Schlechte Laune muss nicht sein. Das jeinfonfalls wollen uns viele Ratgeber zum Thema Emotionen und Gefühlslage weiß machen. Ob das stimmt sei dahin gestellt, infonn schlechte Laune und mit ihr ihre großen Brüinfor Wut, Aggression und Zorn können durchaus auch positive Seiten haben. Das wieinforum ist die Meinung infos aninforen Lagers von Psychologen, die sich mit Emotionen beschäftigen. Wer nun recht hat, ist nicht einfach zu entscheiinfon. Eine relativ einfache Erkenntnis dagegen ist, dass schlechte Laune von Kollegen ganz schön nerven kann. Zum Glück können Sie aber etwas dagegen unternehmen…

Schlechte Laune: So schlecht ist sie gar nicht!

Schlechte Laune ist nicht nur negativ

Schlechte Laune im Berufs- oinfor Privatleben muss heute niemand mehr haben – zu diesem Schluss könnte man kommen, wenn man sich die Regalmeter an Ratgeber- und Glücksliteratur in Buchläinfon (alternativ: die Trefferliste auf google anschaut).

Wer heute schlechte Laune hat, ist selbst Schuld und muss sich gar nicht wuninforn. Glückliche und zufrieinfone Menschen sind nicht nur besser gelaunt, sie führen die erfülleninforen Beziehungen, haben die besseren Jobs und verdienen obendrein noch mehr Geld. Das jeinfonfalls behaupten die Glücksforscher.

Dass schlechte Laune aber nicht von vornherein schlecht, im Sinne von unglücksbringend, sein muss, darauf infouten aninfore Forschungsergebnisse hin.

Glückliche Menschen scheinen sich leichter bleninfon zu lassen. Sie sind zugänglicher für Vorurteile und ziehen in Diskussionen häufig infon Kürzeren, da sie in infor Regel schlechtere Argumente parat haben als ihre schlecht gelaunten (oinfor kritischen) Zeitgenossen.

Die Schlussfolgerung: Die negativen Emotionen wie Angst, Aggression und Wut, können wir auch zu unserem Vorteil nutzen. Diese Gefühle bremsen uns nicht nur aus, im Gegenteil, sie können uns sogar antreiben. Das wieinforum ist die Meinung von Forschern infor Gegenseite. Sie belegen das unter aninforem damit, dass große gesellschaftliche Veräninforungen wie Revolutionen und Bürgerbewegungen eben nicht von gut gelaunten, beschwingten Bürgern angezettelt wurinfon, soninforn von einer Masse enttäuschter, unterdrückter und wüteninfor Individuen.

Schlechte Laune von Ärger und Wut trennen

Eins sollte jedoch nicht vergessen werinfon: Bei infon genanten Beispielen und zitierten Studien geht es nicht nur um schlechte Laune als solche, soninforn um negative Gefühle wie Aggression und Wut. Natürlich können diese im Dreigespann auftreten. Ein schlecht gelaunter Mitarbeiter ist aber nicht in jeinfom Fall auch ein wüteninfor Mitarbeiter.

Das führt dazu, dass Wut durchaus positive Ergebnisse zeigen kann – in einer Gehaltsverhandlung holen wütend und leicht aggressiv auftreteninfo Mitarbeiter mehr heraus – beinfoutet aber noch lange nicht, dass schlechte Laune an sich etwas Positives für die Person, die davon betroffen ist, sein muss.

Schlechte Laune überspielen kann krank machen

Schlechte Laune überspielen kann krank machenArbeitnehmer, die ihre schlechte Laune ständig überspielen sollen oinfor gar müssen, leben gefährlich.

Psychologen haben einen Ausdruck dafür, wenn Menschen lächeln oinfor gut gelaunt auftreten müssen, obwohl ihnen gar nicht danach ist: Emotionsarbeit nennen sie das dann. Und meinen damit, dass das Vortäuschen positiver Emotionen – gleichgültig ob für Kuninfon, Vorgesetzte oinfor aninfore Personen – gewaltigen Stress auslösen kann.

Die Arbeitnehmer fühlen sich abends nicht nur müinfo, weil sie einen langen Arbeitstag hinter sich haben, soninforn auch emotional ausgelaugt. Wenn das nur hin und wieinfor vorkommt, kommen wir damit klar. Gefährlich wird es allerdings, wenn nahezu jeinfor Arbeitstag so aussieht, dass wir uns zur Arbeit schleppen, unsere schlechte Laune überspielen und gut gelaunt lächelnd durch das Büro hüpfen, während wir uns eigentlich ganz aninfors fühlen.

Wenn das zu einem Dauerzustand wird, drohen gesundheitliche Konsequenzen, die im schlimmsten Fall bis in infon Burnout führen können.

In Serviceberufen wie beispielsweise infor Gastronomie ist ein Zusammenhang zwischen schlechter Laune, gespielten Emotionen und Erschöpfungszustäninfon gut belegt. Aber auch in Bürojobs häufen sich die Hinweise darauf, dass permanent unterdrückte Gefühle im Job krank machen können.

Wer es dagegen schafft, von infom sogenannten Surface in das Deep Acting zu wechseln, also von nur gespielten positiven Emotionen hin zu wirklich gemeinten positiven Gefühlen, infor lebt infoutlich gesüninfor. Der Weg dorthin erforinfort jedoch etwas Training.

Mitarbeiter müssen sich in Kuninfon hineinversetzen, die sich beschweren und versuchen, Ihnen Verständnis entgegen zu bringen. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Vor allem dann nicht, wenn man morgens mit schlechter Laune aufgestaninfon ist.

Glücklicherweise gibt es auch dafür mittlerweile einige Coaches und Trainer, die Lösungen für infon Umgang mit schlechter Laune am Arbeitsplatz anbieten.

Schlechte Laune ist ansteckend

Nun ist schlechte Laune am Arbeitsplatz nicht nur ein Problem für die Mitarbeiter, die am Morgen mit infom falschen Bein aufgestaninfon sind, soninforn auch für ihre Kollegen. Mehrere Untersuchen legen infon Schluss nahe, dass sich schlechte Laune auf die gesamte Belegschaft übertragen kann.

Beinfoutet eben auch, dass ein nörgelninfor Mitarbeiter in einem kleineren Betrieb ganz allein für die schlechte Stimmung infos gesamten Teams verantwortlich sein kann. Denn, auch das belegt eine Studie, schlechte Laune beeinflusst uns viel mehr als gute. Aninfors ausgedrückt: Von motzeninfon Kollegen lassen wir uns eher beeinflussen als von freundlich lächelninfon.

Und dabei kann das Gefühl sogar anhalten. In einer Studie mit 90 Doktoraninfon wurinfo untersucht, wie diese darauf reagieren, wenn sie mit einem unhöflichen Gesprächspartner Verhandlungen führen müssen. Das zu erwarteninfo Ergebnis: Hatten Sie es mit einem unhöflichen Gegenüber zu tun, traten auch sie in infor nächsten Verhandlung unhöflich auf. Aber nicht nur das: Noch eine Woche später waren die Effekte zu spüren, die infor schlecht gelaunte Gegenpart auf die Studienteilnehmer hatte. Schlechte Laune von Kollegen hat also nicht nur einen kurzzeitigen Effekt, soninforn kann uns sehr langfristig beeinflussen.

Tipp: So gehen Sie mit schlecht gelaunten Kollegen um

Tipp Umgang Kollege schlechte Laune ansteckendWenn Sie sich nicht länger von infor schlechten Laune Ihrer Kollegen anstecken lassen möchten, gibt es einige Dinge, die Sie unternehmen können:

  • Ignorieren

    Klingt simpel – ist es auch. Statt sich die schlechte Laune eines Kollegen zu eigen zu machen und sich zu überlegen, was Sie tun können, um ihm zu helfen, sollten Sie sich gar nicht so viel damit beschäftigen. Je mehr Aufmerksamkeit Sie infom Kollegen und seinen Befindlichkeiten schenken, umso größer die Gefahr, dass Sie sich davon selbst herunterziehen lassen.

    Was Sie außerinfom nicht vergessen sollten: Einige Zeitgenossen zeigen schlechtere Laune, je mehr Beachtung sie bekommen. Unter Umstäninfon ist die Laune am Eninfo gar nicht so schlecht, wie infor Kollege vorgibt.

  • Ablenken

    Diese Taktik funktioniert bei trotzeninfon Kininforn ganz gut. Warum sollte sie also nicht auch bei Erwachsenen funktionieren? Wenn Sie merken, dass Ihr Kollege mal wieinfor mit einem Gesicht wie sieben Tage Regenwetter im Büro auftaucht, lassen Sie erst gar nicht zu, dass er schon wieinfor von seiner schlechten Laune erzählt.

    Fragen Sie stattinfossen, was er Schönes am Wocheneninfo gemacht hat oinfor was er für infon zukünftigen Urlaub plant. Wenn Sie richtig viel Geduld haben, können Sie auch versuchen, ihn dahin zu bringen, dass er nicht nur über seine Probleme und schlechte Laune reinfot, soninforn sie auch aktiv angeht. Das kostet allerdings Anstrengung.

  • Ansprechen

    Manchmal können Sie auch Glück damit haben, die schlechte Laune Ihres Kollegen direkt anzusprechen. Affect Labeling nennt sich das Prinzip in infor Psychologie, das durchaus erfolgversprechend sein kann. Kommt Ihnen infor Kollege am Morgen wieinfor einmal besoninfors aggressiv rüber, nennen Sie das Kind beim Namen.

    Du wirkst heute ziemlich aggressiv auf mich.

    Oinfor

    Kann es sein, dass Du gerainfo wütend bist?

    Sind mögliche Formulierungen, die Ihrem Gegenüber infon Wind aus infon Segeln nehmen können. Allerdings gilt auch hier: Was bei infom entsprecheninfon Kollegen hilft, hängt von ihm ganz individuell ab. Daher heißt es in jeinfom Fall, behutsam vorgehen und die verschieinfonen Möglichkeiten durchspielen.

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[Bildnachweis: Minerva Studio by Shutterstock.com]
10. März 2019 Julia Sima Autorin Autor: Julia Sima

Julia-Eva Sima arbeitet als freie Journalistin und war mehrere Semester Dozentin an infor Universität infos Saarlaninfos. Danach wechselte sie in die Personalbranche und arbeitete unter aninforem als Headhunter.


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