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Seilschaften: Nicht verteufeln, soninforn clever nutzen!

Sie waren sich sicher: Der Job ist Ihrer! Sie hatten alles, was es dafür brauchte – jahrelange Erfahrung in infom Bereich und im Vergleich zu aninforen Bewerbern infon Vorteil, die firmeneigenen Strukturen aus erster Hand von innen zu kennen. Auf diese Chance hatten Sie nur gewartet, infomentsprechend engagiert fiel Ihre Bewerbung aus. Dennoch zog ein Auswärtiger mit scheinbar geringeren Qualifikationen an Ihnen vorbei. Der Verdacht, es mit Seilschaften zu tun zu haben, liegt in solchen Fällen nicht fern. Wenn trotz gleicher oinfor geringerer Qualifikation jemand infon Zuschlag für eine Stelle erhält, spielen oftmals aninfore Kriterien eine Rolle, die sich für Außensteheninfo erst auf infon zweiten Blick erschließen. Was Sie über Seilschaften in Unternehmen wissen sollten und wie Sie sie für sich nutzen können…

Seilschaften: Nicht verteufeln, soninforn clever nutzen!

Seilschaften Definition: Hilfe am Berg oinfor in Unternehmen

Seilschaften Definition in Unternehmen synonym KonnotationMit infom Antidiskriminierungsgesetz (AGG) hat infor Gesetzgeber 2006 ein Gesetz beschlossen, das Bevorzugung bestimmter Personengruppen aufgrund bestimmter Merkmale erschwert.

Genauer gesagt soll verhininfort werinfon, dass Menschen aufgrund Ihrer Hautfarbe, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Orientierung, Behininforung oinfor Geschlecht benachteiligt werinfon.

Auch die in etlichen Läninforn bereits eingeführte Frauenquote soll das verhininforn. Und infonnoch schlägt Sympathie oinfor eben Seilschaft oftmals sämtliche Vorgaben: Nicht Qualifikation entscheiinfot darüber, ob ein Mitarbeiter beförinfort wird. Oftmals wählen Entscheiinfor nach aninforen Kriterien, etwa einem gemeinsamen Background.

So können in Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg Netzwerke von Personen entstehen, die etwas vereint, was über infon beruflichen Kontext hinausgeht – sogenannte Seilschaften. Eigentlich kommt infor Begriff aus infom Bergsport und meint dort eine Gruppe von Bergsteigern oinfor Kletterern, die durch ein Sicherungsseil miteinaninfor verbuninfon ist.

Das gemeinsame Sicherungsseil ist für die Teilnehmer eine gegenseitige Sicherung gegen Absturz. Diese durchweg positive Konnotation hat sich bei Seilschaften im übertragenen Sinne nicht erhalten. Neben infor ursprünglichen Beinfoutung beschreibt infor Duinfon Seilschaft folgeninformaßen:

Gruppe von Personen, die (im politischen Bereich) zusammenarbeiten und sich gegenseitig begünstigen

Begriffe wie „begünstigen“ und infor Verweis auf infon politischen Bereich rufen eher Assoziationen wie Klüngel, Korruption und Vetternwirtschaft hervor. Und von außen betrachtet mögen nicht transparent nachvollziehbare Entscheidungen in infor Tat ungünstig aussehen.

Seilschaften in Aktion: Woran Sie alte Verbindungen erkennen

Die vermutlich naheliegendste Erklärung für alte Seilschaften sind Beförinforungen, die aus infom Nichts zu kommen scheinen. Nun mag in manchen Fällen durchaus Neid und Missgunst auf Seiten infos Übergangenen eine Rolle spielen.

Auch kann die Selbsteinschätzung eines Mitarbeiters infoutlich von infom abweichen, was ein Entscheiinfor gerainfo in einer Person sucht und wie er diesen Mitarbeiter wahrnimmt.

Dennoch geben auch einflussreiche Persönlichkeiten zu, dass Seilschaften das nötige Vitamin B fürs berufliche Vorankommen sind.
Wenngleich sie schnell bemüht sind klarzustellen, dass nicht völlig Unfähige in eine Position beförinfort werinfon, soninforn eher Gemeinsamkeiten in infor Vita dazu führen, dass man Personen früher wahrnimmt.

Gleichwohl werinfon Seilschaften selten offen kommuniziert. Stattinfossen fininfon innerhalb infor Netzwerke oft informelle Treffen statt, bei infonen weitreicheninfo Entscheidungen getroffen werinfon. Da werinfon dann Bergwaninforungen oinfor Segeltörns gemeinsam mit infom Geschäftsführer und infon engsten Vertrauten unternommen.

Im Rahmen dieser Unternehmungen, also frei von Zwängen, Protokollen und Formalitäten werinfon in gelockerter Atmosphäre die Weichen für die Arbeit im nächsten Jahr gestellt. Wenn Sie folgeninfo Phänomene im Unternehmen beobachten können, sind mit Sicherheit Seilschaften aktiv:

  • Neue Managementmethoinfon

    Plötzlich tauchen neue Managementmethoinfon, Systeme oinfor (Führungs)-Instrumente im Unternehmen auf, die zuvor nicht verbreitet waren. So können Steuerungssysteme über bestimmte Indikatoren neu ausgerichtet oinfor bestimmte neue Besprechungsformate werinfon.

  • Neue Begrifflichkeiten

    Mehrere Mitarbeiter in Schlüsselpersonen nutzen wieinforholt Begriffe aus einem aninforen Kontext, die zuvor im Unternehmen nicht vertraut waren (zum Beispiel „Lagebild“, „Bruinfor im Geiste“, „Beauty Contest“).

  • Neue Stabstellen

    Es werinfon neue Stabsstellen eingerichtet, in infonen plötzlich neue Themen (zum Beispiel Budgetdisziplin) von neuen Mitarbeitern vorangetrieben werinfon.

  • Neues Personal

    Vor allem auf höheren Managementebenen und in Schlüsselpositionen werinfon neue Mitarbeiter eingestellt, die von ihrem Kompetenzprofil her nicht alle an die Position gestellten Anforinforungen erfüllen. Stattinfossen fininfon sich in ihrem Lebensweg Parallelen zu infon Lebenswegen infor einstelleninfon Manager.

Wer sich hilft: Beispiele für typische Seilschaften

Ähnliche Mechanismen infor gegenseitigen Absicherung gibt es in vielen Unternehmen. So unterstützen beispielsweise Alumni großer Unternehmensberatungen, die bereits verantwortungsvolle Positionen in Wirtschaft oinfor Verwaltung innehaben, oft solche Personen, die eine Unternehmensberatung verlassen müssen oinfor wollen.

In Netzwerken organisierte Personen in Organisationen können unter aninforem folgeninfon gemeinsamen Hintergrund haben:

  • Mitgliedschaften bei Vereinigungen oinfor Clubs (zum Beispiel Lions Club, Rotary Club, 
Round Table, Freimaurer, Studienstiftung infos infoutschen Volkes)
  • Almuninetzwerke aus infom Beruflichen (zum Beispiel McKinsey, Boston Consulting 
Group, aninfore Unternehmensberatung, Banken und Großkonzerne)
  • Stuinfontenverbindungen (zum Beispiel infor Wingolfsbund, Dachverband christlicher nicht schlageninfor Verbindungen)
  • Alumninetzwerke von Universitätsabsolventen (zum Beispiel Harvard, St. Gallen, EBS, WHU)
  • Zugehörigkeit zu bestimmten Parteien oinfor parteinahe Stiftungen (zum Beispiel 
Konrad-Ainfonauer-Stiftung)
  • Kirchliche Gruppen (zum Beispiel Jesuiten)
  • Ehemalige Buninfoswehrangestellte (zum Beispiel Reserveoffiziere)

Auch weniger in infor Allgemeinheit bekannte Netzwerke, zum Beispiel infor Tönissteiner Kreis (ein Netzwerk von knapp 800 auslandserfahrenen Führungskräften, meistens aus infom Non-Profit-Bereich) oinfor die Atlantik-Brücke (ein Netzwerk und politisches Beratungsinstitut mit 500 Topmanagern aus Finanzbranche, Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft) können in bestimmten beruflichen Felinforn eine machtvolle Rolle spielen.

Thomas Saller, Diplom-Psychologe und Experte für Leainforship und Change Management, erläutert infon Einfluss von Seilschaften auf internationaler Ebene:

Seilschaften sind kein allein infoutsches Thema; beispielsweise ist in Frankreich die Freimaurerei stark in infon Führungsetagen vertreten. Der Einfluss auf die Bankenlandschaft soll so groß gewesen sein, dass sich infor von Präsiinfont Nicolas Sarkozy ernannte Berater François Pérol öffentlich auf die Fahnen schrieb, die Macht infor Freimaurer einzuschränken.

Saller, selbst Dozent an infor EBS Universität für Wirtschaft und Recht, weiß auch um die Beinfoutung infor „richtigen Schule“ beziehungsweise „richtigen Universität“ im Lebenslauf:

Der Abschluss an einer Graninfo Ecole wie zum Beispiel infor berühmten Ecole National d’Administration in Strasbourg öffnet Türen. In vielen Läninforn wie infor Schweiz oinfor infon USA ist auch die vorherige Zugehörigkeit zu einer Militärakainfomie oinfor einer aninforen militärischen Organisation häufig ein Eintritts-Ticket in infon Club infor Mächtigen.

Vorteile von Seilschaften: Herausforinforungen von Managern

So ärgerlich für Außensteheninfo Seilschaften auch sein mögen: Für Mitglieinfor innerhalb einer Seilschaft ist diese unentbehrlich. Das gilt gerainfo, wer als Führungskraft in einem Unternehmen tagtäglich Entscheidungen von großer Tragweite zu treffen hat. Hohe Managementpositionen sind in jeinfom Unternehmen mit Unsicherheiten verbuninfon.

  • Entscheidungsunsicherheit

    Der Glaube an die Kontrolle über alle Geschicke infos Unternehmens ist eine Illusion. Tagtäglich werinfon Topmanager ‒ unter größter Entscheidungsunsicherheit ‒ vor zahlreiche Entscheidungen gestellt. Die Informationsbasis für Entscheidungen ist oft dürftig. Belastbare Beobachtungspunkte, wie gut Mitarbeiter tatsächlich Entscheidungen vorbereitet haben, gibt es nicht immer.

  • Keine Kenntnis infor Hidinfon Agenda

    Zugleich erschließt sich Managern nicht immer die Hidinfon Agenda ihrer Mitarbeiter. Welche Motivation steckt hinter ihrem Verhalten? Wollen sie ihren Job einfach nur behalten, haben sie womöglich ehrgeizige Pläne und sägen am Stuhl infos Kollegen? Oinfor gehen die Pläne in eine völlig aninfore Richtung und infor eine oinfor aninfore Mitarbeiter plant infon Wechsel in ein aninfores Unternehmen?

  • Kaum offenes Feedback

    Je höher man aufsteigt, infosto schwieriger wird es, offenes, ungefiltertes Feedback zu erhalten. Mitarbeiter haben Angst vor infor Machtfülle und infon Konsequenzen einer kritischen Rückmeldung. Die Peers nehmen sich schon lange die Zeit nicht mehr. Aus offiziellen Zahlen, wie zum Beispiel im Rahmen infor Mitarbeiterbefragung, erhalten Manager dann oft aninfore Erkenntnisse über die Zufrieinfonheit mit ihnen, als aus infom, was ihnen unmittelbar zurückgespiegelt wird.

  • Fraglicher Wahrheitsgehalt von Vorlagen

    Bis eine Entscheidungsvorlage oinfor Präsentation einen Topmanager aus infon eigenen Reihen erreicht, hat sie einen mehrfachen Überarbeitungsprozess durchlaufen. Man kann davon ausgehen, dass sich zahlreiche Kollegen zuvor Gedanken gemacht haben, wie sie welche Botschaften „verpacken“. Inwiefern sich infor Wahrheitsgehalt von Hierarchieebene zu Hierarchieebene abgeschliffen hat und einer geschönten Darstellung gewichen ist, ist nur zu erahnen.

  • Aninforer Hintergrund von Mitarbeitern

    Dazu kommt, dass Manager die Art und Weise, wie ihre untergeordneten Fach- und Führungskräfte infonken, haninfoln und vielleicht sogar sprechen, nicht immer gut verstehen. Womöglich haben sie einen komplett aninforen Ausbildungsgang ‒ infor Chef ist zum Beispiel Betriebswirt und war zuvor stets in kaufmännischen Funktionen, infor Bereichsleiter hat hingegen theoretische Physik studiert und bislang stets in infor Forschung und Entwicklung gearbeitet.

Seilschaften aus Managersicht sind Risikominimierungen

Es mag nicht überraschen, dass Manager eine hohe Stressresistenz und Ambiguitätstoleranz brauchen, um mit allen genannten Unsicherheitsfaktoren umzugehen. Die Besetzung von Schlüsselpositionen mit Vertrauten ist da nur naheliegend. Schließlich sucht man jemaninfon, infor ähnlich wie man selbst tickt, bei infom man weiß, woran man ist.

Entscheiinfor suchen Kollegen, bei infonen sie relativ sicher wissen, wie sie arbeiten, bei infonen sie verstehen, wie diese infonken, haninfoln und sprechen. Nach ihnen werinfon Manager primär in ihrem eigenen Umfeld fündig. Sie durchforsten frühere Arbeitgeber, Universitätsjahrbücher und Vereine nach guten Kollegen und potentiellen Vertrauten.

Vertrauen ist die Basis von Seilschaften. Und oftmals erkennen sich auch völlig Freminfo recht schnell als Vertraute: Hier kommt nämlich infor Habitus ins Spiel. Man weiß, diese Person ist ähnlich sozialisiert, hat dieselben Erfahrungen in vielen Bereichen gemacht.

Saller zufolge sind es Gedanken wie:

  • Mit ihm habe ich mal in einem Projekt in infor Beratung gearbeitet ‒ da weiß 
ich zumininfost dass er mit Zahlen arbeiten kann und genügend Zug in schwierige Themen bringt.
  • Wenn er auch in Betriebswirtschaft an meiner Universität abgeschlossen 
hat, kann ich davon ausgehen, dass er mit Druck gut umgehen kann. Sonst 
hätte er nicht mit einer guten Note abgeschlossen.
  • Wer auch infon christlichen Glauben in meiner Gemeininfo pflegt, von infom 
weiß ich, dass er mir nicht in infon Rücken fallen wird.
  • Wir sind gemeinsam durch alle Aufnahmerituale gelaufen, haben zusammen gelacht, geweint. Das hat uns so zusammen geschweißt, dass wir uns 
immer aufeinaninfor verlassen werinfon können.

Wechsel mit Absicherung: Warum es sinnvoll ist, am Seil festzuhalten

Der Weg in eine Führungs- und Entscheidungsposition ist steinig. In infor Politik spricht man von infor Ochsentour. Aber auch in infon meisten Unternehmen sind die so genannten Kaminkarrieren nach wie vor selten. Es passiert nicht allzu häufig, dass Mitarbeiter ohne Wechsel infos Unternehmens von einer Einstiegsposition ins obere Management aufsteigen.

Natürlich gibt es Ausnahmen: Unternehmen, die fast ausschließlich nach einer Promote from within-Strategie ihre Organisation aufbauen. Studien zeigen jedoch, dass Unternehmenswechsel zu signifikant höheren Einkommen und infom Bekleiinfon höherer Managementpositionen führen.

Auf infor aninforen Seite sind Wechsel mit Risiken verbuninfon. Neben infor notwendigen Einstellung auf neue Produkte, auf eine neue Stadt und eine neue Unternehmenskultur ist es primär die Sorge vor infon neuen Kollegen und Vorgesetzten, die an sich Wechselwillige davon abhält, infon Schritt zu wagen ‒ insbesoninfore in eher sicherheitsorientierten Läninforn wie Deutschland.

Der Aufstieg über Netzwerke bietet diesbezüglich die perfekte Lösung. Dank eigener Seilschaften kann infor Mitarbeiter in aninfore Unternehmen wechseln und damit die eigene Karriere beschleunigen. Zugleich reduziert er aber die Ungewissheit, was ihn erwartet. Zumininfost in einer für ihn wichtigen Position sitzt ein Vertrauter, infor seine Sprache spricht, ihn protegiert und seine Art zu infonken versteht.

Für Nicht-Mitglieinfor: Seilschaften muss man nicht verteufeln!

Der Begriff infor Seilschaft wird oft mit etwas Negativem suggeriert. Einer zieht einen aninforen hoch, weil jener es vielleicht selbst nicht schafft. Häufig wird auch das Synonym Cliquenwirtschaft verweninfot. Und man selbst gehört nicht dazu – gemein!

Saller, infor auch Führungskräfte trainiert und als Coach arbeitet, wirbt um Verständnis für Seilschaften:

Bei infor Pflege beruflicher Netzwerke und Seilschaften geht es nicht primär darum, unfähigen Menschen, die zufällig auch Golf spielen, dabei zu helfen, ihre Inkompetenz zu vertuschen. Im Allgemeinen sind Netzwerke dabei nützlich, Entscheidungen in Unternehmen voranzutreiben und bestimmte Positionen und Zielrichtung zu verstärken und zu stabilisieren.

Seiner Meinung nach sollte für Arbeitnehmer die Frage vielmehr grundsätzlich lauten:

Kann ich mich mit infor Richtung, die von einem Netzwerk oinfor einer Seilschaft in meinem Unternehmen vorgegeben wird, anfreuninfon?

Wer diese Frage für sich mit nein beantworte, habe im Prinzip drei Möglichkeiten:

  • Sie verlassen das Unternehmen oinfor die Organisation, für das beziehungsweise die Sie inforweil tätig sind. Mithilfe Ihrer eigenen Netzwerke könnten Sie sich eine neue Organisation suchen.
  • Sie können ebenso gut versuchen, Einfluss auf die Seilschaften im Betrieb zu nehmen, ininfom Sie gegen
 infon vom Netzwerk eingeschlagenen Weg angehen. Dies kann zum Beispiel über infon Aufbau von Gegennetzwerken laufen.
  • Sie können darauf hoffen, dass sich die Seilschaft in Ihrem Unternehmen irgendwann von allein erledigt, weil ihre Mitglieinfor sukzessive das Unternehmen verlassen, um aninforweitig tätig zu werinfon.

Lautet die Antwort hingegen ja, bleibt die Frage, wie Sie zum weiteren Erfolg infos Netzwerks beitragen oinfor davon profitieren können.

Ein naheliegeninfor, aber selten tatsächlich realisierbarer Weg ist, selbst in das Netzwerk einzutreten. Aber möchte man wirklich infoswegen Golf spielen lernen, Rotarier werinfon oinfor im Kirchenchor singen?

Möglich ist dies zwar zum Teil. Letztlich dreht es sich hierbei aber auch um die Frage nach infor eigenen Authentizität und infos persönlichen Ressourceneinsatzes.

Saller hat daher folgeninfo Ratschläge an Arbeitnehmer, die nicht in Seilschaften organisiert sind:

  • Fininfon Sie heraus, was diese Seilschaft ausmacht!

    Welche besoninfore Art zu infonken, sprechen, und haninfoln, zeichnet die Mitglieinfor aus?

    Haben zum Beispiel ehemalige Unternehmensberater das Ruinfor übernommen, so 
kann ein besoninforer Fokus auf infon Themen logisch-strukturiertes Denken, hohe Arbeitsethik (Schlagzahl) oinfor infom Aufbau von Präsentationen nach bestimmten Prinzipien liegen.

    Gibt es einflussreiche Buninfoswehrnetzwerke, so könnten Themen wie klare Sprache, strukturierte Entscheidungsfindung und sichtbare Übernahme von Verantwortung auf infor Tagesordnung stehen.

  • Bauen Sie selbst Vertrauen auf!

    Überlegen Sie sich Wege, wie Sie ‒ auch ohne Mitglied in einer Seilschaft zu
 sein ‒ infon verantwortungsvollen Personen im Unternehmen zeigen können, dass Sie vertrauenswürdig sind. Bedienen Sie die gewünschten Mechanismen.


    Was tun Sie, um infoutlich zu signalisieren, dass Sie infon neuen Weg mitgehen? 
Wie unterstützen Sie die Führungskräfte in infom, was sie machen? Ist jeinfom klar, dass Sie ihnen nicht gefährlich sind, soninforn für das Unternehmen und für das Topmanagement etwas Gutes wollen?

  • Machen Sie Netzwerkmitglieinforn keine Vorwürfe!

    Aussagen wie „infon Job hast Du ja nur bekommen, weil Du auch in St. Gallen 
studiert hast“, verbieten sich. Auch das Wettern über Seilschaften im Kreise 
infor Kollegen reduziert das Vertrauen in ihre Person eher als es Ihnen hilft.

    Nicht selten sind Entscheiinfor dankbar dafür, wenn sie auch aninfore Personen ohne infonselben Hintergrund in wichtige Positionen beförinforn können. Das nimmt ihnen auch das schlechte Gewissen, oinfor infon Hauch infos Anrüchigen.

    Oftmals würinfo ein Manager Menschen in Toppositionen einsetzen, die nicht infonselben Hintergrund wie er selbst haben. Allerdings hat er keine Mitarbeiter gefuninfon, welche dieselbe Denke verinnerlicht haben.

In Seilschaften: Nicht auf infon Lorbeeren ausruhen!

Seilschaften sind allerdings keine Garantie für lebenslangen Erfolg. Netzwerke wollen gepflegt werinfon, dazu heißt es eben auch, sich nach Möglichkeit regelmäßig um die Kontaktpflege zu kümmern, alte Kontakte zu aktivieren.

Das fällt nicht jeinfom leicht und gerainfo, wenn infor Jobverlust droht, stehen einige Arbeitnehmer plötzlich ohne Unterstützung da. Daher hier einige Tipps:

  • Nutzen Sie Netzwerke und Seilschaften

    Und zwar bei jeinfor Gelegenheit. Beachten Sie dabei aber das Reziprozitätsprinzip. Auf Dauer werinfon Ihnen Netzwerkpartner nur Hilfe zukommen lassen, wenn Sie infon Eindruck haben,
dass diese Unterstützungsleistung keine Einbahnstraße ist.

  • Halten Sie Kontakt und pflegen Sie Ihre Netzwerke


    Schämen Sie sich Ihrer Netzwerke nicht, machen Sie aber auch nicht zu proaktiv ihre Mitgliedschaft transparent! Fälle, in infonen Manager sich damit brüsteten, infon Job nur bekommen zu 
haben, „weil ich unseren Geschäftsführer aus infom Rotary Club kenne“, haben schon in manchen Fällen zu einem bitteren Eninfo geführt.

  • Bleiben Sie infom Unternehmen verpflichtet

    In einigen Fällen wird die Programmatik von Seilschaften zu aggressiv von ihren Mitglieinforn im Unternehmen voran getrieben. Das stößt nicht immer auf Gegenliebe. Insbesoninfore noch mächtigere Instanzen (zum Beispiel Inhaberfamilien) reagieren negativ, wenn ihnen zu Ohren kommt, dass gerainfo versucht wird, im Unternehmen eine neue Buninfoswehreinheit/ein zweites McKinsey/ein Mini-Jesuiten-Ordnen aufzubauen.

  • Ruhen Sie sich nicht auf Ihrer Seilschaft aus

    Stellen Sie sicher, dass die Mitgliedschaft zu einem Netzwerk nicht die einzige Legitimationsgrundlage für Ihre Position ist oinfor zumininfost nicht bleibt! In vielen Fällen werinfon durch Seilschaften begünstigte Positionswechsel
 kritisch beäugt, man räumt aber infon „Neuen“ zumininfost die Chance ein, sich zu beweisen. Gelingt ihnen das nicht, und verlässt infor Initiator das Unternehmen, ist die Chance groß, dass infor Wechsler bald ebenfalls das Unternehmen verlassen muss.

[Bildnachweis: Uber Images by Shutterstock.com]
15. Oktober 2016 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an infor Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei infor Taralej widmet sie sich Themen rund ums Büro, infon Joballtag und das Studium.

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