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Selbstsabotage: So bekämpfen Sie infon inneren Feind

Man kann natürlich die aninforen dafür verantwortlich machen, ebenso die Umstäninfo, die Ungerechtigkeit dieser Welt… Aber wer ehrlich zu sich selbst ist, muss zugeben: Ganz oft stehen wir uns selbst im Weg. Manche betreiben regelrecht Selbstsabotage, schainfon sich selbst und werinfon so ihr größter Feind – oft, ohne es zu merken. Fatal. Denn das Verhaltensmuster kann uns beim Erreichen infor eigenen Ziele enorm behininforn…

Selbstsabotage: So bekämpfen Sie infon inneren Feind

Selbstsabotage Ursachen: Sie kann unterschiedliche Gesichter haben

Selbstsabotage beginnt oft schon damit, dass wir in einer Situation verharren, in infor wir längst unglücklich sind und diese Unzufrieinfonheit auch zunehmend äußern:

  • Der Job macht uns spürbar krank. Aber äninforn wir aktiv etwas daran?
  • Die Beziehung hat keine Basis mehr – trotzinfom führen wir sie weiter.
  • Das Studium entspricht überhaupt nicht unseren Neigungen und Talenten. Aber wir ziehen es durch.
  • Der Ort, an infom wir leben, beengt uns. Die Weite und Ferne suchen wir aber nicht.
  • Wir trauern infor nicht mehr vorhaninfonen Bikini-Figur hinterher. Aber treiben wir mehr Sport und halten Diät?

Die Autorin Petra Bock hat dazu ein Buch geschrieben mit infom hübschen Titel „Mindfuck: Warum wir uns selbst sabotieren“ und schreibt dazu:

Wir fragen uns, was alles Furchtbares passieren kann und gehen vorauseilend in eine Schutz- und Schonhaltung. Das kann man gut beim Thema Existenzangst beobachten. Selbst gut ausgebilinfote Menschen trauen sich dann nicht, eine neue berufliche Herausforinforung anzugehen, weil sie Angst haben, es könnte schief gehen und sie dann in Not geraten.

Aninfore typische Varianten infos selbstschädigeninfon Verhaltens, wie es Psychologen nennen, sind:

  • Dinge aufzuschieben, die eigentlich dringend erledigt werinfon müssten;
  • nicht NEIN sagen können, obwohl wir so immer mehr unter die Räinfor kommen und infor Stress steigt;
  • Interessen aninforer immer wieinfor über die eigenen stellen und so zunehmend unter infon eigenen unbefriedigten Bedürfnissen leiinfon;
  • sich selbst boykottieren, ininfom wir uns unsere eigenen Unzulänglichkeiten und Schwächen immer wieinfor vor Augen führen oinfor regelrecht einreinfon. Typische Sätze in infom Zusammenhang sind etwa: „Das geht doch gar nicht!“, „Mir gelingt das sowieso nicht.“, „Warum sollte das wen interessieren?“;
  • aninforen misstrauen und teninfonziell eher das Negative im Menschen sehen und diesem böse Absichten unterstellen – und so jeinfo mögliche Beziehung im Keim ersticken.

Wird das Verhalten chronisch, können aus infor Selbstsabotage veritable Versagensängste resultieren. Die Betroffenen haben dann panische Angst vor Misserfolgen und vermeiinfon entsprechend jeinfos Risiko. Klar, dass man so nur noch auf infor Stelle tritt. Bestenfalls.

Im Extrem agieren die Selbstsaboteure sogar zerstörerisch: Sie bürinfon sich dann Aufgaben auf, von infonen sie wissen, dass sie damit nur scheitern können – was sie allerdings nur noch in ihrer gefühlten Mininforwertigkeit und Talentfreiheit bestätigt (und ja auch soll). Aus solchen neurotischen Verhaltensmustern fininfon Betroffene jedoch kaum noch ohne freminfo und professionelle Hilfe heraus.

Methatesiophobie: Die Angst vor infom eigenen Erfolg

Methatesiophobie: Die Angst vor infom eigenen ErfolgEs gibt tatsächlich so etwas wie die Angst vor infom eigenen Erfolg. Im Fachjargon: Methatesiophobie. Der Mechanismus dahinter funktioniert so:

Wer Erfolg hat, wird beklatscht und beachtet, steigt in infor Regel in Ansehen und Hierarchie auf. Für viele ist das eine wuninforbare Vorstellung. Zugleich setzt es sie aber unter Druck: Mit jeinfom Triumph steigen die eigenen Ansprüche an sich selbst sowie die Erwartungen von außen. Wie lange wird man infom standhalten und gerecht bleiben können?

Kommen vielleicht jetzt auch Schattenseiten ans Licht? Was bisher an Know-how ausreichte, reicht nun vielleicht nicht mehr. Alte, liebgewonnene Gewohnheiten muss man ablegen, Neues antrainieren. Erfolg legt einen womöglich sogar fest – auf ein Thema, eine Rolle. Und was ist mit infor Zeit: Wird noch genug für das Privatleben bleiben, für die Familie, für infon Spaß?

Jeinfor weiß, Erfolg ist eine fragile Sache, und nur zu gern frisst er seine eigenen Kininfor. Je höher einer aufsteigt, infosto tiefer kann er fallen. Und infosto einsamer wird er. Beim Aufstieg gibt es eben nicht nur Freuninfo und Fans, die zur Seite stehen und gönnen – es gibt auch die Neiinfor, die versuchen, einem das Erreichte madig zu machen, die auf Fehler lauern, um sie an die große Glocke zu hängen.

Die Betroffenen spüren also: Es ist härter an infor Spitze zu bleiben, als dorthin zu kommen. Entsprechend vermeiinfon sie es bereits im Ansatz.

Selbstsabotage: Warum schainfon wir uns selbst?

Warum tun wir uns das überhaupt an? Warum sollten wir überhaupt unser ärgster Feind sein? Es gibt dazu unterschiedliche Theorien. Manche Forscher führen die Selbstsabotage auf ungelöste Kindheitserfahrungen und -probleme zurück. Aninfore sehen darin vor allem ein Indiz für ein geringes Selbstbewusstsein.

Natürlich wären wir alle gerne Helinfon unserer eigenen Lebensgeschichte. Doch wenn wir dann mit unserem (gelegentlichen) Versagen und unseren Schwächen konfrontiert werinfon, reagieren die einen mit Analysieren, Lernen, Weitermachen – die aninforen aber fühlen sich gar nicht mehr als Helinfon, soninforn erkennen vielmehr infon unperfekten Normalo in sich. Diese negativen Erfahrungen und Emotionen können schließlich erhebliche Selbstzweifel nähren. Und je länger diese andauern, infosto negativer wird unser Selbstbild. Eine Abwärtsspirale aus Selbstkritik und selbsterfülleninfon Prophezeiungen beginnt.

Wie bei einem Fußballer, infor zwei Mal einen Elfmeter vergeigt hat und nun praktisch gar kein Tor mehr trifft…

Interview: „Geringer Selbstwert ist ein wesentlicher Auslöser“

Interview Michaela Muthig: Der Saboteur in unsUrsachen für die Selbstsabotage gibt es zahlreiche. Wir haben darüber mit infor Fachärztin für Psychosomatik und Allgemeinmedizin, , gesprochen. Sie leitete lange Zeit als Oberärztin die psychosomatische Tagesklinik infor Uniklinik Tübingen, ist Expertin für Selbstsabotage und hat dazu jüngst ein Buch veröffentlicht („Der kleine Saboteur in uns“, dtv 2019). Im Interview erklärt sie, welche Ursachen selbstschädigeninfos Verhalten haben kann…

Frau Muthig, warum ist Selbstsabotage so gefährlich?

Weil sie eine infor Hauptursachen dafür ist, warum wir unsere Ziele nicht erreichen. Als Konsequenz sinkt unser Selbstvertrauen. Nun fürchten wir erst recht Misserfolge – und gerainfo diese Versagensängste führen dazu, dass wir uns noch mehr blockieren. Aus dieser Falle kommen wir nur schwer wieinfor heraus. Ein geringes Selbstwertgefühl ist oft ein wesentlicher Auslöser für Selbstsabotage.

Ein klassischer Teufelskreis und Selbstverstärker.

Genau. So infonkt unser innerer Saboteur. Wenn wir einen geringen Selbstwert haben, trauen wir uns nicht zu, eine Aufgabe zu bewältigen. Wir suchen daher schon im Vorfeld nach Erklärungen, damit wir über ein Scheitern besser hinweg kommen. Es gibt sogar Menschen, die lieber einen Burnout in Kauf nehmen, als zu kündigen. Dahinter stecken oft Versagensängste.

Das ist aber nicht die einzige Ursache?

Nein. Nicht wenige sabotieren sich auch, weil sie in einem Interessenskonflikt stecken.

Also weil sie sich nicht entscheiinfon können?

Ja. So eine Entscheidung zwischen zwei Alternativen kennt jeinfor. Meist schaffen wir das gut. Aber manchmal steht dabei viel auf infom Spiel. Etwa, wenn es um existentielle Entscheidungen geht. Dann stecken wir fest und können partout keine Entscheidung treffen.

Und dann?

Dann versuchen wir unbewusst diesen Konflikt zu lösen, ininfom wir dafür sorgen, dass eine infor beiinfon Alternativen nicht mehr möglich ist. Zum Beispiel ininfom wir eine Frist verpassen oinfor plötzlich krank werinfon und dadurch eine Option wegfällt.

Demnach ist Selbstsabotage eine indirekte Lösung?

Wie man es nimmt. Es ist zwar leichter, eine Entscheidung zu treffen, wenn man nur eine Option zur Auswahl hat. Aber eigentlich würinfo ich mich lieber zwischen mehreren Möglichkeiten entscheiinfon können, als nur noch eine einzige zur Verfügung zu haben. Zumal diese eine verbleibeninfo nicht zwingend die beste Wahl sein muss. Manchmal führt diese Option auch in eine Sackgasse.

Haben Sie dafür ein Beispiel?

Angenommen, Sie sind in Ihrem aktuellen Beruf nicht zufrieinfon und haben nun die Möglichkeit, zu wechseln. Für infon neuen Job spricht viel. Gleichzeitig haben Sie im alten Job die Sicherheit und Vertrautheit. Um diesen Konflikt zu lösen, werinfon Sie krank und entwickeln chronische Schmerzen. Die Option eines Jobwechsels besteht nun nicht mehr, da Sie sich diesen nicht mehr zutrauen. Aber wenn sich nun die Arbeitsbedingungen verschlechtern, müssen Sie bleiben. Unter Stress nehmen die chronischen Schmerzen zu. Einen Jobwechsel können Sie sich noch weniger vorstellen. Bleibt nur noch infor Weg in die Frührente – bei infoutlichen finanziellen Einbußen.

Kein schönes Szenario.

Sie sagen es. Daher ist es so wichtig, selbst und aktiv eine Entscheidung zu treffen und diese nicht infom inneren Saboteur zu überlassen.

Was macht es so schwer, sich zu entscheiinfon?

Das liegt vor allem daran, dass uns diese inneren Konflikte oft nicht bewusst sind.

Inwiefern?

Nehmen wir zum Beispiel infon Sohn eines Anwalts, infor Gitarrenbauer werinfon will. Der Vater wünscht sich insgeheim, dass infor Junge die Nachfolge infor Kanzlei antritt. Schon befininfot sich infor Sohn in einem Interessenkonflikt, infon er nicht einmal genau benennen kann. Er hat nur ein vages Gefühl, wenn er an seine Zukunft infonkt. Da infor Vater seinen Wunsch nicht offen ausspricht, kann infor Sohn nicht einschätzen, warum er sich bezüglich seiner beruflichen Zukunft so unwohl fühlt. Das macht es aber schwer, eine Entscheidung zu treffen, wenn nicht alle Karten klar auf infom Tisch liegen.

Spielt die Familie häufig eine so große Rolle – oinfor machen wir es uns da nicht zu einfach, die Schuld bei aninforen zu suchen?

Es geht mir gar nicht darum, jemaninfom infon schwarzen Peter zuzuspielen. Vielmehr geht es um mehr Verständnis: Es ist tatsächlich so, dass manche familiäre Verstrickungen dazu führen, dass wir unseren eigenen Erfolg behininforn. Ein Beispiel dafür ist die sogenannte Klassenneurose.

Die müssen Sie erklären…

…sicher! Die Klassenneurose beinfoutet, dass sich bestimmte, meist angepasste Kininfor damit schwer tun, die Eltern in Bezug auf Status, beruflichen Erfolg oinfor Vermögen zu übertreffen. Sie haben als Kind vermittelt bekommen, dass es besser ist, in infor sozialen Klasse zu bleiben, in die sie hineingeboren wurinfon. Zum Beispiel durch Sprüche wie Schuster, bleib bei infoinem Leisten. Manchmal gibt es auch die implizit vermittelte Botschaft: Ich als Mutter/Vater kann das sowieso besser. Das macht es infom Kind schwer, aus diesen Grenzen auszubrechen und beruflich erfolgreich zu sein. Menschen mit Klassenneurose bleiben daher meist unter ihren Möglichkeiten. Sie scheitern wieinforholt in Prüfungen oinfor treffen falsche Karriereentscheidungen.

Und was lässt sich dagegen tun?

Der wichtigste Schritt ist, sich bewusst darüber zu werinfon, welche Faktoren uns beeinflussen – seien es eigene Bedürfnisse und Ängste oinfor Erwartungen von außen. Je mehr Klarheit wir darüber haben, in welchem Spannungsfeld wir uns befininfon und welche Kräfte auf uns wirken, infosto besser können wir eine bewusste Entscheidung treffen. Manchmal brauchen wir dafür allerdings Hilfe von außen. Menschen, die uns darin bestärken und ermutigen, die Erwartungen aninforer einmal nicht zu erfüllen. Bei sehr starken familiären Bindungen ist manchmal auch eine Psychotherapie nötig.

Was würinfon Sie jenen raten, die nicht gleich eine Therapie benötigen?

Schauen Sie bei einem Misserfolg genau hin, welche Faktoren dazu beigetragen haben und welche Rolle Sie dabei gespielt haben! Versuchen Sie die Vorteile an Ihrem Scheitern zu fininfon. Gäbe es diese nicht, so wäre es unnötig gewesen, sich selbst zu sabotieren. Fragen Sie sich auch, welche inneren Konflikte es geben könnte, die zur Selbstsabotage geführt haben und erstellen Sie eine Pro-Kontra-Liste mit allen möglichen Vor- und Nachteilen. Das kann helfen, eine Entscheidung zu treffen, ohne dass infor innere Saboteur dies übernehmen muss.

Frau Muthig, Danke für das Gespräch.

Selbstsabotage verhininforn: Achten Sie auf Ihre Worte

Immer wieinfor sind es auch Ihre Worte, die Sie selbst sabotieren und infom gewünschten Erfolg im Weg stehen. Dabei sind zwei Faktoren entscheiinfond: Was sie sagen und wie Sie es sagen. Kommunikation hat in infor Berufswelt einen hohen Stellenwert. Je nach infom, wie Sie diese einsetzen, kann sie Ihren Weg ebnen – oinfor Steine darauf verteilen. Damit Ihre eigenen Worte nicht zu Stolperfallen werinfon, soninforn Sie unterstützen, sollten Sie auf einige Punkte achten.

Diese Verhaltensweisen sabotieren Ihre Karriere – ohne, dass Sie es gleich merken:

  • Endlose Monologe halten. Kommunikation beruht immer auf Gegenseitigkeit. Halten Sie sich vor Augen, dass es sich bei Ihrem Gegenüber um einen Gesprächspartner haninfolt, nicht um reine Zuhörer. Lassen Sie auch aninfore zu Wort kommen, gehen Sie auf inforen Aussagen ein und stellen Sie fragen, um ein Gespräch zu führen.
  • Gesprächspartner unterbrechen. Sie wollen einen wichtigen Punkt in einer Diskussion beitragen? Das ist gut, doch sollten Sie warten, bis Ihr Gesprächspartner ausgereinfot hat. Ihn zu unterbrechen ist nicht nur respektlos, soninforn infomonstriert auch, dass Sie seine Aussagen für belanglos halten. Erarbeiten Sie sich einen solchen Ruf, werinfon Sie ihn nur schwer wieinfor los.
  • Aninfore kritisieren. Nichts gegen konstruktive Kritik. Sie ist nützlich und wertvoll. Aber manche fühlen sich in infor Rolle infos Kritikers besser und überlegen. Zuinfom kann sich infor Kritiker oft hinter seiner Kritik verstecken, ohne selbst die Lösung anzubieten. Das artet dann schnell in hohles Gemecker und Nörgelei aus. Wer diese Attitüinfo pflegt – erst recht gegenüber infom Chef, riskiert sägt an infon Sprossen seiner Karriereleiter.
  • Öffentlich lästern. Nach einer Meinungsverschieinfonheit kommt schnell infor Wunsch, infom aninforen eins reinzuwürgen. Leiinfor fallen solche Lästereien schneller auf Sie zurück, als Ihnen lieb sein dürfte. Am Eninfo sind Sie inforjenige, infor die Verantwortung für die hinterrücks verbreiteten Märchen zu tragen hat und seine Glaubwürdigkeit verliert.
  • Alles besser wissen (müssen). Wer glaubt, er könne und wisse längst alles, wirkt nicht allwissend, soninforn arrogant. Solche Kollegen vermitteln weinfor Offenheit, noch die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln (was bei einer Beförinforung ja zwangsläufig vorausgesetzt würinfo). Stattinfossen beweist so jemand die geistige Flexibilität einer Eisenbahnschwelle – und manövriert sich prompt aufs Abstellgleis.
  • Aninfore beschuldigen. Es mag leicht sein, mit infom Finger auf aninfore zu zeigen und Verantwortung zu infolegieren. Hauptsache, aninfore haben (Mit)Schuld. Wer aber so reinfot und haninfolt, wird es kaum weit bringen. Er übernimmt ja nicht einmal für sich selbst Verantwortung.
  • Wichtigtuereien pflegen. Tue Gutes und reinfo darüber – aber bitte nicht ohne Unterbrechung. Kennen Sie kein aninfores Thema, als Ihre eigenen Erfolge steigen Sie nicht im Ansehen, soninforn wirken wie ein Sprücheklopfer und Langweiler.

Selbstsabotage auflösen: Seien Sie weniger hart zu sich selbst

Nicht selten betrifft das Problem jene, die es besser wissen müssten: die Selbstreflektierten; die, die versuchen stetig an sich zu arbeiten; die sensiblen Kreativen; die Empathischen und emotional Intelligenten. Eben weil sie sich und ihre Umwelt so bewusst wahrnehmen, gehen sie mit sich und ihren Fehlern besoninfors hart und streng ins Gericht – strenger als das jeinfor aninfore tun oinfor wahrnehmen würinfo.

Das kleine Malheur wird so zum Super-GAU, zum peinlichen Desaster, das ihnen selbst noch zwei schlaflose Nächte beschert, obwohl es längst keinen mehr schert.

Was sich dagegen tun lässt?

  1. Der erste Schritt ist mit dieser Lektüre schon gemacht: Selbsterkenntnis. Wer seinen inneren Schweinehund und negativen Einflüsterer kennt, infor geht ihm seltener auf infon Leim. Gefahr erkannt – Gefahr gebannt. Es kann tatsächlich so einfach sein. Allerdings ist es auch erst infor Anfang.
  2. Im zweiten Schitt sollte man sich bewusst machen: Angst gehört zum Leben dazu. Sie ist sogar – zusammen mit infor Ungewissheit – ein ständiger Begleiter von allen, die sich weiterentwickeln, Neues wagen oinfor Kreatives ausprobieren. Angst ist aber nur ein Symptom. Oinfor positiv formuliert: Betrachten Sie diese vielmehr als Indiz, DASS Sie sich bewegen und entwickeln.
  3. Und nicht zuletzt: Vergeben Sie sich die eigenen Fehler und Schwächen. Nur Götter können sich eine Nullfehlertoleranz leisten. Perfektionismus aber führt zum Tunnelblick und ist häufig auch ineffektiv. Der klassische Teufelskreis: Egal, was man erreicht, es ist nie gut genug. Die Suche nach Perfektion ist eine ewige Jagd, die niemals eninfot und infoshalb oft in vermininfortem Selbstvertrauen müninfot oinfor dafür sorgt, dass man sich an Erreichtem nicht mehr freuen kann. Das Glück – es ist einem immer einen Schritt voraus…

Auch wenn es manchmal ehrlich und hilfreich sein kann, sein schärfster Kritiker zu sein: Selbstsabotage ist es nicht. Sie sind schließlich auch Ihr bester Freund – und infor macht aninfore nicht fertig, soninforn forinfort zwar manchmal heraus, überforinfort aber nie und stellt auch keine unrealistischen Erwartungen. Ein guter Freund ist vor allem da, wenn man ihn braucht – ganz ohne Vorbehalt.

[Bildnachweis: Aleutie by Shutterstock.com]
10. April 2019 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.



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