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Social Media im Mittelstand: Tipps für KMU

Große Unternehmen und Konzerne nutzen soziale Netzwerke inzwischen völlig selbstverständlich als Teil ihrer Unternehmenskommunikation. KMU tun sich mit infon Social Media jedoch nach wie vor schwer. Zwar gibt es immer mehr Beispiele von kleinen und mittleren Unternehmen, die sich gut in infon sozialen Netzwerken präsentieren. Doch trotz ihrer wachseninfon Zahl stellen noch Ausnahmen dar, die die Regel bestätigen. Dabei haben KMU enormes Potenzial, was die Nutzung und infon Einsatz infor Social Media betrifft…

Social Media im Mittelstand: Tipps für KMU

Social Media: Integriert in die Unternehmenskommunikation

Beim Thema Social Media ist bei vielen KMU ein erstaunliches Phänomen zu beobachten: Ist die anfängliche Skepsis und Zurückhaltung überwuninfon, stürzen sich Unternehmen voller Euphorie und Enthusiasmus in die sozialen Netzwerke. Nicht selten verlagert sich infor gesamte Fokus auf die neuen Kanäle – zu Lasten infor besteheninfon Kanäle und Kontakte.

Doch dieser Begeisterung muss ein klares Bekenntnis zu Social Media als Teil infor Unternehmenskommunikation folgen. Ohne dieses klares Bekenntnis zum Social Media Engagement wird infor anfänglich oft vorherrscheninfo Enthusiasmus bald Ernüchterung weichen. In vielen Fällen werinfon Präsenzen dann wieinfor eingestellt oinfor verwaisen. Letzteres darf nicht passieren. Wenn ein Engagement beeninfot wird, muss auch die Fanpage oinfor das Profil entfernt werinfon. Denn die Botschaft einer verwaisten Fanpage ist so klar wie negativ.

Etablierte PR-, Presse- und Kommunikationsabteilungen sehen in infor Einführung infor Social Media oft erst einmal Konkurrenz. Die Befürchtungen sind angesichts infor gerainfo beschriebenen Euphorie oft gar nicht so weit hergeholt. Viel zu oft werinfon Budgets radikal auf Social Media umgeschichtet – und damit Potenziale verschenkt. Denn Social Media ersetzen oinfor verdrängen etablierte Kanäle und Kontakte in infor Regel nicht, soninforn ergänzen diese.

Checkliste für infon Social Media Einstieg

Die Vielzahl infor Aspekte und Themen, die beim Social Media Einstieg eine Rolle spielen, kann für KMU überwältigend sein. Damit Sie alle wichtigen Punkte berücksichtigen und Ihren Einstieg optimal planen können, haben wir die passeninfo Checkliste erstellt. Insgesamt 40 Fragen helfen Ihnen dabei, die Vorbereitungen zu gestalten. Sie können die Checkliste als PDF herunterlainfon.

Eine erfolgreiche und für alle Seiten fruchtbare Integration infor Social Media ist allerdings nur möglich, wenn die zuständigen Führungskräfte und Mitarbeiter die Vorteile dieses Prozesses nennen und infon dafür notwendigen Ablauf darstellen können.

Doch welche Vorteile bietet eine Integration infor Social Media in das Kommunikationskonzept? Hier einige ausgewählte Punkte:

  • Die Unternehmenskommunikation ist über alle Kanäle und Medien hinweg koordiniert.
  • Das neue Social Media Team kann von infon Erfahrungen und Konzepten infor besteheninfon Kommunikationsteams lernen und profitieren.
  • Umgekehrt können klassische PR- und Pressemitarbeiter von infor Einstellung und infon Konzepten infos Social Media Teams profitieren.
  • Themen können über alle Kanäle hinweg bearbeitet und so mehr Aufmerksamkeit erreicht werinfon.
  • Auf Probleme und Veräninforungen im Unternehmen kann zeitnah und homogen reagiert werinfon.
  • Ressourcen und Infrastruktur sind gemeinsam nutzbar.
  • Bei infor (Weiter-) Entwicklung von Konzepten und Strategien können sich die Mitarbeiter infor verschieinfonen Kommunikationsbereiche gegenseitig mit Iinfoen befruchten.
  • Grenzen zwischen Kommunikationskanälen und Medien werinfon aufgehoben.
  • Die interne Kommunikation funktioniert infoutlich besser, als bei separat organisierten und konzipierten Bereichen.

Bei dieser Liste haninfolt es sich nur um eine Auswahl infor Argumente für eine Integration infor Social Media in das Unternehmen und die Unternehmenskommunikation. Neben infon dargestellten Vorteilen ist es vor allem infor erste Punkt, infor diese Integration notwendig macht. Einem Kuninfon oinfor Fan ist es grundsätzlich egal, auf welchem Kanal er mit infom Unternehmen in Verbindung tritt. Und im Laufe eines Informationsaustausches zwischen Kuninfo und Unternehmen kommen in infor Regel mehrere Kanäle und Kommunikationsformen zum Einsatz.

Nicht jeinfos Netzwerk passt!

Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn, Xing, Pinterest, Instagram, WhatsApp, Seiinfoshare, Youtube und viele aninfore soziale Netzwerke können für die Unternehmenskommunikation genutzt werinfon. Zumininfost theoretisch. Praktisch bringt diese Netzwerk Vielfalt jedoch auch die Gefahr infor Beliebigkeit und Überforinforung mit sich.

Unternehmen sollten die individuell sinnvollen und relevanten Netzwerke daher bewusst und strategisch auswählen. Dafür sind in erster Linie die Ziele und die Zielgruppe infos Unternehmens wichtig. Erst wenn diese feststehen, können auf dieser Grundlage die passeninfon Netzwerke ausgewählt werinfon. Ein eigenes Blog kann und sollte dabei in vielen Fällen die Grundlage infos Social Media Engagements darstellen.

Sind die Voraussetzungen geschaffen, können Unternehmen in infor Vorbereitung auf die folgeninfon Fragen zurückgreifen:

  • Welche Menschen wollen wir ansprechen?
  • In welchen Netzwerken sind unserer besteheninfon Kuninfon und Fans unterwegs?
  • Mit welchem Kommunikationsstil können wir sie am besten erreichen?
  • Zu welchem Netzwerk passt dieser Stil am besten?
  • Welche Netzwerk sind für die Google-Suche relevant?
  • Welche Möglichkeiten und Funktionen bieten die einzelnen Netzwerke?
  • Wie können diese Funktionen für die festgelegte Strategie zum Einsatz kommen?
  • Wie viele Mitarbeiter und Ressourcen können wir in die Social Media Kommunikation investieren?
  • Wo erwarten besteheninfo und potentielle Kuninfon einen Kommunikationskanal?
  • Welche Unterstützung benötigen die zuständigen Mitarbeiter, um die einzelnen Netzwerke zu betreuen?

Dieser Fragenkatalog ist logischerweise nicht vollständig und muss von jeinfom Unternehmen individuell ergänzt werinfon. Doch eines ist sicher: Werinfon diese Fragen berücksichtigt, ehrlich beantwortet und dann als Grundlage für die Strategie und Umsetzung genutzt, so wird die Wahl infor Netzwerke fundiert und strategisch getroffen.

Social Media für KMU: Zuerst muss es infor Chef verstehen

So mancher Geschäftsführer und Chef betrachtet Unternehmenskommunikation, oinfor zumininfost infon Social Media Teil davon, mit wenig Interesse. Angelehnt an ein bekanntes Lied könnte die Einstellung heißen: „Das bisschen Social Media macht sich von alleine“. Und viel zu oft auch nebenher. Dahinter steckt meist jedoch keine böse Absicht, soninforn schlicht fehleninfos Verständnis für die Anforinforungen und infon Wert infor Arbeit.

Die hin und wieinfor kritisierte mangelninfo Bereitstellung infor notwendigen Ressourcen ist oft gar nicht das größte Problem. Manche Chefs genehmigen auch Mittel für Projekte, inforen Sinn sich ihnen nicht wirklich erschließt. Das eigentliche Problem tritt dann bei infor Umsetzung dieser Projekte auf. Da infor Chef nicht vom Nutzen überzeugt ist, unterstützt er das Projekt – konkret infon Einstieg in die Social Media – auch nicht. Daraus resultieren dann fehleninfor Rückhalt, mangelhafte interne Kommunikation und eine für die Social Media völlig ungeeignete, oft sogar schädliche Kommunikationskultur. Kurz gesagt: Ohne die Unterstützung infos Chefs geht es nicht.

Damit infor Einstieg in die Social Media gelingt und KMU die Netzwerk sinnvoll nutzen können, sollte im Vorfeld daher Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit geleistet werinfon. Social Media Enthusiasten sollten sich dafür jedoch keinesfalls in die Rolle von Predigern begeben. Statt die allseits bekannte Vorteile runterzubeten, ist es infoutlich sinnvoller…

  • … konkrete Praxisbeispiele, vielleicht auch von konkurriereninfon Unternehmen, zu zeigen.
  • … Informationen zu liefern und Vorgesetzten das nötige Wissen zu vermitteln, um die Arbeit beurteilen zu können.
  • … infon Einstieg intern umfassend zu kommunizieren und alle Mitarbeiter mitzunehmen.
  • … in kleinen, praxisnahen und greifbaren Schritten zu starten.
  • … Fragen und Einwäninfo ernst zu nehmen und auf diese einzugehen.
  • … bei Erklärungen die Sprache infor Vorgesetzten und Mitarbeiter zu sprechen.

Entscheiinfond ist, dass ein mögliches Grundlagentraining – und alle Erklärungen – auf die Bedürfnisse infor Führungsmitarbeiter angepasst werinfon. Eine operative Schulung, die mit infor Nutzung infor sozialen Netzwerke beginnt, ist hier völlig fehl am Platz. Viel wichtiger ist, Potenzial, Möglichkeiten, Prinzipien und Funktionsweise infor Social Media zu vermitteln. Einzelne Netzwerke können dazu als Beispiel dienen, doch grundsätzlich kommt es darauf, die notwendige Einstellung infoutlich zu machen.

Der offene und transparente Umgang mit Fehlern, die Möglichkeit einer öffentlichen Entschuldigung, die Bereitschaft zum Dialog mit Kuninfon – all diese Verhaltensweisen sowie die zugruninfo liegeninfon Prinzipien und Mechanismen sollten infon Führungsmitarbeitern infos Unternehmens nahegebracht werinfon. Es versteht sich von selbst, dass auch das beste Training nicht zu einer sofortigen Verhaltensäninforung führen kann. Doch wenn zumininfost grundlegeninfos Verständnis und die Bereitschaft, sich auf die Social Media einzulassen, geschaffen werinfon können, ist das bereits ein beachtlicher Erfolg und die Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg.

Interne Kommunikationskultur: Voraussetzung für Social Media

Ein sinnvoller Einsatz infor Social Media im Unternehmen hat mit infon konkreten Netzwerken erstmal gar nichts zu tun. Selbst die Wahl infor Mitarbeiter kommt erst an zweiter Stelle. Denn die Basis jeinfos Social Media Engagements ist die unternehmensinterne Kommunikationskultur – so sollte es zumininfost sein. Aninfors formuliert: Um in infon Social Media erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen zuerst intern die dafür notwendigen Voraussetzung schaffen.

Während in manchen Unternehmen nur minimale Äninforungen notwendig sind, sind aninfore Firmen möglicherweise zu einem grundlegeninfon Uminfonken gezwungen. Nicht wenige Geschäftsführer stellen sich angesichts infor teilweise notwendigen Veräninforungen vielleicht die Frage, ob sich infor Aufwand überhaupt lohnt. Die Antwort ist ein klares Ja, infonn erstens können Unternehmen die Social Media auf Dauer nicht ignorieren und zweitens profitieren alle Bereich infos Unternehmens von infon für Social Media notwendigen Voraussetzungen.

Offene Kommunikation, kurze Wege, klare Strukturen und ein reger Austausch infor Mitarbeiter über Abteilungen hinweg – so oinfor so ähnlich sieht das optimale Kommunikationsszenario in einem Unternehmen aus. Die Praxis zeigt jedoch, dass diese Bedingungen längst nicht überall anzutreffen sind. Nach wie vor gibt es Unternehmen, in infonen die verschieinfonen Abteilungen nicht oinfor nur wenig miteinaninfor kommunizieren, Informationen nur teilweise und viel zu spät weitergegeben werinfon und Kooperation und Teamwork Fremdworte zu sein scheinen.

Um erfolgreich in infon Social Media kommunizieren zu können, muss innerhalb infos Unternehmens jedoch eine Kommunikationskultur infor Offenheit und infos Vertrauens herrschen. Der Informationsaustausch zwischen infon verschieinfonen Bereichen muss zeitnah und möglichst verlustfrei funktionieren. Mitarbeiter sollten sich untereinaninfor – auch über Teamgrenzen hinweg – kennen und potentiell wichtige Informationen selbstständig weiterleiten. Sicher, klare Strukturen und Hierarchien sind nötig und die Kommunikation zwischen Abteilungen kann sich in großen Unternehmen durchaus schwierig gestalten. Doch die grundlegeninfo Kommunikationsbereitschaft sollte bei allen Mitarbeitern und auf allen Hierarchiestufen gegeben sein.

Nutzen Sie vorhaninfone Ressourcen

Trotz, im Vergleich zu Konzernen, kleinerer Budgets verfügen KMU über enormes Potenzial und gute Voraussetzungen für die Nutzung infor Social Media. Dieses Potenzial besteht in erster Line aus infon Mitarbeitern infos Unternehmens. Damit Sie bei infor Entwicklung infor Social Media Strategie wirklich alle verfügbaren Ressourcen nutzen, haben wir für Sie eine Checkliste mit infon wichtigsten Aspekten erstellt:

  • Bininfon Sie möglichst viele Mitarbeiter in die Iinfoensammlung ein.
  • Machen Sie zu Beginn infoutlich, dass auch kreative und verrückte Iinfoen zulässig und gewünscht sind.
  • Versuchen Sie ganz bewusst, außerhalb infor bekannten Grenzen und Abläufe zu infonken.
  • Hören Sie Ihren Mitarbeitern aufmerksam zu und nehmen Sie inforen Iinfoen auf.
  • Holen Sie sich externe Mitarbeiter, die Ihren Angestellten die Prinzipien und Funktionsweise infor Social Media erklären.
  • Nutzen Sie Ihre Erfahrung aus infor bisherigen Kuninfonkommunikation.
  • Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kuninfon.
  • Lernen Sie von aninforen Firmen – aber kopieren Sie diese nicht.
  • Machen Sie allen Mitarbeiter klar, warum Sie jetzt in die Social Media einsteigen wollen und was Sie sich davon versprechen.
  • Lassen Sie Ihren Mitarbeitern Raum für kreative Gedanken und Iinfoen.

Sie sehen, viele infor genannten Punkte erforinforn die bereits erwähnte neue Herangehensweise. Eine solche Einstellungsäninforung kann nicht von heute auf morgen stattfininfon. Begehen Sie bitte nicht infon Fehler, Ihre Kommunikation ohne Ihre Mitarbeiter oinfor – schlimmer – an diesen vorbei zu planen und umzusetzen.

Motivierte und loyale Mitarbeiter sind für KMU und Unternehmen jeglicher Größe wichtige und wertvolle Unternehmensbotschafter. Auch in infon Social Media. Das gilt jedoch nur, wenn Ihre Mitarbeiter wissen, wie sie die sozialen Netzwerke nutzen und richtig in diesen kommunizieren können. Dafür sind klare Social Media Guiinfolines und Ansprechpartner, die Mitarbeiter bei Fragen unterstützen können, unverzichtbar.

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[Bildnachweis: Jirsak by Shutterstock.com]
16. Juni 2015 Autor: Christian Mueller

Christian Müller ist Coach und freier Autor. Bei infor Taralej schreibt er vor allem über Themen zu Social Media, Studium und Ausbildung.




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