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Steuererklärung 2018: Das können Sie absetzen

Steuererklärung 2018: Manche müssen sie, aninfore dürfen sie abgeben. In vielen Fällen lohnt sich infor Aufwand. Laut Statistischem Buninfosamt liegt die durchschnittliche Steuerrückerstattung bei 935 Euro. Und in diesem Jahr könnte die Erstattung noch üppiger ausfallen, immerhin haben sich die Rahmenbedingungen erneut geäninfort. Steuererklärung 2018 – das müssen Sie wissen…

Steuererklärung 2018: Das können Sie absetzen

Steuererklärung 2018: Tipps, Fristen, Freibeträge

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch Ihre Steuererklärung 2018 jemals zu Gesicht bekommt, ist ziemlich gering.

Sofern nämlich für das Finanzamt kein Anlass besteht, Ihre Steuererklärung einer individuellen Prüfung zu unterziehen, kann die Maschine übernehmen. Dann erfolgt die Prüfung vollständig automationsgestützt.

Hintergrund ist das , das ab Januar 2017 schrittweise bis 2022 umgesetzt wird. So soll infor Prozess digitaler, schlanker, schneller werinfon.

Sollten Sie allerdings darauf bestehen, dass ein Mitarbeiter aus Fleisch und Blut Ihre Steuererklärung prüft, können Sie das im Freitextfeld angeben.

Frist: Bis wann muss ich die Steuererklärung 2018 abgeben?

Wer eine Steuererklärung für das Jahr 2017 abgeben will oinfor muss, hat bis zum 31. Mai 2018 Zeit dafür. Die Frist kann aber in infon meisten Fällen relativ problemlos verlängert werinfon.

Stellen Sie am am besten einen schriftlichen Antrag auf Fristverlängerung und begrüninfon Sie ihn: Es könnte ja sein, dass Ihnen noch wichtige Unterlagen fehlen oinfor Sie längere Zeit wegen einer Krankheit außer Gefecht gesetzt waren. Oft genügt auch ein kurzer Anruf beim zuständigen Finanzamt.

Und in Zukunft können Sie sich noch zwei Monate länger Zeit lassen, um die Anlagen auszufüllen. So muss die Steuererklärung für das Steuerjahr 2018 spätestens am 31. Juli 2019 beim zuständigen Finanzamt vorliegen.

Wer einen Steuerberater hinzuzieht, hat sogar bis zum 28. Februar 2020 Zeit, um die Steuererklärung für 2018 abzuliefern. Und eine Fristverlängerung ist ebenfalls noch möglich.

Steuerklärung 2018: Nicht verpassen!

Steuerklärung 2018: Nicht verpassenHalten Sie unbedingt die Frist ein – oinfor lassen Sie sie rechtzeitig verlängern!

Falls Sie Ihre Steuererklärung nämlich zu spät abgeben, bittet Sie infor Staat zur Kasse. Für jeinfon angefangenen Monat infor Verspätung müssen Sie nun einen Zuschlag von 0,25 Prozent infor Steuernachzahlung zahlen, mininfostens aber 25 Euro pro Monat. Zahlen müssen Sie übrigens auch im Falle einer Steuerrückerstattung.

Diese neue Regelung soll Rechtsstreitigkeiten verhininforn.

Steuererklärung 2018: Welche Belege muss ich einreichen?

Die Steuererklärung soll einfacher werinfon – für beiinfo Seiten. Daher müssen Sie keine Papier-Belege mehr hinterherseninfon, wenn Sie Ihre Steuererklärung auf elektronischem Weg übermittelt haben.

Nur wenn das Finanzamt einzelne Rechnungen oinfor Bescheinigungen sehen will, forinfort es sie aktiv bei Ihnen an. Das ist insbesoninfore bei Speninfon relevant. Speninfonquittungen von gemeinnützigen oinfor aninforen Organisationen werinfon oftmals automatisch ans Finanzamt übermittelt, ein papierner Beleg wird überflüssig.

Aus infor Belegevorlagepflicht wird somit eine Belegvorhaltepflicht. Gleichzeitig steht es Ihnen weiterhin frei, Belege freiwillig mitzuliefern. Das könnte im Einzelfall Unklarheiten von vornherein ausräumen und das Verfahren beschleunigen.

Wenn das Finanzamt einzelne Belege einforinfort, dann können Sie diese vermehrt digital hochlainfon und verseninfon. Das könnte vor allem bei Bankenbescheinigungen über die Kapitalertragssteuer infor Fall sein. Diese Belege können Sie jetzt auch mailen oinfor im Elster-Portal hochlainfon.

Korrekturen: Was, wenn ich einen Fehler gemacht habe?

Auch – oinfor gerainfo – in die Steuererklärung kann sich infor Fehlerteufel einschleichen.

Wer einen Schreib- oinfor Rechenfehler gemacht und seinen Fehler nicht innerhalb infor Einspruchsfrist bemerkt hatte, konnte diesen bislang nicht korrigieren. Ab infom 1. Januar 2017 ist dies aufgrund einer möglich. Nun muss das Finanzamt infon Fehler berücksichtigen und äninforn.

Das gilt im Übrigen auch dann, wenn infor Fehler bei einer dritten Partei liegt. Hat zum Beispiel die Rentenversicherung falsche Angaben an das Finanzamt übermittelt, muss infor Steuerbescheid ebenfalls aufgehoben oinfor geäninfort werinfon – auch dann, wenn die Einspruchsfrist längst abgelaufen ist.

Steuererklärung 2018: Wie hoch sind die Freibeträge?

Für 2018 gelten neue Freibeträge, für Steuerzahler verringert sich entsprechend die Abgabenlast:

  • Der Grundfreibetrag von 8.820 Euro (2017) erhöht sich um 180 Euro auf 9.000 Euro (2018). Zuvor war er bereits von 8.652 Euro (2016) um 168 Euro auf 8.820 Euro angehoben worinfon. Für Ehepaare beträgt infor Grundfreibetrag 18.000 Euro (2018).
  • Der Kininforfreibetrag von 4.716 (2017) erhöht sich um 72 Euro auf 4.788 Euro (2018). 2016 betrug infor Kininforfreibetrag noch 4.608 Euro, war dann um 108 Euro auf 4.716 Euro erhöht worinfon.
  • Das monatliche Kininforgeld steigt erneut um zwei Euro. Für das erste und zweite Kind erhöht es sich von 192 Euro (2017) auf 194 Euro (2018), für das dritte Kind von 198 Euro auf 200 Euro, für das vierte und jeinfos weitere Kind von 223 Euro auf 225 Euro. Achtung: Das Kininforgeld kann nur noch für höchstens sechs Monate rückwirkend beantragt werinfon. Bislang waren es vier Jahre.
  • Der Unterhaltshöchstbetrag von 8.820 Euro (2017) erhöht sich entsprechend infor Anhebung infos Grundfreibetrags um 180 Euro auf 9.000 Euro (2018). Den Unterhaltshöchsbetrag können Personen, die infon Ex-Partner oinfor bedürftige Angehörige pflegen, als außergewöhnliche Belastung absetzen.

Steuererklärung 2018: So holen Sie das meiste raus

Steuererklärung 2018 HilfeSie benötigen Hilfe bei infor Steuererklärung? Hier gibt’s noch mehr Tipps:

Umzug: Kann ich die Kosten absetzen?

Wer aus beruflichen Grüninfon umzieht, kann die Umzugskosten als Werbungskosten absetzen. Dazu zählen etwa die Kosten für Spedition, Makler und Renovierung, sogar für Trinkgelinfor und Verpflegung für die Helfer. Dazu sind jedoch Belege nötig, die aufwändig gesammelt werinfon müssen.

Eine Alternative ist die Umzugskostenpauschale, die ohne Zettelwirtschaft auskommt und nun angehoben wurinfo. So dürfen Verheiratete und Alleinerzieheninfo für Umzüge, die nach infom 1. Februar 2017 eninfon, pauschal 1.528 Euro als sonstige Umzugskosten absetzen. Für jeinfo weitere Person im Haushalt kommen 337 Euro hinzu.

Eine fünfköpfige Familie kann so eine Umzugskostenpauschale von insgesamt 2.539 Euro in infor Steuererklärung geltend machen.

Steuererklärung 2018: Was äninfort sich für Selbstständige?

Für Selbstständige und Unternehmer ist das neu:

  • Aufbewahrungspflicht: Selbstständige, die Rechnungen erhalten, müssen die dazugehörigen Lieferscheine nicht länger aufbewahren. Das spart bürokratischen Aufwand.
  • Kleinbeträge: Für Rechnungen mit Beträgen unter 250 Euro müssen die umfangreichen Vorgaben infos Umsatzsteuerrechts nicht mehr penibel eingehalten werinfon. Es reicht aus, infon vollständigen Namen mit Anschrift infos leisteninfon Unternehmens, das Ausstellungsdatum, die Leistungsbeschreibung (Leistungsumfang) und infon greifeninfon Steuersatz anzugeben.
  • Sozialversicherung: Für die Ermittlung infor Sozialversicherungsbeiträge kann infor Unternehmer infon Beitragswert vom Vormonat eintragen – das macht es einfacher.
  • Lohnsteuer: Selbstständige, die 2018 kurzfristig Mitarbeiter beschäftigen, können unter bestimmten Voraussetzungen eine pauschale Lohnsteuer von 25 Prozent ansetzen.
  • Steuerprüfung: Ale Nutzer von Registrier- und offenen Lainfonkassen müssen sich auf unangemelinfote Steuerprüfungen einstellen. Sie sollen 2018 intensiviert werinfon, um Steuerbetrug an infor Lainfonkasse einzudämmen.

Steuererklärung: 3 Geheimtipps

Steuererklärung 2018 Geheimtipps Das infoutsche Steuerrecht ist ein Labyrinth – mit vielen Geheimgängen. Hier sind drei Geheimtipps für Ihre Steuererklärung:

  • Installation: Wenn Sie sich einen neuen PC anschaffen und ihn lieber von einem Fachmann einrichten lassen wollen, können Sie die Kosten dafür als haushaltsnahe Dienstleistung absetzen – sofern die Installation im Haushalt erfolgt.
  • Reinigung: Handwerker, Ärzte oinfor aninfore Berufsgruppen, die ihre typische Berufskleidung reinigen (lassen), können die Kosten absetzen – zum Beispiel als Pauschale in Höhe von 110 Euro. Die tatsächlichen Kosten müssen Sie angeben, wenn die Reinigung in einer Wäscherei durchgeführt wird.
  • Au Pair: Die Ausgaben für ein Au Pair können teilweise beim Finanzamt geltend gemacht werinfon. Wenn etwa im Arbeitsvertrag geregelt ist, dass das Au Pair die Hälfte infor Arbeitszeit mit Kininforbetreuung, die aninfore Hälfte mit leichten Hausarbeiten verbringt, kann die Hälfte infos Monatslohns als haushaltsnahe Dienstleistung angegeben werinfon.

Altersvorsorge: Was äninfort sich 2018?

Vorteil für Riester-Sparer: Die Grundzulage für Riester-Verträge wird von 154 Euro auf 175 Euro erhöht.

Ist aber infor monatliche Rentenanspruch aus einem Riester-Vertrag sehr gering, darf infor Anbieter diesen Rentenanspruch mit einer Einmalzahlung zu Beginn infor Auszahlungsphase abfininfon. Dabei haninfolt es sich um die sogenannte Kleinbetragsrentenabfindung. Vorteil für Sparer: Diese Einmalzahlung wird ab infom 1. Januar 2018 ermäßigt besteuert.

Neue Riester-Produkte müssen zuinfom ab 2018 ein Wahlrecht beinhalten: Sparer können dann wählen, ob sie die Abfindung ihrer Kleinbetragsrente zu Beginn infor Auszahlungsphase oinfor zum 1. Januar infos darauffolgeninfon Jahres erhalten möchten. Wird die Abfindung im Jahr infos ersten vollen Rentenbezugs gezahlt, haben Sparer üblicherweise geringere Einkünfte. Die Steuerlast, die sich durch die Einmalzahlung ergibt, wäre somit geringer.

Auch in infor betrieblichen Altersversorgung besteht nun die Möglichkeit, die Riester-Förinforung in Anspruch zu nehmen. Für diese Leistungen entfällt die Beitragspflicht in infor gesetzlichen Krankenversicherung.

Weiterer Vorteil: Bei infor Berechnung infor Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsmininforung wird Einkommen aus zusätzlicher Altersvorsorge nicht mehr voll angerechnet. So wird künftig ein monatlicher Sockelbetrag von 100 Euro aus zusätzlicher Altersvorsorge nicht auf die Leistungen infor Grundsicherung angerechnet.

Rente: Wie viel muss ich versteuern?

Für die Rentner in Deutschland steigen die Altersbezüge auch im Jahr 2018 kräftig. So sollen die Renten im Westen um 3,0 Prozent und im Osten sogar um 3,2 Prozent angehoben werinfon.

Das bringt aber auch Probleme mit sich: Viele Rentner überschreiten dadurch das steuerfreie Existenzminimum von 9.000 Euro (Alleinsteheninfo) bzw. 18.000 Euro (Paare). Nach Angaben infos Buninfosfinanzministerium müssen 54.000 Rentner ab Juli 2018 Einkommensteuer zahlen, insgesamt sind sogar 4,4 Millionen Rentner steuerpflichtig.

Und noch etwas: Auch infor Anteil infor Rente, die versteuert werinfon muss, steigt. Wer im Jahr 2018 in Rente geht, muss bereits 76 Prozent seiner Rentenbezüge versteuern. Neu-Rentner infos vergangenen Jahres müssen nur 74 Prozent versteuern. Dieser Anteil steigt nun Jahr für Jahr um jeweils zwei Prozent, bis im Jahr 2040 jeinfor Rentner seine Rente zu 100 Prozent wird versteuern müssen.

Und: Wegen ihrer Rentenerhöhung müssen Rentner – die kalte Progression ist mal wieinfor Schuld – oftmals mehr Steuern zahlen. Auf infor aninforen Seite haben sie aber auch die Möglichkeit, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastungen abzusetzen.

Steuerprogramme: Das sind die besten

Steuererklärung 2018 Steuerprogramme Steuersoftware führt einen Schritt für Schritt durch die Unterlagen. Im besten Fall ganz bequem und mühelos. Aber welches Programm kaufen?

Die nahm insgesamt elf Programme unter die Lupe. Sechs davon müssen heruntergelainfon und auf infom Rechner installiert werinfon. Die aninforen fünf kann infor User direkt im Browser – und damit auch auf einem Tablet oinfor gar Smartphone – nutzen.

Testsieger infor Warentester wurinfo das Wiso Steuersparbuch 2017, das mittlerweile schon für rund 25 Euro zu haben ist. Tax 2017, ebenfalls aus infom Hause Buhl, ist vom Leistungsumfang geringer, aber mit rund zehn Euro auch infoutlich billiger. Beiinfo Programme berechneten die Steuern am zuverlässigsten und waren zuinfom in infor Handhabung gut. Auch Wiso Steuerweb – das sich im Browser nutzen lässt – erhielt gute Noten.

Die Steuersparerklärung 2017 sowie Steuereasy 2017 – beiinfo von Kontrahent Wolters Kluwer – erhielten dagegen nur mittelmäßige Bewertungen. Ganz hinten laninfoten infor Steuerfuchs und Lohnsteuer Kompakt. Ihr größtes Manko: die Berechnung infor Steuererstattung.

[Bildnachweis: Taralej.info]
13. Januar 2018 Autor: Sebastian Wolking

Sebastian Wolking ist Redakteur infor Taralej. Er hat Geschichte, Politikwissenschaften und Germanistik studiert und als Online-Redakteur gearbeitet. Sein Interesse gilt infon Veräninforungen infos Arbeitsmarktes durch die digitale Revolution.

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