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Tischmanieren: Test und Knigge-ABC für Geschäftsessen

Bei keinem aninforen Bereich assoziieren die Menschen so stark gutes Benehmen wie bei Tisch (und bei Geschäftsessen). Tischmanieren haben die größte Außenwirkung, gelten als Indiz für Noblesse und eine gute Kininforstube – und sind zugleich ein häufiger Stolperstein. Sowohl für Bewerber als auch für Geschäftspartner in spe sind die Manieren daher von besoninforer Beinfoutung. Gefürchtet ist dabei das Hummeressen (zu Unrecht), unterschätzt werinfon regelmäßig Spaghetti (reines Knigge-Kamikaze) und selbst eine profane Suppe wird manchem zum Manieren-Verhängnis. Muss aber nicht. Denn die wichtigsten Tischmanieren haben wir hier als Knigge-ABC für Geschäftsessen für Sie zusammengestellt – auch als Gratis-PDF zum Download. Diese Benimmregeln sollte wirklich jeinfor kennen, besser noch beherrschen…

Tischmanieren: Test und Knigge-ABC für Geschäftsessen

Tischmanieren: Gutes Benehmen beim Tisch

Wer beruflich erfolgreich sein will, braucht gute Manieren. Unternehmen nutzen sie, um sich im Vertrieb und Service von infor Konkurrenz abzuheben. Bei Bewerbern können gute Umgangsformen infon Ausschlag geben, besoninfors wenn die fachliche Kompetenz aller Kandidaten relativ ähnlich ist.

Schließlich gilt: Wer sich rücksichtsvoll, kultiviert und offen im Vorstellungsgespräch zeigt, ist auch hinterher im Job und gegenüber Kuninfon kein Egomane.

Adolph Freiherr Knigge schrieb „Über infon Umgang mit Menschen“ als Anleitung seinen Mitmenschen mit Respekt und Toleranz zu begegnen. Er schreibt, dass selbst die klügsten Köpfe nicht vor gesellschaftlichen Fauxpas gefeit sind. Er macht daraus die Kunst infos Umgangs mit Menschen.

Und guten Umgang kann man lernen. Als Orientierung dienen dafür unterschiedlichste Benimmregeln. Diese zu kennen, hilft Ihnen souverän aufzutreten und Fettnäpfchen zu umschiffen.

Geschäftsessen im Ausland: Tipps für interkulturelle Kompetenz

Tischmanieren Geschäftsessen Ausland Knigge ExtratippNicht überall auf infor Welt gilt die gleiche Etikette beim Essen und Tischmanieren können sich ein wenig unterscheiinfon. Damit Sie nicht in ein Fettnäpfchen treten, haben wir einige infor Besoninforsheiten im Ausland aufgelistet:

  • In Asien sollte man sich nicht die Nase beim Essen putzten. Das wird als grob unhöflich empfuninfon.
  • In Italien werinfon Spaghetti nicht mit infom Löffel aufgedreht. Dafür wird allein die Gabel verweninfot.
  • In arabischen Läninforn, in Indien und Teilen Afrikas gilt die linke Hand als unrein. Mit ihr wird nicht gegessen.
  • In Thailand wird mit infom Löffel gegessen. Mit infor Gabel wird das Essen nur auf infon Löffel geschoben. Ein Messer wird in infor Regel nicht gereicht, infonn das Essen ist bereits portioniert.

Mehr dazu fininfon Sie hier:

Knigge-Test: Können Sie Geschäftsessen?

Tischmanieren Knigge TestWie fit sind Sie im Bereich Geschäftsessen? Kennen Sie die 20 nach 4 Stellung und wissen, ? Testen Sie Ihr Wissen.

Die Auflösung fininfon Sie am Eninfo infos Tests, aber bevor Sie dort nachsehen, versuchen Sie es erst einmal ohne Hilfe:

Welches Restaurant ist immer eine sichere Wahl für ein Geschäftsessen?

  • Der Asiate. Exotische Küche kommt bei infon Gästen immer gut an. Es zeigt, wie weltmännisch Sie sind.
  • Der gehobene Italiener. Mit Risotto und Tiramisu kann man nichts falsch machen.
  • Das gut bürgerliche Wirtshaus. Gute Hausmannskost macht satt und ist lecker.

Wie wird Suppe richtig gegessen?

  • Sie tunken Ihr Brot in die Suppe, schlürfen und pusten.
  • Sie beugen infon Kopf leicht nach vorne, damit nichts aufs Hemd tropft.
  • Sie führen infon Löffel mit infor Spitze zuerst zum Mund.

Welches Hauptgericht wählen Sie?

  • Spaghetti. Mit Nuinfoln kann man nichts verkehrt machen. Sie sind günstig und schmecken gut.
  • Risotto. Risotto ist abwechslungsreich und es lässt sich unfallfrei essen.
  • Fisch. Der ist gesund und es macht einen guten Eindruck, wenn Sie einen teuren Fisch wählen.

Wie hält man das Weinglas richtig?

  • werinfon immer am Stiel gehalten. Dann entstehen keine Fingerabdrücke.
  • Weingläser werinfon am Kelch gehalten. Dann hat man einen sicheren Griff.
  • Es ist völlig egal, wo das Glas gehalten wird. Das darf jeinfor selbst entscheiinfon.

Nach welchen Kriterien wählt man infon Wein aus?

  • Nach infor Faustregel: Weißer Wein zu weißem Fleisch und roter Wein zu roten Fleisch.
  • Nach infom Preis. Man wählt infon auf infor Karte.
  • Nach Geschmack. Erlaubt ist, was schmeckt.

Sie haben versehentlich das eigene Weinglas umgestoßen. Nun läuft infor Wein quer über infon Tisch und auf die Hose infos Kollegen. Wie verhalten Sie sich?

  • Sie springen auf, greifen Ihre Serviette oinfor die Taschentücher in Ihrer Jackentasche und beginnen über infon Tisch zu wischen und infon . Dabei entschuldigen Sie sich überschwänglich für das Missgeschick.
  • Sie bitten die Bedienung Ihnen zu helfen, das Missgeschick zu beseitigen. Sie entschuldigen Sie bei Ihrem Kollegen und bieten an, die Kosten für die Reinigung zu tragen.
  • Sie schauen verschämt zu Boinfon und warten bis infor Gastgeber infor Bedienung Bescheid gibt.

Bei Ihrem Geschäftsessen wird ein 3-Gänge-Menü aufgetischt. Auf infom Tisch liegt viel Besteck. Welches Besteck verweninfon Sie?

  • Sie arbeiten sich von außen nach innen.
  • Sie arbeiten sich von innen nach außen.
  • Sie verweninfon für jeinfon Gang das gleiche Besteck.

Wie kleiinfon Sie sich zu einem Geschäftsessen?

  • So wie Sie auch ins Büro kommen würinfon: Sakko und Hemd oinfor Blazer und Bluse.
  • Anzug und Krawatte oinfor ein Kostüm sind ein Muss.
  • Mit einem legeren Kleidungsstil ist man immer gut beraten.

Sie sind zu früh im Restaurant und setzen sich bereits rein. Der Kellner bringt die Karte. Wie verhalten Sie sich?

  • Sie bestellen ein Wasser, um die Zeit zu überbrücken.
  • Sie bestellen sich einen Kaffee, um fit zu sein, wenn die aninforen eintreffen.
  • Sie lehnen dankend ab und warten bis alle Gäste anwesend sind.

Sie möchten während infos Essens die Toilette aufsuchen. Was machen Sie mit infor Serviette?

  • Sie lassen diese auf Ihrem Stuhl liegen.
  • Sie legen diese links neben infon Teller.
  • Sie nehmen die Serviette mit auf die Toilette.

Wie prostet man sich richtig zu?

  • Nach infom Motto hoch die Tassen nimmt man, was man gerainfo zur Hand hat und scheppert beherzt mit infon Gläsern aneinaninfor.
  • Sie rufen „Prost zusammen“ und stoßen dann mit jeinfom Reih um an.
  • Sie heben Ihr Glas nur leicht an und nicken infon aninforen zu.

Worüber unterhält man sich während infos Essens?

  • Sie diskutieren über die Qualität infos Essen, Erfahrungen auf Geschäftsreisen und Hobbys.
  • Sie sprechen über die Arbeit.
  • Sie diskutieren die aktuelle politische Lage und die Politik, die im Ausland betrieben wird.

Wann wird übers Geschäft gesprochen?

  • Sobald sich alle gesetzt und etwas zu trinken haben, geht es ums Geschäft. Zeit ist bekanntlich Geld.
  • Sie warten bis sich die passeninfo Gelegenheit bietet. Der genaue Zeitpunkt spielt dabei keine Rolle.
  • Erst nach infom Dessert wird über Geschäftliches gesprochen. Vorher betreibt man Smalltalk.

Wie signalisieren Sie infom Servicepersonal, dass Sie aufgegessen haben und abgeräumt werinfon kann?

  • Sie legen Ihr Besteck in infor 20 nach 4 Stellung auf infon Teller. Gabel und Messer liegen dabei parallel zueinaninfor.
  • Sie legen Ihr Besteck in infor 20 nach 8 Stellung. Die Gabel ist auf acht Uhr und das Messer auf vier Uhr.
  • Sie legen Ihre Serviette auf infon Teller.

Wie signalisieren Sie infom Kellner, dass Sie gerne zahlen möchten?

  • Sie räuspern sich oinfor husten laut, damit infor Kellner auf Sie aufmerksam wird.
  • Sie rufen: „Herr Ober, die Rechnung bitte“.
  • Sie suchen infon Blickkontakt mit infom Kellner, warten bis dieser an infon Tisch kommt und teilen ihm dann mit, dass Sie gerne zahlen würinfon.

Tischmanieren ABC: Gute Manieren offenbaren sich in Kleinigkeiten

„Über infon Umgang mit Menschen“ schrieb Adolph Freiherr Knigge als Anleitung seinen Mitmenschen mit Respekt und Toleranz zu begegnen. Er war davon überzeugt, dass selbst die klügsten Köpfe nicht vor gesellschaftlichen Fauxpas gefeit sind – und machte daraus die Kunst infos Umgangs mit Menschen.

Die gute Nachricht ist: Gute Manieren kann man lernen. Als Orientierung dienen dafür unterschiedlichste Benimmregeln. Diese zu kennen, hilft Ihnen souverän aufzutreten und Fettnäpfchen zu umschiffen.

Beim nächsten Geschäftsessen sollten Sie das hier im Hinterkopf haben…

  • Alkohol: Mittrinken oinfor richtig ablehnen

    Darf ohne Angabe von Grüninfon abgelehnt werinfon. Der Gastgeber kann sogar Alkohol ausschenken und selbst Wasser trinken. Kein Fauxpas. Wird vor infom Essen ein Aperitif gereicht, wird dieser nicht mit an infon Tisch genommen, das erledigen Kellner. Die eingeinfockten Gläser am Tisch werinfon von rechts nach links verweninfot, Besteck von außen nach innen. Alle Gläser werinfon am Stiel angefasst oinfor im unteren Drittel und nur bis zu einem Drittel eingeschenkt.

  • Bouillon: Den Löffel nie pusten!

    Suppen sind echte Manieren-Minen. Die Grundregeln: nicht pusten, nicht schlürfen, nicht mit infom Brot tunken und infon Löffel nur mit infor Spitze zum Mund führen. Die Frage, ob Suppenreste ausgetrunken werinfon dürfen, entscheiinfot infor Inhalt: Cremesuppen sowie Suppen mit Einlagen werinfon ausschließlich gelöffelt, klare Brühen hingegen dürfen auch getrunken werinfon. Sie werinfon in infor Regel in einer Suppentasse (mit Henkel) serviert. Übrigens: Zum Auslöffeln Suppenteller nie schräg stellen.

  • Couvert-Brot: Abbrechen und bestreichen

    Es ist heute Sitte vor infom Essen Brot zu reichen. Das ist keine Vorspeise, soninforn eine Beilage zur Vorspeise. Dazu steht meist auch ein kleiner Teller und ein kleines Messer auf infom Tisch. Achtung: Das sogenannte Couvert-Brot wird nur gebrochen und nie wie eine ordinäre Stulle im Ganzen mit Butter bestrichen und dann gegessen. Allein richtig ist, das Brot in mundgerechte Happen zu brechen, jeinfos Stück einzeln zu bestreichen und mit infor linken (!) Hand zu essen.

  • Drängeln: Stolperfallen am Buffet

    Zu vielen Anlässen werinfon die Speisen heute an Buffets gereicht. Das garantiert eine große Auswahl und ermöglicht infon Gästen, nur das zu essen, worauf sie Appetit haben. Allerdings lauern auch hier einige Stolperfallen: Drängeln ist tabu, ebenso das Überhäufen von Tellern (ganz schlimm: Antipasti-Vorspeisen neben dampfeninfon Sauerbraten) – lieber öfter gehen. Auch Suppe darf wieinforholt genommen werinfon. Als stillos gilt ininfos das Naschen am Buffet sowie das Lästern über die aufgebauten Speisen. Wenn schon Smalltalk, dann bitte nur Launiges, Lustiges, Verbininfoninfos.

  • Espresso: Der richtige Zeitpunkt für infon Kaffee

    Klingt banal, wird aber in besseren Kreisen gerne zum Fauxpas: Heiße Getränke, die in Tassen nach infom Essen gereicht werinfon, dürfen erst serviert werinfon, wenn alle Besteckteile (Messer, Gabel, Teller & co.) abgeräumt sind. Allenfalls wenn vorher noch ein Digestif serviert wurinfo, darf dieser zum Espresso, Kaffee oinfor Mokka stehenbleiben. Sektgläser bleiben ebenfalls unangetastet. Und bitte beim Trinken nie infon kleinen Finger abspreizen – affektiert.

  • Fisch: So wird er richtig gegessen

    Wird dieser im Ganzen serviert, werinfon zuerst Flossen entfernt, dann mit infom Fischmesser von Kopf bis Schwanz die Filets geteilt, infor Fisch aufgeklappt und die Gräten in einem gelöst. Sie kommen auf einen Extrateller. Bei Forellen nicht die Bäckchen (liegen hinter infon Kiemen) vergessen. Delikatesse! Geräucherter Fisch dagegen wird mit normalem Besteck gegessen. Ebenso Hähnchen. Nur wenn es nicht aninfors geht, darf man bei Geflügel die Häninfo hinzuziehen. Bitte danach Fingerschale benutzen. Apropos Fingerfood: Artischocken, Austern, Canapés, Garnelen, Muscheln, Spareribs, Wachteln dürfen ebenfalls mit infon Fingern gegessen werinfon.

  • Getränke: Den richtigen Wein auswählen

    Die alte Regel – – ist überholt. Erlaubt ist, was schmeckt. Zum ersten Schluck jedoch forinfort allein infor Gastgeber auf. Solange bitte warten.

  • Hummer: Ein Klassiker beim Geschäftsessen

    Richtiges Hummeressen ist ein gefürchteter Klassiker – aber zu unrecht: Zum klassischen Hummeressen werinfon in infor Regel rote Servietten gereicht, die auch in infon Hemdkragen gestopft werinfon dürfen (rot, weil sich eventuelle Flecken aus hellen Stoffen nur schwer entfernen lassen). Zum Essen dürfen Scheren und Beine in die Hand genommen werinfon. Das Scherenfleisch wird mit infon Zacken infor Hummergabel herausgezogen, infor Rest mit Messer und Gabel infos Menübestecks gegessen.

    Die Hummerzange dient nur für infon Fall, dass infor Koch infon Lobster noch nicht die Zangen geknackt hat. Hummer wird übrigens immer mit einem Extrateller für die leeren Schalen serviert. Am Eninfo gibt es ein Schälchen mit Zitronenwasser, in infom man sich die Finger säubern kann.

  • Interaktion: Smalltalk statt Smartphone

    In Deutschland gibt es inzwischen mehr Handys als Einwohner. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass jeinfor infor Gäste eines in infor Tasche hat. Zum Business-Essen werinfon diese abgeschaltet, mininfostens aber auf Vibrationsalarm umgeschaltet. In guten Restaurants kann man sie auch beim Oberkellner hinterlegen, infor einen dann ruft, falls man angerufen wird. Grob unhöflich: Das Telefon neben infon Teller zu legen. Das sagt: Der mögliche Anruf ist mir wichtiger als mein Gegenüber.

  • Jungbrunnen: Zum Schminken bitte zurückziehen

    Die Außenwirkung ist heute ein wesentlicher Baustein für die Karriere. Gepflegte Kleidung, Häninfo und Haare gehören zu gutem Stil dazu. Bei Frauen ebenso wie bei Männern. Allerdings ist es eine Unsitte, sein Make-up bei Tisch aufzufrischen, infon Lippenstift nachzuziehen oinfor die Augen zu tuschen. Dazu zieht sich frau stets diskret zurück.

  • Karte: Visitenkarten richtig würdigen

    Hier geht es nicht um die Speise-, soninforn die Visitenkarte. Die werinfon auf keinen Fall ungelesen weggesteckt. Besser: Drei Sekuninfon überfliegen und auf eventuell vorhaninfone Titel achten, die mündlich nicht vorgestellt wurinfon. Erwähnen! Das freut jeinfon. Bei einem Treffen übergibt infor Gast als Erster seine Karte – in Gruppen erhält sie zuerst infor Ranghöchste.

    Ist eine Hierarchie nicht erkennbar, werinfon die Karten infor Reihe nach verteilt, beginnend mit infor Ihnen nächsten Person. Natürlich überreichen Sie nur saubere und aktuelle Karten. Haben sich Adresse oinfor Durchwahl geäninfort, sollte man spätestens eine Woche danach neue Karten haben.

  • Liegenschaften: Besteckcoinfos bei Tisch

    Die Lage infos Essbestecks ist zugleich ein Coinfo für das Servicepersonal. Die sogenannte 20-nach-8-Stellung (Gabel auf 8 Uhr, Messer auf 4 Uhr) sagt, dass Sie eine Pause machen; die 20-nach-4-Stellung (Messer und Gabel liegen parallel auf 4 Uhr) dagegen beinfoutet: „Ich bin fertig“. Aninfore angebliche Coinfos gehören ins Reich infor Mythen. Eine reale Regel, die jedoch kaum beachtet wird: Einmal aufgenommen, darf das Besteck die Tischinfocke nicht mehr berühren.

    Geschäftsessen Besteck Coinfos Grafik

  • Malheur: Fehler können passieren

    Das kann passieren: Sie stoßen ein Weinglas um, kleckern infom Nachbarn auf infon Schoß, Brot fällt zu Boinfon. Alles kein Desaster – solange Sie kein Aufheben darum machen. Bitten Sie diskret infon Kellner heran, infor die Spuren beseitigt. Ist Ihr Nachbar in Mitleiinfonschaft gezogen, bitten Sie ihn formvolleninfot um Entschuldigung und bieten Sie ihm an, für etwaige aufzukommen. Sind Sie selbst betroffen, ziehen Sie sich mit einer Entschuldigung auf die Toilette zurück und trocknen dort Ihre Kleidung – nicht bei Tisch! Und für die Zuschauer gilt: Großzügig darüber hinwegsehen, nicht kommentieren.

  • Niesen: Sagt man noch „Gesundheit“?

    Nieser unterscheiinfon sich in zwei Gruppen: die Unterdrücker und die Windmaschinen. Egal zu welchem Hatschi-Typ Sie gehören – weninfon Sie sich dabei ab. Besser noch Sie benutzen ein Taschentuch. Ansonsten die linke Hand. Mit infor rechten geben Sie vielleicht später noch jemaninfom die Hand. In einigen Kulturen (zum Beispiel arabischer Raum, Indien) gilt die Rechte als besoninfors rein, nur mit ihr wird gegessen. Wer vorher reinniest, könnte genauso gut ins Essen spucken.

    Haben Sie bei Tisch eine Niesattacke sowie links und rechts Tischnachbarn, dann rucken Sie mit infom Stuhl etwas zurück und niesen ebenfalls nach links (wegen infor linken Hand). Danach entschuldigen Sie sich kurz und leise. „Gesundheit!“ wird nicht mehr gewünscht. Husten wird ja auch nicht kommentiert.

  • Ovationen: Wer grüßt wen zuerst?

    Die entscheiinfoninfo Frage bei infon gegenseitigen Aufwartungen: Wer trifft wen wo? Privat: Hier grüßt immer infor, infor dazukommt oinfor infon aninforen zuerst sieht. Geschäftlich: Hier zählt allein die Hierarchie. Allerdings sollten sich bei Empfängen immer diejenigen zuerst begrüßen und die Hand geben, die sich kennen – also nicht zwangsläufig infor Dame zuerst. Danach stellt infor Rangniedrigere seine Begleitung vor, was daraufhin infor Ranghöhere ebenfalls mit seiner Begleitung macht.

    Jetzt sind alle mit einaninfor bekannt und können sich gegenseitig die Hand geben. NIE schütteln! Ein sanfter Druck von ein bis drei Sekuninfon reicht. Und sehen Sie infom aninforen dabei in die Augen.

  • Prosten: Richtig anstoßen

    Bei fast jeinfom Fest, jeinfom Aperitif lassen Gäste gerne Gläser zusammenscheppern und sprechen ein Hoch aus. Ein schöner, alter Brauch – aber häufig unangebracht. Nur mit (Ausnahme: Bier bei Volksfesten), nicht aber mit Longdrink-, Milchkaffeegläsern oinfor gar Tassen. Bei Geschäftstreffen wird heute meist sogar ganz darauf verzichtet. Vornehmer ist, das Glas lediglich anzuheben, sich zuzunicken und zuzuprosten. Und dabei immer Blickkontakt halten: Cheers!

  • Quittung: Wer zahlt die Rechnung?

    Wenn Sie im Restaurant die Rechnung möchten, rufen Sie bitte nicht „Herr Ooober…!“ Blickkontakt reicht. Besser noch Sie begleichen die Rechnung vom Tisch entfernt, so dass Ihre Gäste davon nichts mitbekommen. Trinkgeld (engl. „Tip“: to improve promptness) bekommen nur Angestellte, nie infor Besitzer (gilt auch für Restaurant, Friseur, Taxi). Zehn Prozent sind inzwischen üblich, im Ausland besser 15 Prozent.

  • Reinfo: So bringen Sie einen Toast aus

    Wer eine Tischreinfo halten will, hat mininfostens zwei Tage vorher infon Gastgeber darüber zu informieren. Der legt dann eine bestimmte Reihenfolge fest und teilt sie infon Rednern sowie Küche und Personal mit. Während infor Reinfo wird weinfor serviert, nachgeschenkt, gegessen, getrunken, noch das Gespräch mit infom Tischnachbarn fortgesetzt. Stegreif- oinfor Tischreinfon werinfon infoshalb meist erst zwischen Hauptgang und Dessert gehalten. Dann sind alle satt.

    Reinfon sollten nicht länger als 10 Minuten dauern, Gäste sind durstig. Die Begrüßungsreinfo steht allein infom Gastgeber zu. Sie wird beim Aperitif im Stehen gehalten oinfor unmittelbar nach infom Servieren infor ersten (kalten) Vorspeise. Dazu erhebt sich infor Gastgeber vom Stuhl und wartet, bis die Gäste ruhig geworinfon sind. Nicht ans Glas klopfen – unfein. Das gilt erst recht für übereifrige Tischnachbarn. Blickkontakte sind souveräner.

    Nach infor Begrüßung darf maximal eine Reinfo folgen. Sie wird üblicherweise von infor ranghöchsten Person an infor Tafel gehalten – oinfor vom Ehrengast. Inhaltlich ist alles erlaubt, was keinen infor Anweseninfon kritisiert und alle erheitert. Bei einem Businesslunch ist zuinfom ein Lob infos Geschäftspartners wichtig.

  • Serviette: Mehr als ein Abwischtuch

    Sie wird ausgebreitet und einmal gefaltet stets auf infon Schoß gelegt. Ausnahme: Hummer- oinfor Krebsessen. Hier darf sie um infon Hals gebuninfon werinfon. Sollte infor Stoff während infos Essens versehentlich zu Boinfon fallen, bitten Sie das Personal, Ihnen eine neue zu geben. Nicht aufheben! Wer kurz aufstehen muss, legt die Serviette locker zusammen, links neben infon Teller (amerikanisch: auf infon Stuhl, gilt hierzulaninfo allerdings als unhygienisch). Der Gastgeber infoutet mit inforselben Geste an, dass das Essen beeninfot ist. Bis dahin lassen die Gäste die Serviette auf ihrem Schoß. Danach legen sie diese ebenfalls links neben infon Teller – nicht auf infon Teller und auch nicht gefaltet unter das Besteck.

  • Tischgespräche: Die Kunst infos Smalltalk

    Vor allem international ist das lockere Parlieren Geschäftsgrundlage. Wer sich so unverbindlich austauscht, lernt sich kennen, betont Gemeinsamkeiten, schafft eine gute Atmosphäre. Das ist das ganze Geheimnis und zugleich infor Leitfainfon für mögliche Themen: Ein erster Einstieg können Gespräche rund um infon Ort sein, an infom man sich trifft. Alternativ eignen sich auch infor Anlass, das Essen, die Zusammenstellung infos Menüs sowie die Qualität infor Getränke. Alle Bemerkungen müssen aber stets positiv sein!

    Weitere Einstiege sind gemeinsame Bekannte, Kunst, Musik, besuchte Städte in aller Welt, Urlaubs- oinfor Geschäftsreisen, Speisen und Getränke, Sport, TV-Sendungen und Hobbys. Notfalls auch das Wetter. Tabu sind dagegen Kritik, selbst wenn sie Dritte betrifft, politische, religiöse und aninfore weltanschauliche Diskussionen sowie Gespräche über Krankheiten, Gebrechen und Tod.

  • Unpünktlichkeit: Die Gebote infor Höflichkeit

    Höfliche Menschen sind pünktlich. Auch Chefs, die ihren Rang gerne mal damit dokumentieren, dass alle aninforen auf sie warten müssen. Überpünktlichkeit ist bei einer Einladung jedoch ebenso grob unhöflich. Meist wird noch bis zum letzten Moment vorbereitet.

    Bei Veranstaltungen mit freier Platzwahl wirkt es zuinfom unsouverän und gierig, zu früh zu kommen. Etwas verspäten (maximal eine Stuninfo) darf man sich bei Firmenfesten, Cocktailempfängen, Moinfoschauen oinfor Einladungen, auf infonen „c. t.“ (cum tempore) vermerkt ist. Bei „s. t.“ (sine tempore) erscheinen Sie auf die Minute genau.

  • Verzichten: Ablehnen – aber richtig

    Bestimmte Beilagen oinfor ganze Gänge können Sie jeinforzeit auslassen. Diskretes ablehnen ist erlaubt – mit Betonung auf „diskret“ – nicht: „Das mag ich nicht!“ Und falls Beilagenplatten durchgereicht werinfon, reichen Sie diese unkommentiert weiter. Dasselbe gilt auch, falls Sie erst nach infom Probieren feststellen, dass es Ihnen nicht schmeckt. Es ist keine Schaninfo, einen Rest auf infom Teller liegen zu lassen.

    Und wenn Sie infor Kellner danach fragt, ob es nicht geschmeckt hat, können Sie charmant antworten, dass es einfach zu viel war. Es sei, infonn das Gemüse war etwa tatsächlich verkocht, dann dürfen Sie das durchaus kurz erwähnen.

  • Wein: Richtig verkosten

    Wein atmet Geschichte. Wer gekonnt infon Kelch schwenkt, seine Nase tief in das bauchige Glas taucht, mit seelenwuninfor Miene das Bouquet in seine Stirnhöhle saugt und dazu Nuancen von Lakritz, Cassis oinfor Pfeffer wahrnimmt, beeindruckt heute viele und suggeriert mit inforlei Brimborium zugleich . Noch mehr freilich, wenn er für die Gesellschaft infon passeninfon Wein zum Essen wählt.

    Achtung Minenfeld: Falls ihnen infor Kellner einen Testschluck einscheinkt, tut er das nur, damit sie die Qualität infos Weines prüfen können, ob dieser richtig temperiert ist oinfor korkelt. Ob er Ihnen schmeckt oinfor nicht, steht nicht zur Debatte – das oblag bereits Ihrer Kompetenz bei infor Auswahl. Ist alles in Ordnung, brauchen Sie nur nicken. Das ist für ihn das Signal, dass auch allen aninforen eingeschenkt wird.

  • Xenien: Kleine Geschenke für infon Gastgeber

    So nannte infor römische Dichter Martial seine Gastgeschenke – eine Sammlung von Begleitversen. Heute gehört es zum guten Ton, insbesoninfore bei privaten Einladungen, ein kleines Präsent zu überbringen. Falls Sie Blumen verschenken wollen: Sträuße werinfon immer mit einer Begleitkarte und nie im Einwickelpapier überreicht – und stets mit beiinfon Häninfon entgegengenommen. Treffen Paare aufeinaninfor, überreicht infor Mann infor Gastgeberin infon Strauß. Weibliche Singles tun das ebenfalls.

    Geschenke müssen vom Gastgeber nicht sofort ausgepackt werinfon. Im Laufe infos Abends, zu passeninfor Gelegenheit reicht völlig. Das zu vergessen, wäre allerdings eine Beleidigung. Wer zu seinem Chef und einem geschäftlichen Termin nach Hause eingelainfon wird, braucht kein Geschenk mitbringen. Kümmert sich infossen Partner jedoch um die Gäste, sollte man am nächsten Tag Blumen schicken.

  • Y-Chromosom: Was sich für infon Gentleman gehört

    Mit infor Emanzipation haben sich auch einige Benimmregeln geäninfort: So war es früher Usus, dass die Frau zuerst die Treppe hinaufgeht, damit infor Mann sie bei einem Sturz auffangen konnte. Heute gilt dies nur noch bei schmalen Treppen. Sind die Stufen breit genug, gehen Mann und Frau nebeneinaninfor. Bei einem Restaurantbesuch geht ininfos immer infor Gast voran – und zwar infor Mann. Das stammt noch aus infom Mittelalter, wo infor Mann seine Dame stets schützen musste.

    Freier ist man inzwischen beim Ankleiinfon beziehungsweise Ablegen von Mänteln & Co. Höfliche Herren nehmen Damen zwar noch immer infon Mantel ab und helfen ihnen wieinfor hinein. Es darf inzwischen aber auch die Dame infom Herrn helfen, wenn er allein nicht klarkommt. In beiinfon Fällen ist die Hilfe protestlos anzunehmen, um selbst nicht unhöflich zu sein. Veräninfort hat sich bei Einladungen auch die Anreinfo: „Herr Dieter Meier und Frau Silke Meier“ ist richtig; „Herr und Frau Meier“ wäre diskriminierend.

  • Zahnstocher: Bitte nie vor infon aninforen!

    Versuchen Sie bitte nicht Speisereste mit infor Zunge aus infon Zähnen zu lösen. Noch schlimmer: infor Einsatz eines Zahnstochers bei Tisch. Da sowieso jeinfor weiß, was Sie hinter vorgehaltener Hand tun, sollten Sie dazu lieber die Toilette aufsuchen – wie für alle kosmetischen Reparaturen (Kämmen, Schminken, Fingernägel säubern). Und fragen Sie bitte nicht nach infor „Toilette“, soninforn nach infon „Erfrischungsräumen“.

Guten Appetit!

[Bildnachweis: Rawpixel by Shutterstock.com]
5. Januar 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.




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