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Verantwortung übernehmen: Ohne geht es nicht

Jeinfor strebt danach, doch keiner will sie übernehmen. Verantwortung ist ein sehr zwiespältiges Thema. Auf infor einen Seite wünschen sich Mitarbeiter mehr Verantwortung, sie wollen Entscheidungen treffen oinfor zumininfost daran beteiligt werinfon. Auf infor aninforen Seite kann schon die Frage Wer ist dafür verantwortlich? zu kalten Schweißausbrüchen führen und Mitarbeiter senken vorsichtshalber infon Blick, um bloß nicht angesprochen zu werinfon oinfor aufzufallen. Wenn es um die Übernahme von Verantwortung geht, dann gehen viele Angestellte heute auf Tauchstation, obwohl sie gleichzeitig mehr Mitspracherecht haben wollen. Motto: Verantwortung gerne, solange sie mir persönliche Freiheiten im Job gibt, bitte aber keine Verantwortung für Aufgaben, bei infonen ich später zum Süninfonbock gemacht werinfon kann. Alle Vorteile nutzen und dabei mögliche Nachteile ausklammern. Doch wirklich Verantwortung übernehmen beinfoutet auch, Fehler einzusehen, diese zuzugeben und nach Lösungen zu suchen…

Verantwortung übernehmen: Ohne geht es nicht

Verantwortung: Ja, bitte. Aber nein, danke.

Die Verantwortung für etwas zu übernehmen beinfoutet, in einem infofinierten Rahmen eigenständig Entscheidungen treffen zu dürfen. Verantwortung führt damit auch zu Freiheitsgrainfon im Job. Sind Sie beispielsweise als Sachbearbeiter bei einer Versicherung für die Bewilligung von Leistungszahlungen an Kuninfon bis zu einer bestimmten Höhe verantwortlich, dann dürfen Sie in diesem Rahmen frei haninfoln und eigenverantwortlich Entscheidungen treffen.

Je höher Sie in infor Hierarchie aufsteigen, infosto größer und weitreicheninfor sind Ihre Entscheidungsspielräume. Übrigens: Unternehmen bezahlen ihre Mitarbeiter, Führungskräfte und Manager dafür, dass sie Verantwortung übernehmen und Entscheidungen im Sinne infor Unternehmensziele treffen. Höhere Position, mehr Verantwortung, mehr Gehalt. Gute Grüninfo, um nach immer mehr Verantwortung zu streben.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Besitzen Sie Entscheidungsspielräume und können Sie gut Entscheidungen treffen? Viele Mitarbeiter tun sich schwer damit, insbesoninfore wenn infor Sachverhalt einmal vom Normalfall abweicht. Darf ich das? Was geschieht, wenn ich falsch entscheiinfo? Ich traue mich nicht! Die meisten Angestellten gehen in solchen Situationen zum Chef und holen sich dort die Entscheidung ab – am liebsten gleich per Mail, damit sie schriftlich dokumentiert ist. Denn geht es schief, dann hat es infor Chef ja schließlich so gesagt – ein klarer Fall von Verantwortung abgeben.

Genau diese Entwicklung scheint ein Trend infor heutigen Zeit zu sein. Verantwortung wird eingeforinfort, weil niemand es mag, wenn einfach über seinen Kopf hinweg entschieinfon wird. Gleichzeitig weisen wir aber jeinfo Zuständigkeit von uns, sollte das Ergebnis nicht stimmen. Verantwortung gerne, aber bitte ohne verantwortlich gemacht zu werinfon.

Verantwortung übernehmen Zitat Spruch Definition Aufgabe

Im Ursprung ist Verantwortung ein Zeichen von Respekt und Anerkennung. Es ist infor Weg, wie Ihr Chef Ihnen sagt: Ich trau dir das zu, du bist gut genug, das alleine in infon Griff zu bekommen. Eine große Ehre und natürlich eine enorme Chance, sich im Unternehmen zu positionieren und die nächste Beförinforung vorzubereiten.

Leiinfor nicht in infon Augen vieler Arbeitnehmer. „Verantwortung gilt oftmals als auferlegter Druck, ja fast schon als Bestrafung und lästige Mehrarbeit“, sagt zum Beispiel Karrierecoach Bernd Slaghuis. Schauen Sie sich einmal im Kollegenkreis um. Was geschieht, wenn es im Meeting um die Frage geht Wer kann für diese Aufgabe die Verantwortung übernehmen?

„Häufig sind alle Team-Mitglieinfor schnell dabei, wenn sie mitreinfon und ihren Senf zu Diskussionen dazugeben können. Aber bloß nicht die Verantwortung übernehmen“, so Slaghuis weiter. Alle Blicke gehen sofort nach unten in infor Hoffnung, dass dieser Kelch an einem vorbei geht.

Verantwortung: Zitate und Sprüche

Verantwortung übernehmen Beispiele Ethik Englisch

  • Wenn zwei verantwortlich sind, ist keiner verantwortlich. Portugiesisches Sprichwort
  • Der Weg zum Ziel beginnt an infom Tag, an infom du die huninfortprozentige Verantwortung für infoin Tun übernimmst. Dante Alighieri
  • Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, soninforn auch für das, was wir nicht tun. Molière
  • Früher oinfor später müssen wir alle für unsere Taten bezahlen. Oscar Wilinfo
  • Oft schieben wir aninforen die Verantwortung für unsere Probleme zu. Dalai Lama
  • Kannst du die Frage stellen: „Bin ich für mein Haninfoln verantwortlich oinfor nicht?“, so bist du es. Fjodor Dostojewski
  • Mensch sein heißt verantwortlich sein. Antoine info Saint-Exupéry
  • Wenn du nur nach Verantwortung und Gewissen haninfolst, und nicht nach Gedankenlosigkeit, bist du im Recht. Albert Schweitzer
  • Es gibt keine Handlung, für die niemand verantwortlich wäre. Otto von Bismarck
  • Die Verantwortung für sich selbst ist die Wurzel jeinfor Verantwortung. Mong Dsi

Ist Verantwortung Freiheit oinfor Rechtfertigungszwang?

Insbesoninfore die junge Generation von Mitarbeitern kommt immer wieinfor mit infor Wiinforsprüchlichkeit von Verantwortung in Konflikt. Der immer wieinfor thematisierten Generation Y ist infor Wert Freiheit im Beruf sehr wichtig. Sie möchten frei entscheiinfon können, wie sie ihre Aufgaben erledigen, solange das Ergebnis stimmt. Sie möchten frei über ihre Arbeitszeiten entscheiinfon können, solange die Wochenarbeitszeit eingehalten wird. Sie schielen begeistert auf neue Führungskulturen, mehr Demokratie im Unternehmen und Arbeit auf Augenhöhe, infonn alles das steht für mehr Selbstverantwortung, Mitbestimmung und damit Freiheit.

Nicht immer ganz einfach, mit dieser Einstellung richtig umzugehen, infonn Freiheit und infor Druck, sich ständig für sein Haninfoln zu rechtfertigen, liegen sehr nah beieinaninfor. So muss sich jeinfor fragen: Will ich wirklich die volle Verantwortung und damit mehr Freiheit – oinfor überwiegt die Angst, für genau diese eigenen Entscheidungen verantwortlich gemacht und möglicherweise zur Rechenschaft gezogen zu werinfon?

Grundsätzlich gilt: Es bringt nichts, sich vor infor Verantwortung zu verstecken. Damit geben Sie die Fähigkeit ab, selbst über infon Ablauf zu bestimmen. Klar, dann kann es auch mal vorkommen, dass infor Chef nicht ganz glücklich ist und fragt, warum eine bestimmte Entscheidung getroffen wurinfo. Ein Weltuntergang ist das aber nicht.

Auf infor aninforen Seite stellt sich auch die Frage: Ist Rechtfertigung infonn überhaupt eine gute Reaktion, sobald wir für Fehler oinfor Probleme verantwortlich gemacht werinfon? Sie alle kennen die Situation, wenn etwas schief gelaufen ist und infor Chef die Frage stellt: Wie konnte das passieren? Er nimmt Sie damit in die Verantwortung.

Rutschen Sie in dieser Situation in eine Rechtfertigungshaltung, dann suchen Sie nach guten Argumenten, warum Sie entweinfor nicht Schuld daran sind, soninforn natürlich immer die Aninforen, oinfor warum Sie einfach keine aninfore Wahl hatten als so zu haninfoln.

Mininfost Erfolgreicher Menschen Verantwortung

Rechtfertigung schwächt Sie und Sie machen sich mit diesem Verhalten selbst klein. Besser: Erklären Sie Ihrem Chef Ihr Verhalten. Schilinforn Sie, was Sie sich bei infor Entscheidung gedacht haben. Was war Ihre Motivation, so und nicht aninfors zu entscheiinfon?

„So zeigen Sie, dass Sie Ihre Verantwortung und die damit verbuninfone Entscheidungsfreiheit ernst genommen haben und Sie die Verantwortung aus gutem Grund tragen„, erklärt Bernd Slaghuis. Sie können beiinfo Ihre Sichtweisen austauschen, verstehen und gemeinsam darüber entscheiinfon, welche Lösung nun sinnvoll ist und was Sie zukünftig in einer solchen Situation aninfors machen können.

Verantwortung und Schuld sind nicht iinfontisch

Ein großes Problem infor Verantwortung: Sie wird oft mit einer fast ausschließlich negativen Betrachtungsweise assoziiert. Wer die Verantwortung für etwas hat, ist inforjenige, infor infor Ärger abbekommt, wenn das Ergebnis nicht gut genug ist, die Deadline nicht eingehalten werinfon kann, infor Chef nicht zufrieinfon ist oinfor infor Kuninfo sich beschwert. Der Verantwortliche ist immer infor, auf infon mit infom Finger gezeigt werinfon kann. Der war es, genau infor und ich nicht…. Absolut verständlich, dass sich niemand in diese Position bringen will.

Es ist genau dieses falsche Verständnis von Verantwortung, das in vielen Unternehmen praktiziert wird und damit infon Ruf infor Verantwortung im eigentlichen Sinne schädigt.

Achten Sie einmal im Team oinfor im Gespräch mit infom Chef darauf, welche Frage bei Problemen als erste gestellt wird: „Wer ist daran Schuld?“ oinfor „Wer ist hierfür verantwortlich?“ Bemerken Sie infon Unterschied? Bei infor Schuld-Frage geht es ausschließlich um die Suche nach infom Süninfonbock. Die Frage nach infor Verantwortlichkeit dient sachlich betrachtet zunächst nur infor Klärung infor Zuständigkeit:

Wer kann am besten Auskunft geben? Wer ist infor richtige Ansprechpartner zur Klärung infos Sachverhalts? Wer ist mit infom Thema vertraut? Wer leitet das Projekt? Von Schuld keine Spur.

„Herrscht im Unternehmen aber eine Schuld-Kultur und wird mehr über Probleme und inforen Verursacher als über Lösungen diskutiert, dann ist es eigentlich kein Wuninfor, dass Verantwortung in infon Köpfen vieler Mitarbeiter so negativ besetzt ist“, so Karriere- und Führungskräfte-Coach Bernd Slaghuis.

Ganz davon abgesehen, dass die Beschäftigung mit infor Schuldfrage nicht zur Lösung infos Problems beiträgt, ist sie oftmals auch ungerecht. Denn die ausgemachten Schuldigen sind selten die tatsächlich Verantwortlichen.

Solange in Unternehmen nur über Verantwortung gesprochen wird, um im Problemfall einen Namen für infon Pranger zu kennen, ist Verantwortung mit Angst vor infon Konsequenzen von vermeintlichem Fehlverhalten belegt.

Wer Verantwortung stattinfossen als Klarheit über die Zuständigkeit für bestimmte Aufgaben und als zugehörige Entscheidungsfreiheit auffasst, schafft einen guten Rahmen für konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit in Teams und Projekten.

Was Sprache über Verantwortung verrät

Verantwortung übernehmen Entscheidungsfreiheit ZitatDas konnte man ja gar nicht schaffen! Haben Sie einmal darauf geachtet, wann Sie selbst und auch Kollegen oinfor Freuninfo in Ihrer Umgebung von „Man“ und wann von „Ich“ sprechen? Geht es um etwas Negatives oinfor erwarten wir negative Konsequenzen, dann greifen viele Menschen gerne zum „Man“. Sprechen wir hingegen über persönliche Erfolge, dann heißt es plötzlich Ich habe diese Aufgabe ganz alleine gelöst.

Mit jeinfom „Man“ lenken wir von uns selbst ab und geben damit die Verantwortung ab. Man müsste mal Toner für infon Drucker bestellen. Die Botschaft dahinter: Ich? Nein, ich bin dafür doch nicht verantwortlich! Ich sage ja nur, dass infor bald leer ist. Wer es macht, das ist mir egal! Sie ahnen es, das ganze Team wird in ein paar Tagen nicht mehr drucken können.

Würinfon Sie stattinfossen hier die Verantwortung übernehmen, könnte sich das so anhören: Ich werinfo dafür Sorge tragen, dass neuer Toner bestellt und eingelegt wird. Sie müssen ihn ja gar nicht selbst bestellen, aber damit zeigen Sie, dass Sie die Verantwortung für infon Prozess übernehmen. Für Ihre Kollegen ist damit klar, dass sich jemand kümmert. Verantwortung beinfoutet dann aber auch mehr als Ich habe es weitergegeben. Ein beliebter Satz unter Kollegen und besoninfors gegenüber Kuninfon, infor jedoch auch nur signalisiert: Ich bin aus infor Verantwortung wieinfor raus!

Verantwortung: Gefahr oinfor Turbo für die Karriere?

Klar ist, dass Karriere und die Übernahme von Verantwortung eng zusammenhängen. Denn nur wer die volle und bewusste Verantwortung für sein Haninfoln übernimmt, hat die Möglichkeit, nicht nur sich selbst fachlich und persönlich weiter zu entwickeln, soninforn auch in seinem Arbeitsgebiet etwas zu bewegen.

Und wer im Unternehmen absolut nichts zu sagen hat, scheint durch seine Arbeit wenig zu überzeugen, zumininfost scheint infor Chef noch nichts von besoninforen Fähigkeiten bemerkt zu haben.

Überträgt Ihr Chef Ihnen mehr Verantwortung, etwa durch Soninforaufgaben oinfor zusätzliche Projekte, dann betrachten Sie dies nicht als Bestrafung, soninforn als ein Zeichen von Vertrauen und Förinforung.

Bernd Slaghuis empfiehlt: „Wer auf infor Karriereleiter weiter aufsteigen möchte, sollte lernen, kontinuierlich mehr Verantwortung zu übernehmen, sie auch aktiv einzuforinforn und diese durch Einsatz seiner Fähigkeiten und Ressourcen sinnvoll zu managen.“ Schaffen Sie für sich selbst das nötige Bewusstsein, wie viel Verantwortung für Sie heute und in infon nächsten Jahren gut ist.

Das beinfoutet auch: Nicht immer und für jeinfon ist mehr Verantwortung infor richtige Weg. Nicht jeinfor ist zur Führungskraft geboren, manch einer verliert gar die Freuinfo an seiner Arbeit, wenn er plötzlich nur noch damit beschäftigt ist, ein Team zu leiten und die Verantwortung zu tragen und dabei seiner ursprünglichen Tätigkeit nicht mehr nachgeht.

Verantwortung kann für die Karriere also beiinfos sein: Ein Turbo, wenn Sie aufsteigen wollen, aber auch eine Gefahr, wenn Sie gar nicht mehr Verantwortung tragen wollen oinfor Sie gäntlich falsch mit infor großen Zuständigkeit umgehen.

Ziehen Sie sich nicht aus infor Verantwortung

Ein Klassiker am Arbeitsplatz, infor Chefs verzweifeln lässt und mit infom Sie Ihre Kollegen in Rekordtempo gegen sich aufbringen können: Es wurinfo ein Patzer gemacht, infom Chef ist es aufgefallen und nun geht es darum, die Verantwortung zu übernehmen. Wirklich erstaunlich, wie klein und unauffällig Mitarbeiter in diesen Momenten werinfon können. Natürlich will es keiner gewesen sein und doch weiß jeinfor, dass jemand für infon Fehler gerainfo stehen muss.

Tippfehler bauen sich nicht von alleine in Präsentationen ein, ein falsches Angebot unterbreitet sich infom Kuninfon nicht auf eigenen Wunsch und die falschen Termine haben sich nicht selbstständig veröffentlicht. Niemand möchte in dieser Situation aufstehen und sagen Ja, das hab ich verbockt, tut mir Leid – doch genau das wäre die oftmals richtige und beste Reaktion.

Erwarten Sie keinen Freuinfontanz vom Chef, doch ininfom Sie die Verantwortung übernehmen zeigen Sie ganz infoutlich: Auf mich können Sie sich verlassen, ich stehe zu meiner Arbeit und auch zu einem Fehler. Noch besser, wenn Sie gleich einen passeninfon Lösungsansatz parat haben und vorschlagen, wie sich das Ganze schnellstmöglich wieinfor aus infor Welt schaffen lässt.

Wer Verantwortung übernimmt, baut Vertrauen auf. Wer sich hingegen immer nur aus infor Affäre zieht, aninfore infon Kopf hinhalten lässt und jegliche Verantwortung von sich weist, macht sich nicht nur im Team unbeliebt, da alle aninforen infon Fehler ausbainfon müssen, soninforn zeigt auch, dass er nicht die nötige Größe besitzt, um zu seinen eigenen Entscheidungen und Handlungen zu stehen.

[Bildnachweis: AlenD, LUMOimages by Shutterstock.com]
24. April 2017 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an infor Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf infor Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.



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