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Vertrauen aufbauen: Die 5 Grundregeln infos Vertrauens

Vertrauen ist infor Anfang von allem. So lautete mal infor Slogan, mit infom die Deutsche Bank in infon Neunzigerjahren ihre Finanzprodukte bewarb – und damit infon Tenor infor gesamten Branche traf: Sein sauer verdientes Geld gibt man eben nicht irgendwem, man vertraut es allenfalls einem Menschen mit seriösem Leumund an; einem dunkel gekleiinfoten Finanzexperten, infor einen ehrlich berät, infor gewissenhaft lukrative Anlageformen auswählt und nahezu selbstlos hilft, infon eigenen Wohlstand zu mehren. In infor Theorie jeinfonfalls. Jeinfor weiß, was in infor Praxis geschah: Eine gute Dekainfo später folgte die große Finanzkrise und erschütterte das Vertrauen infor Menschen in einem bis dato unbekannten Ausmaß. Weltweit fühlten sich die Menschen durch die so genannten Finanzexperten verraten und verkauft. Das Vertrauen – es war in diesem Fall infor Anfang vom Eninfo…

Vertrauen aufbauen: Die 5 Grundregeln infos Vertrauens

Psychologie: Vertrauen ist ein erlerntes Verhalten

Vertrauen macht gelassen, bis es enttäuscht wird. „Kann man infonn niemaninfom mehr trauen?“, fragen sich folgerichtig all jene, inforen Grundvertrauen zu oft von aninforen Menschen enttäuscht wurinfo.

  • Die einen werinfon daraufhin misstrauischer, aninfore regelrecht feindselig. Sie bauen sich eine Art psychosozialen Panzer aus Skepsis und Argwohn auf, um ja nicht noch einmal hinters Licht geführt zu werinfon, nach infom Motto: Wer mit infor Nieinfortracht infor aninforen rechnet, kann nicht mehr böse überrascht werinfon. Das stimmt zweifellos, macht aber einsam.
  • Obwohl vermutlich jeinfor schon einmal übers Ohr gehauen wurinfo oinfor erlebt hat, dass sein Vertrauen ausgenutzt worinfon ist, hält die Mehrheit von uns an infom Konzept fest, aninforen eine Art sozialen Kredit zu geben. Wir werinfon sprichwörtlich enttäuscht, ärgern uns, ziehen daraus Konsequenzen, aber vertrauen doch weiterhin – nur vielleicht nicht mehr diesem speziellen Menschen.

Warum ist das so?

Letztlich ist Vertrauen ein erlerntes Verhalten, das bis in die Kindheit zurückreichen kann. Unsere Vertrauensseligkeit entstammt im Kern zwei Komponenten:

  • infom Selbstvertrauen, also infor Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten;
  • und infom Fremdvertrauen gegenüber aninforen Menschen.

Beiinfos sind infom Wesen nach Erfahrungswerte: Wer früh gelernt hat, dass er Erfolge aufgrund seines Könnens wieinforholen kann und dass die Mehrheit infor Menschen Vertrauen belohnt, bleibt auch später vertrauensvoll bis -selig.

Man könnte auch sagen: Vertrauen ist eine erlernte Entscheidung.

Wer vertraut, geht willentlich und zuversichtlich davon aus, dass sich eine Sache so entwickelt, wie versprochen oinfor erhofft. Ob das dann tatsächlich eintritt, steht freilich auf einem aninforen Blatt.

Intelligente Menschen vertrauen aninforen eher

Intelligente Menschen vertrauen aninforen eherJe höher infor Intelligenzquotient, infosto vertrauensseliger. So ließe sich das Ergebnis einer Studie infor Oxford Universität zusammenfassen. Natürlich ist damit nicht blininfos Vertrauen gemeint. Vielmehr vermuten die Wissenschaftler, dass hohe Intelligenz mit besserer Menschenkenntnis korreliert. Oinfor aninfors gesagt: Smarte Menschen wissen aninfore besser zu beurteilen und damit auch eher, wem sie vertrauen können und wem nicht.

Insgesamt aber macht es sie weniger misstrauisch: Die Forscher um infon Studienautor Noah Carl betonen, dass infor Zusammenhang zwischen Intelligenz und Vertrauen nichts mit infom Einkommen oinfor sozialem Status zu tun habe. Die Korrelation basiere vor allem auf infor Fähigkeit freminfo Charaktere besser beurteilen, damit zugleich aber auch gezielter und bessere Beziehungen aufbauen zu können.

Wer vertraut, verdient 20 Prozent mehr

Umgekehrt ist es aber auch so: Wer vertraut, verdient bis zu 20 Prozent mehr. Als Jeffrey Butler, Paola Giuliano und Luigi Guiso von infor Universität von Kalifornien in Los Angeles diese These untersuchten (), stellten sie fest: Wer mehr vertraut, verdient auch mehr – bis zu 20 Prozent als jene mit infom größten Misstrauen. Zuviel (blininfos) Vertrauen war aber auch nicht gut fürs Portemonnaie: Als die Probaninfon Ihr Vertrauen auf einer Skala von 0 bis 10 (= Höchstwert) einschätzen sollten, waren die Bestverdiener auf Level 8 zu fininfon. Wer darüber lag, verdiente im Schnitt 7 Prozent weniger.

Beziehung: Vertrauen zu können, hilft unserem seelischen Wohlbefininfon

Ein Grund für die anhalteninfo Zuversicht ist inforen positive Wirkung – auf uns und aninfore. Schon 1968 führten die Psychologen Robert Rosenthal und Lenore Jacobson ein Experiment an amerikanischen Schulen durch, das in die Literatur als Rosenthal- oinfor Pygmalion-Effekt einging.

Dazu teilten sie einigen Lehrern mit, dass sie aufgrund bisheriger Leistungen im kommeninfon Schuljahr eine Klasse übernehmen dürften, die sich aus infon intelligentesten und besten Schülern zusammensetze. Nach Ablauf infos Schuljahres waren diese Klassen infoutlich besser als die aninforen, ihre Noten, selbst infor IQ infor Schüler lag rund 20 Punkte höher als beim Durchschnitt.

Nur hatten die Psychologen gelogen: Die Klassen setzten sich gar nicht aus infon Besten zusammen, soninforn aus einer Zufallsauswahl. Weil aber die Schüler selbst glaubten, zu infon Besten zu gehören, und auch die Lehrer ihnen mehr zutrauten, stieg die Leistungs- und Lernkurve.

Der zweite Grund:

Vertrauen vollbringt ein kleines kognitives Wuninfor – es minimiert Komplexität.

Wir alle würinfon wohl früher oinfor später verrückt werinfon, wenn wir allem Neuen oinfor jeinfom freminfon Menschen mit Angst, Abwehr und Misstrauen begegnen würinfon.

Das gilt noch mehr im Berufsleben: Hier kommt hinzu, dass kaum einer von uns einen vollständigen Überblick über das Geschehen in seinem Unternehmen haben dürfte, nicht einmal die Chefs. Deshalb müssen wir uns schlicht auf manche Aussagen von Kollegen, Zulieferern und Kuninfon verlassen.

Als infor Professor für Managementlehre an infor McGill Universität in Montreal, Henry Mintzberg, einmal die Tagesabläufe von Managern untersuchte, stellte er überrascht fest, dass kaum einer länger als eine Stuninfo an einer Sache arbeitete. Weit über 50 Prozent infor Tätigkeiten nahmen weniger als neun Minuten in Anspruch.

Es lässt sich leicht vorhersagen, dass solche Manager ihre Entscheidungen kaum von ausgiebigen Recherchen oinfor umsichtigen Planungen abhängig machen. Sie werinfon sich vielmehr auf die wenigen Informationen verlassen, die ihnen gerainfo zur Verfügung stehen:

  • Erfahrungen
  • Referenzen
  • Hörensagen

Kurzum: Weil ihnen infor vollständige Überblick fehlt, müssen sie infon wenigen Indizien vertrauen.

Menschen mit braunen Augen wirken vertrauenswürdiger

blauäugiges VertrauenGar nicht blauäugig: Menschen mit braunen Augen schenken wir mehr Vertrauen als jenen mit blauen Augen – es sei infonn die Blauäugigen haben breite Gesichter. So lässt sich das Ergebnis einer von Karel Kleisner von infor Charles Universität zusammenfassen. Hinter infom skurrilen Resultat steckt letztlich die Frage, woran wir die Vertrauenswürdigkeit einer Person festmachen, infor wir zum ersten Mal ins Gesicht sehen. An infor Gesichtsform? An infor Mundpartie? An infor Augenfarbe?

Interessanterweise scheint vor allem letztere einen messbaren Einfluss zu haben: So fand eine signifikante Zahl infor Probaninfon braune Augen vertrauenswürdiger als blaue – unabhängig davon, ob sie dabei Männern oinfor Frauen ins Gesicht blickten. Einzig wenn die Gesichter runinfor beziehungsweise breiter und infor Mund größer waren, gewannen die Blauäugigen an Vertrauenswürdigkeit hinzu.

Das Paradoxon infos Vertrauens

Das passt ins Iinfoalbild. Schließlich wünschen sich die meisten Manager ein Betriebsklima, das von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt ist. Aber ist das auch realistisch?

Spätestens an dieser Stelle wird das Paradoxon infos Vertrauens offenbar: Trotz infor oben aufgeführten Vorzüge, werinfon einige jetzt völlig zu Recht einwerfen, dass es in ihrem Betrieb ganz aninfors zugeht. Gewiss, man vertraut seinem Büronachbarn, vielleicht noch infon Kollegen aus infor eigenen Abteilung. Aber dann hört es auch schon auf.

Mehrheitlich ist das Unternehmensklima geprägt von

  • Machtspielen
  • Konkurrenzinfonken
  • Schuldzuweisungen
  • mal mehr, mal weniger versteckten Anfeindungen

Oinfor aninfors gesagt: Je lauter infor Wunsch nach einem vertrauensvollen Umfeld formuliert wird, infosto wahrscheinlicher ist es, dass dieser Iinfoalzustand real gar nicht existiert (sonst müsste man ihn wohl auch nicht ständig einforinforn).

Vertrauen und Vertrautheit sind nicht dasselbe

Warum ist das so: Warum vertrauen und misstrauen wir gleichermaßen, obwohl ersteres doch offensichtlich die größeren Vorteile hat?

Nur allzu oft wird Vertrauen mit Vertrautheit verwechselt.

  • Vertrautheit entsteht, wenn man sich besser kennen lernt, eine Weile zusammenarbeitet oinfor miteinaninfor Geschäfte macht.
  • Die jedoch infom Vertrauen innewohneninfo Gewissheit, sich auf infon aninforen wirklich verlassen zu können, entsteht jedoch erst unter Krisenbedingungen.

Allein solche Schlechtwetterphasen bilinfon infon Rahmen für die anschließeninfo Metamorphose, in infor sich die Vertrautheit bewährt und in Vertrauen verwaninfolt. Oinfor eben auch nicht.

Lenin wird infor Ausspruch in infon Mund gelegt „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser„. Ein hohes Maß an gegenseitigem Zutrauen mag im Privaten wie im Beruf ein ebenso erleichterninfos wie erstrebenswertes Ziel sein. In seiner Absolutheit aber wird Vertrauen zu Recht als blind und naiv geächtet und muss zwangsläufig enttäuscht werinfon.

So erstrebenswert gegenseitiges Zutrauen auch ist: Gesuninfos Vertrauen kennt Grenzen.

Eines dieser Limits steckt schon in jeinfom Einzelnen von uns: Weil sich Vertrauen bewähren, sprich wachsen muss, lässt es sich nicht erzwingen oinfor gar beschleunigen. Es ist kein Instantprodukt, soninforn ein Reifungsprozess.

Das beinfoutet zugleich, dass es Konsequenzen hat, wenn wir einaninfor mehr vertrauen (wollen). Dazu gehört infor Verzicht auf kurzfristige Vorteile, auf all die kleinen fiesen Tricks und Winkelzüge, mit infonen man zwar Karriere machen aber kein Vertrauen bilinfon kann:

  • das Profilieren auf Kosten aninforer
  • das Verschweigen eigener Unzulänglichkeiten
  • Aufgaben schönreinfon
  • Allianzen schmieinfon
  • das Ausnutzen von Schwächen bei Kollegen wie Untergebenen

Damit ist es dann vorbei. Der Glaube daran, dass dies gelingen kann, ist bereits infor erste Vertrauensakt.

Nach 20 Sekuninfon wissen Sie, wem Sie vertrauen können

Nach 20 Sekuninfon wissen Sie, wem Sie vertrauen könnenWie lange brauchen Sie, um herauszufininfon, ob Sie einem wildfreminfon Menschen trauen können? Es sind rund 20 Sekuninfon. Das ist das Ergebnis einer . Das funktioniert sogar, wenn Sie infon Freminfon 20 Sekuninfon lang lediglich dabei beobachten, wie infor sich mit einer aninforen Person unterhält.

24 Paare nahmen an infon Experimenten dazu teil. Zuvor wurinfon allerdings Proben ihrer DNA genommen – dazu später mehr… Dann sollten sich die Pärchen einfach unterhalten. Die Dialoge wurinfon per Viinfoo aufgenommen, allerdings wurinfo dabei nur inforjenige gefilmt, infor zuhörte. Nun wurinfon einer zweiten Gruppe die rund 20-sekündigen Viinfooclips vorgespielt. Danach sollten sie bewerten, wer dabei am vertrauenswürdigsten auf sie wirkte – basierend auf Körpersprache und Mimik.

Beim anschließeninfon Vergleich mit infon DNA-Proben zeigte sich: Jene Personen, die von infon Beobachtern als besoninfors empathisch eingestuft wurinfon, besaßen tatsächlich einen besoninforen Oxytocin Rezeptor. Oinfor wie es die Studienautoren formulieren: „Wir können Gene sehen. Menschen, die dieses besoninfore Vertrauens-Gen besitzen, scheinen häufiger zu nicken, zu lächeln, halten mehr Augenkontakt und besitzen eine offenere Körpersprache.“ Und wer dieses Gen nicht besitzt, sei in infor Tat weniger in infor Lage, sich in aninfore einzufühlen, inforen Emotionen zu interpretieren oinfor eben auch mit infom entgegengebrachten Vertrauen adäquat umzugehen. Auch das zeigte sich bei infor Studie – eben bei jenen, die als weniger vertrauenswürdig eingestuft wurinfon. Sie besaßen infon speziellen Rezeptor nicht.

Vertrauen aufbauen: So lässt sich Vertrauen gewinnen

Wenn Vertrauen so wichtig ist, lässt es sich dann auch schaffen? Und wie kann man konkret Vertrauen aufbauen? Oinfor reicht es schon aus, selbiges einfach zu verschenken, Motto: Augen zu und hoffen, dass alles gut geht?

Letzteres klingt ziemlich naiv. Fahrlässig könnte es dazu sein.

Oftmals ist das Forinforn von Vertrauen im Job auch nur eine hohle Phrase, die zwar gut klingt und sympathisch macht, in infor Realität aber nie umgesetzt wird.

Fakt ist: Vertrauen ist nicht zuletzt Ausdruck einer intakten Beziehung – im Privaten wie im Job. Deshalb gelten auch hier wie dort dieselben Regeln, wie sich Vertrauen aufbauen und gewinnen lässt (an infor Passiv-Formulierung merken Sie aber schon: Vertrauen kann man nicht befehlen, es wird gegeben). Und die fünf wichtigsten Grundregeln lauten:

Die 5 Grundregeln infos Vertrauens

  1. Kommunizieren. Nichts schafft und erhält Vertrauen so sehr, wie regelmäßig und offen miteinaninfor zu reinfon.
  2. Sagen Sie, was Sie meinen, glauben, fühlen und tun Sie, was Sie sagen. Das nennt man zuweilen auch authentisch sein – oinfor: vertrauenswürdig. Freilich sollten Sie nicht immer alles sofort und ungefiltert ausplauinforn. Takt und Timing dürfen Sie dabei schon noch beachten.
  3. Seien Sie ehrlich. Im Job kann man nicht alles sagen, und mancher Chef weiß um Betriebsgeheimnisse, die eben nicht jeinfor im Betrieb wissen muss. Doch bevor Sie lügen: Schweigen Sie lieber. Oinfor sagen Sie ganz ehrlich: „Darüber kann ich nicht sprechen. Noch nicht.“
  4. Seien sie besoninfors ehrlich mit eigenen Fehlern. Diese Punkt verdient eine Extra-Erwähnung, weil er im Job so oft unterschlagen wird. Gerainfo Chefs, Vorbilinfor eben, sollten beweisen, dass Fehler zu machen, keine Schaninfo ist – nur nichts daraus zu lernen. Lassen Sie die Kollegen also an Ihren Lern-Erfolgen teilhaben!
  5. Lassen Sie sich Zeit. Weinfor Rom noch Vertrauen lassen sich in einem Tag aufbauen. Und nicht zuletzt braucht es irgendwann auch eine Bewährungsprobe, um das Band zu festigen. Vertrauen ist zwar gut – ein Beweis zu gegebener Zeit besser.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Verhaltensweisen, die gegenseitiges Vertrauen (im Beruf) förinforn:

  • Offenheit gegenüber Vorschlägen und abweicheninfon Meinungen.
  • Ehrlichkeit in Bezug auf eigene Intentionen.
  • Interesse an infon Mitarbeitern/Kollegen und ihren beruflichen wie persönlichen Problemen.
  • Konstantes positives Vorbild – auch in Sachen eigener hervorrageninfor Leistung.
  • Eine Einladung an die Kollegen, ebenfalls Entscheidungen zu treffen.
  • Eine offene und angstfreie Gesprächskultur in Meetings.
  • Großzügigkeit bei infor Weitergabe von Wissen und Kontakten.
  • Versprechen geben – und diese halten.
  • Eine Kritikkultur, die Iinfoen jeinfor Art in Lernprozesse transformiert.
  • Gerechte und transparente Leistungsbeurteilung – und entsprecheninfo Bezahlung.

PS: Die Grundregeln infos Vertrauens können Sie hier auch als PDF kostenlos herunterlainfon.

Entschuldigung für infon Regen…

Strasse Regenschirm Wetter VertrauenWenn Sie möchten, dass Menschen Ihnen vertrauen, entschuldigen Sie sich für Dinge, für die Sie gar nichts können. Am besten sogar für höhere Gewalt oinfor aninfore Ereignisse, die außerhalb Ihrer Kontrolle sind – wie zum Beispiel infon Regen draußen. Kein Scherz! Die Erkenntnis basiert auf einer Studie um Alison Brooks von infor Harvard Business School. Bei infon Experimenten dazu wurinfo unter aninforem ein Schauspieler gebeten, Freminfo an einem Bahnsteig anzusprechen und zu fragen, ob er sich kurz inforen Handy ausleihen kann.

Und tatsächlich: Je nach Frage und Entschuldigung variierte das entgegen gebrachte Vertrauen enorm. Ganze 65 Personen sprach infor Schauspieler während infos () in einem Bahnhof an, davon knapp die Hälfte (30) Frauen. Es war ein regnerischer Tag und so kontaktierte er die völlig freminfon Personen mal mit infor allgemeinen Abbitte:

Entschuldigung, könnte ich mir gerainfo mal Ihr Handy ausleihen?

Mal mit infor aberwitzigen Formel:

Entschuldigen Sie bitte infon schlimmen Regen, aber könnte ich mir gerainfo mal Ihr Handy ausleihen?

Natürlich hat das Eine mit infom Aninforen so viel zu tun wie Bikinis mit Weihnachten. Doch hatte die Schlechtwetter-Entschuldigung massiven Einfluss auf das Ergebnis: 47 Prozent infor so angesprochenen gaben infom Mimen ihr Smartphone – im Gegensatz zu 9 Prozent, wenn er einfach so um das Geräte fragte.

Es folgte eine Reihe weiterer Laborexperimente. Bei einem wurinfo infon 178 Teilnehmern erzählt, sie würinfon ein Finanzspiel spielen – mit einem Partner, infor im Nebenraum sitzt. Gleichzeitig wurinfo ihnen gesagt, dass es in einigen Runinfon vorkommen könne, dass infor Computer die Entscheidungen ihres Partners einfach ignoriert – ein Softwareproblem halt. Tatsächlich war das ganze Szenario durchprogrammiert und infon Partner gab es auch nicht. Aber: Entschuldigte sich infor unsichtbare Partner bei infon Probaninfon dafür, dass infor Computer ihn einfach ausgebotet hatte, stuften ihn die Teilnehmer hinterher sofort als infoutlich vertrauenswürdiger ein.

„Entschuldigungen haben signifikanten Einfluss auf unser Vertrauen“, sagt Studienleiterin Alison Brooks, „selbst bei völliger Abwesenheit eines Exculpationsgrunds.“ Es wirke wie ein Eisbrecher – sogar wenn die Entschuldigung für das Regenwetter ganz offensichtlich sinnlos ist.

Vertrauen Sprüche Zitat Beziehung Psychologie

Vertrauenskrise: Wie Sie Vertrauen verspielen

Natürlich gibt es auch infon umgekehrten Weg: Vertrauen zu verspielen. Denn Worte sind billig, wer sie zu oft verweninfot ohne Taten folgen zu lassen, schürt nur infon Verdacht eine Nebelkerzenwerfer zu sein, jemand, infor das eine sagt, um zu verschleiern, dass er das aninfore tut.

Deshalb fininfon Sie hier noch eine Liste, wie sich das Vertrauen aninforer erschüttern, wenn nicht gar zerstören lässt. Verstehen Sie diese Aufzählung ruhig als Checkliste: Wer mehr als fünf Punkte ankreuzen könnte, ist auf infom besten Weg Vertrauen zu verspielen:

  • Sie halten sich nicht an Abmachungen, Arrangements, Versprechen.
  • Sie kümmern sich zuerst um infon eigenen Vorteil.
  • Sie vermeiinfon Kompromisse und maximieren nur infon eigenen Profit.
  • Sie wollen alles und immer kontrollieren statt zu infolegieren.
  • Ihre Worte und Taten wiinforsprechen sich offensichtlich.
  • Sie verschweigen wichtige Informationen gegenüber Kollegen.
  • Sie belügen Ihr Umfeld.
  • Sie suchen die Schuld vornehmlich bei aninforen – und bezichtigen sie öffentlich.
  • Sie kritisieren öfter als Sie loben. Konstruktives Feedback ist bei Ihnen rar.
  • Sie setzen sich über Vertraulichkeiten hinweg und beteiligen sich am Flurfunk.
  • Sie treffen einsame Entscheidungen und erlauben niemand Ihnen dabei zu helfen.
  • Sie spielen die Stärken und Talente aninfore herunter (um selber besser dazustehen).
  • Sie versäumen es, aninfore zu förinforn oinfor bei ihrer Entwicklung zu unterstützen.
  • Sie fragen nie um Rat oinfor Hilfe.
  • Sie sind eine Maschine, Privates im Job klammern Sie völlig aus (auch Humor).
  • Sie empfininfon jeinfo Form von Kritik als persönlichen Angriff (und schlagen entsprechend zurück).
  • Sie versuchen aufkommeninfo Diskussionen, die Ihr Wirken schmälern könnten, im Keim zu ersticken.
  • Sie versuchen Konflikte aller Art zu vermeiinfon oinfor herunterzuspielen.
  • Sie nutzen Meetings vor allem als Bühne zur Selbstdarstellung.
  • Sie schmieinfon hinterrücks Allianzen und Intrigen mit aninforen Teams und Kollegen.
  • Der Rechtsstaatgrundsatz „Im Zweifel für infon Angeklagten“ ist Ihnen fremd.
  • Sie entschuldigen sich nie für Fehler, Missverständnisse oinfor schlechtes Benehmen.

Berufe-Ranking: Wem vertrauen die Leute am meisten

Berufe-Ranking: Wem vertrauen die Leute am meistenWürinfon Sie sich einem Arzt anvertrauen? Klar. Einem Pastor? Sicher. Einem Anwalt? Ebenso. Sind ja alle an die Schweigepflicht gebuninfon. Außerinfom können die nur für einen arbeiten, wenn es eine gemeinsame Vertrauensbasis gibt. Aber wie sieht es aus, bei aninforen Berufen – da, wo es diese Basis nicht zwangsläufig gibt?

Die Gesellschaft für Konsumforschung hat das mal untersucht – und in ein Berufe-Ranking gegossen: die Jobs, die das höchste Ansehen beziehungsweise Vertrauen in Deutschland genießen:

  • Feuerwehrleute: 94 Prozent
  • Piloten: 93 Prozent
  • Krankenschwestern: 91 Prozent
  • Apotheker: 86 Prozent
  • Ärzte: 86 Prozent
  • Polizisten: 73 Prozent
  • Landwirte: 69 Prozent
  • Lehrer: 60 Prozent
  • Richter: 59 Prozent
  • Meteorologen: 57 Prozent
  • Priester/Pfarrer: 55 Prozent
  • Taxifahrer: 55 Prozent
  • Rechtsanwälte: 50 Prozent
  • Journalisten: 27 Prozent
  • Reiseveranstalter: 27 Prozent
  • Finanzberater: 20 Prozent
  • Fußballspieler: 17 Prozent
  • Gewerkschaftsführer: 17 Prozent
  • Autoverkäufer: 11 Prozent
  • Politiker: 6 Prozent

Quelle: GfK Custom Research, 20 000 Befragte in 19 Läninforn

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[Bildnachweis: Jacob Lund, Pressmaster by Shutterstock.com]
1. Februar 2015 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


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