Vorstellungsgespräch Fragen: Die 100 häufigsten

Im Vorstellungsgespräch geht es in erster Linie darum, sich besser kennenzulernen. Mit typischen Vorstellungsgespräch Fragen wollen Personaler herausfinden, ob der bisherige Eindruck vom Bewerber stimmt. Sie als Bewerber wiederum sollten prüfen, ob die Stelle und die Unternehmenskultur zu Ihnen passen. Gute Vorbereitung ist dabei unerlässlich. Vor allem, um bei den Fragen im Vorstellungsgespräch nicht ins Stocken zu geraten. Damit Sie wissen, was auf Sie zukommen kann, stellen wir Ihnen die 100 häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch vor und erklären, worauf es bei der Antwort ankommt…

Vorstellungsgespräch Fragen: Die 100 häufigsten

Vorstellungsgespräch Fragen: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Die Fragen, die im Bewerbungsgespräch vorkommen können sind vielfältig und teils überraschend: Wie viele Klavierstimmer gibt es in Chicago? Wie motivieren Sie sich? Weshalb sollten gerade wir Sie einstellen? Solch unterschiedliche Fragetypen sind beliebt und kommen immer wieder im Vorstellungsgespräch vor.

Personaler wollen Sie damit besser kennenlernen – oder auch aus der Reserve locken. Nicht zuletzt, wenn Sie merken, dass Ihre Antworten einstudiert sind. Dann möchte man mit solchen Fragen hinter die Fassade blicken; sehen, wie Sie auf Stress reagieren; die Persönlichkeit kennenlernen und eben herausfinden, ob Sie ins Team und auf die freie Stelle passen.

Um Personaler dabei zu überzeugen, geht es im Wesentlichen um diese Aspekte:

  • Fachliche Qualifikation

    Zwar liegt Ihr Lebenslauf vor, aber Papier ist geduldig. Meist wird im Vorstellungsgespräch etwas genauer auf den Zahn gefühlt, ob der Kandidat tatsächlich den Anforderungen aus der Stellenanzeige gerecht wird. Manche Unternehmen klären in sogenannten Einstellungstests zusätzlich Intelligenz und Qualifikationen.

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  • Soziale Kompetenz

    Entscheidend für die spätere Zusammenarbeit ist, ob die Chemie stimmt. Dauerhaft passt ein Bewerber nur dann zum Unternehmen, wenn er zu einem angenehmen Betriebsklima beiträgt. Also beispielsweise mit Konflikten konstruktiv umgeht. Wichtig auch, welche Werte jemand vertritt: Sitzt hier ein Bewerber, der bei nächster Gelegenheit abspringt und das Unternehmen nur als Sprungbrett benutzt?

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  • Selbstmotivation

    Arbeitgeber wollen im Vorstellungsgespräch vom Bewerber auch wissen, wie er sich selbst motiviert, was ihn antreibt. Gibt es eine Begeisterung fürs Thema, für das Produkt? Dann kann eher mit einer intrinsischen Motivation gerechnet werden. Die wiederum ist entscheidend dafür, dass sich jemand mit dem Unternehmen identifiziert und sich entsprechend einbringt.

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  • Karrierepläne

    Nah verwandt sind damit Fragen im Vorstellungsgespräch zu den beruflichen Zielen. Welche Ambitionen hat ein Mitarbeiter? Welche Ideen? Personaler bekommen so eine Idee davon, wie engagiert und vor allem ehrgeizig ein Kandidat ist. Das kann natürlich auch nach hinten losgehen: Wenn jemand zu selbstbewusst auf einen Posten spekuliert, der längst besetzt ist und nicht in absehbarer Zeit frei wird.

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Für Sie bedeutet das: Zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch sollten Sie nicht nur Informationen rund um das Unternehmen und Ihren möglichen Arbeitsplatz sammeln, sondern sich auch auf mögliche Fragen einstellen, die Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit gestellt werden.

Natürlich weiß niemand genau, mit welchen Fragen Sie im Vorstellungsgespräch rechnen müssen. Es gibt aber viele typische und beliebte Fragen bei Personalern, die immer wieder gestellt werden. Und um diese geht es hier.

Zu wissen, was ungefähr auf Sie zukommen kann, gibt Ihnen eine größere Sicherheit. Das hilft Ihnen dabei, im Gespräch besser zu reagieren und gute Antworten geben, die Ihren Gesprächspartner überzeugen.

Machen Sie aber bitte nicht den Fehler, komplette Antworten auswendig zu lernen und diese nur noch abzuspulen. Das wirkt immer hölzern, mechanisch und unglaubwürdig.

Besser ist es, die Vorstellungsgespräch Fragen zu kennen und darauf eingestellt zu sein, aber keine ganzen Sätze oder vorgefertigte Phrasen herunterzubeten. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie sich im Vorfeld mit den verschiedenen Fragen beschäftigen, darüber nachdenken und sich bewusst sind, auf welche Arten von Fragen Sie reagieren müssen.

Fragen-Katalog: 100 typische Fragen im Vorstellungsgespräch

Die folgende Auswahl listet mehr als 100 typische Fragen im Vorstellungsgespräch auf, die so natürlich nie alle auf einmal gestellt werden und die Sie auch nicht akribisch samt dazugehöriger Antwort auswendig lernen sollten. Das wäre übertrieben.

Viele der Vorstellungsgespräch Fragen liefern aber gute Denkanstöße – nicht nur, um sich auf das Bewerbungsgespräch einzustimmen, sondern um im Vorfeld zu prüfen, warum Sie den Job überhaupt wollen oder ob Ihre beruflichen und persönlichen Qualifikationen zur angestrebten Position passen.

Zu den 100 typischen Fragen aus dem Vorstellungsgespräch geben wir Ihnen zudem noch Tipps zu möglichen Antworten, die Ihnen bei der Vorbereitung helfen können…

  • Gesprächsöffner im Vorstellungsgespräch

    • Erzählen Sie etwas über sich

    So können Sie darauf antworten:

    Nach ein wenig Smalltalk am Anfang startet die erste Phase im Vorstellungsgespräch gerne mit der sogenannten Selbstpräsentation, die durch genau diese Frage oder Aufforderung eingeleitet wird. Hier sollen Sie in wenigen Minuten – höchstens drei bis fünf, oft auch deutlich kürzer – die wichtigsten Informationen über sich selbst zusammenfassen. Neben den wichtigsten Fakten zu Ihrer Person sollten Sie vor allem kurz auf Ihren beruflichen Werdegang eingehen.

    Etabliert hat sich eine Struktur aus drei Schritten: Ich bin… Ich kann… Ich will… Diese Aspekte können Ihnen helfen, einen roten Faden für Ihre Antwort zu finden. Nach einer Einleitung über Ihre Person mit Name, Alter und Ihrer Ausbildung oder Ihrem Studium, kommen Sie auf Ihre Fähigkeiten zu sprechen. Welche Schwerpunkte haben Sie bisher gelegt? Welche Projekte haben Sie betreut, welche Qualifikationen und Erfahrungen gesammelt?

    Abschließend gehen Sie dann noch einmal auf die Zukunft und Ihre Ziele beim angestrebten Arbeitgeber und der erhofften Position ein. Wie wollen Sie Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten nutzen? Welche Ziele und Pläne haben Sie für die Position? Wie wollen Sie sich für den Erfolg des Unternehmens einbringen und mit welchen Ideen dazu beitragen?

    Weitere Fragen als Gesprächsöffner:

    • Warum sollten wir Sie einstellen?
    • Was können Sie für uns tun, was andere nicht können?
    • Warum möchten Sie diesen Job?
    • Warum kommen Sie zu spät? (pure Provokation)
    Was Personaler wirklich überzeugt

    Was Personaler überzeugtWas beeindruckt Personaler mehr: hohe Karriereziele? Ehrgeiz? Erfolge? Oder hohe Eigenmotivation? Das wollten auch die beiden Managementforscherinnen Kaitlin Woolley von der Johnson Graduate School of Management und Ayelet Fishbach von der Booth School of Business herausfinden und absolvierten dazu einige Experimente mit insgesamt 1428 Probanden. Diese sollten zunächst Aussagen im Bewerbungsgespräch bewerten und sich in simulierten Vorstellungsgesprächen entscheiden, welche Kandidaten sie bevorzugt einstellen würden. Das Ergebnis überraschte alle.

    Tatsächlich wurden nicht Bewerber mit besonders großem Ehrgeiz bevorzugt, sondern jene mit der höchsten Eigenmotivation. Also jene Kandidaten, die erklären konnten, warum ihnen der Job in spe so am Herzen liegt. Oder anders formuliert: Sagen Sie, welchen Sinn Sie in dem Beruf und in den Aufgaben sehen.

  • Fragen zur Bewerbungsmotivation

    • Welche Ziele verfolgen Sie mit diesem neuen Job?

    So können Sie darauf antworten:

    Unternehmen suchen nach motivierten und engagierten Mitarbeitern, die sich für den Erfolg einsetzen und mit Begeisterung ihrem Job nachgehen. Viele Personaler fragen deshalb genauer zur Bewerbungsmotivation nach. Im Kern geht es dabei um die zentrale Frage: Warum bewerben Sie sich bei diesem Arbeitgeber und auf genau diese Stelle?

    Die Suche und Besetzung einer Stelle ist zeit- und kostenintensiv. Personalern ist deshalb daran gelegen, Mitarbeiter zu finden, die wirklich für den Job brennen und auch langfristig Teil des Unternehmens sind. Entsprechend überzeugend sollten Sie Ihre Motivation zum Ausdruck bringen. Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken dazu, wie Sie auf die Frage nach Ihrer Motivation antworten können.

    Was macht diesen Arbeitgeber für Sie so attraktiv? Was sind Ihre langfristigen Vorstellungen? Wollen Sie sich eine Position mit mehr Verantwortung erarbeiten? Welche zukünftigen Aussichten haben zu Ihrer Entscheidung für eine Bewerbung beigetragen? Je glaubwürdiger Sie Ihre Motivation erklären können, desto größer werden Ihre Chancen.

    Weitere Fragen zur Bewerbungsmotivation:

    • Warum haben Sie noch keine neue Stelle gefunden?
    • Warum wollen Sie Ihren bisherigen Job aufgeben?
    • Was haben Sie an Ihrem vergangenen Job überhaupt nicht gemocht?
    • Was werden Sie an Ihrem jetzigen/letzten Job am meisten vermissen?
    • Was denken Sie über Ihren letzten Chef?
    • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
    • Was wissen Sie über unsere Branche?
    • Was haben Sie vorher verdient?
    • Welches Gehalt stellen Sie sich vor?
    • Wie lange würde es dauern, bis Sie bei uns einen signifikanten Beitrag leisten?
    • Wären Sie bereit, umzuziehen?
    • Haben Sie auch Fragen an mich?
    • Wenn Sie jemanden für diese Stelle interviewen müssten, auf was würden Sie achten?
  • Fragen zu Persönlichkeit, Stärken und Schwächen

    • Was sind Ihre Schwächen?

    So können Sie darauf antworten:

    Die typische Frage nach den Schwächen im Vorstellungsgespräch wird von Bewerbern ebenso gehasst wie gefürchtet. Natürlich kann man versuchen, die Frage nach den Schwächen so zu beantworten, indem man sie nicht beantwortet – durch ausweichen, drumherum- oder schönreden. Sollten Sie aber nicht!

    Studien zeigen: Wer auf die Frage nach den Schwächen im Vorstellungsgespräch wahrheitsgemäß antwortet und nicht bloß positiv (also ein, zwei echte Schwächen zugibt), steigert seine Chancen auf den Job um das Fünffache. Drei Studien mit insgesamt rund 2000 Probanden waren diesem Ergebnis vorausgegangen. Dabei zeigte sich: Wer sich allzu perfekt präsentierte, schnitt weniger gut ab als jene, die einen ungeschminkten Eindruck von sich selbst vermittelten.

    Wie Sie das tun, erklären wir in diesem Video…



    Weitere Fragen zur Persönlichkeit sowie Stärken-Schwächen:

    • Nennen Sie bitte drei positive Dinge, die Ihr ehemaliger Chef über Sie sagen würde.
    • Und was würde er Negatives über Sie sagen?
    • Was sind Ihre Stärken?
    • Geben Sie mir ein paar Beispiele von Ideen, die Sie umgesetzt haben.
    • Was ist Ihr größter Fehler – und was haben Sie daraus gelernt?
    • Wenn ich Ihren ehemaligen Vorgesetzten fragen würde, welche Weiterbildung für Sie noch wichtig wäre – was würde er antworten?
    • Welche drei positiven Charaktereigenschaften fehlen Ihnen?
    • Wovor haben Sie am meisten Angst?
    • Nennen Sie mir jeweils ein Beispiel, wann Sie Überdurchschnittliches und Unterdurchschnittliches geleistet haben.
    • Können Sie beschreiben, wie das war, als Sie für Ihre Arbeit kritisiert wurden?
    • Was irritiert Sie am meisten an anderen Menschen und wie gehen Sie damit um?
    • Sagen Sie mir etwas über Sie, das ich Ihrer Meinung nach unbedingt wissen sollte.
    • Wo möchten Sie in fünf Jahren stehen?
    • Wohin möchten Sie sich in Ihrer Karriere entwickeln?
    • Was ist Ihr größter Erfolg, den Sie außerhalb Ihres Berufs erreicht haben?
    • Was sind Ihre großen Lebensträume?
  • Fragen zur Arbeitsweise

    • Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?

    So können Sie darauf antworten:

    Jeder arbeitet anders – im Team muss es aber dennoch zusammenpassen, um gemeinsam Projekte zum Erfolg zu führen und zusammen die besten Ergebnisse zu erzielen. Fünf Einzelgänger, die am besten alleine funktionieren und nur schwer Kompromisse finden, lassen sich kaum zu einem erfolgreichen Team kombinieren.

    Punkte bei dieser Frage im Vorstellungsgespräch können Sie sammeln, wenn Ihre Arbeitsweise zum Unternehmen und zur Position passt. Wird Teamarbeit groß geschrieben? Dann sollten Sie dies auch in Ihrer Antwort berücksichtigen. Sind klare Anweisungen und Verantwortungen gefragt? Dann gehen Sie darauf ein.

    Allerdings sollten Sie nicht das Blaue vom Himmel versprechen, wenn Ihre tatsächliche Arbeitsweise das nicht halten kann. Spätestens in der Probezeit kommt das eh raus, also tun Sie weder sich noch dem Unternehmen einen Gefallen.

    Weitere Fragen zur Arbeitsweise:

    • Wie motivieren Sie sich?
    • Was war das letzte Projekt, an dem Sie gearbeitet haben und was war das Ergebnis?
    • Welche Techniken oder Werkzeuge nutzen Sie, um sich selbst zu organisieren?
    • Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie Ihre Tagesaufgaben unmöglich alle schaffen können?
    • Wie stellen Sie möglichst schnell Ihre Vertrauenswürdigkeit in Ihrem neuen Team unter Beweis?
    • Wie fühlen Sie sich, wenn Sie ein „Nein“ als Antwort erhalten?
    • Erzählen Sie mir davon, wie Sie einen Kollegen kritisieren mussten. Wie haben Sie das gemacht?
    • Haben Sie jemals in einem Team gearbeitet, in dem einer oder mehrere sich auf der Arbeit anderer ausgeruht haben. Wie sind Sie damit umgegangen?
    • Wie gehen Sie mit Veränderungen um?
    • Welche Aufgabe war für Sie zu schwer und wie haben Sie das Problem gelöst?
    • Was werden Sie in den ersten 30 Tagen dieses Jobs unternehmen?
  • Fragen zum Fitting und zur persönlichen Chemie

    • Was hat Sie an diesem Unternehmen interessiert?

    So können Sie darauf antworten:

    Neben der Arbeitsweise müssen auch Sie als Person zum Arbeitgeber passen. Bei solchen Kulturfragen im Vorstellungsgespräch geht es Personalern in erster Linie darum, ein besseres und vollständiges Bild von Ihnen zu erhalten. So soll der Eindruck abgerundet und eine fundierte Entscheidung getroffen werden.

    Antworten Sie mit Aspekten, die Sie und das Unternehmen gemeinsam haben. Ist es zukunftsorientiertes Denken und Handeln? Ein Beitrag zur Gesellschaft? Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen? Forschung und Entwicklung in einem Bereich, der Sie begeistert? Der herrschende Umgang mit Arbeitnehmern sowie die Unternehmenskultur?

    Recherchieren Sie und informieren Sie sich gründlich über den angestrebten Arbeitgeber, um Ihre Antwort begründen zu können.

    Weitere Kulturfragen:

    • Für was waren Sie in Ihrem alten Job verantwortlich?
    • Wie sieht das ideale Unternehmen für Sie aus?
    • Was wäre für Sie eine ideale Arbeitssituation?
    • Wann waren Sie in Ihrem Job am meisten zufrieden?
    • Welche Kultur reizt Sie mehr – strukturiert oder unternehmerisch?
    • Was trifft mehr auf Sie zu: Sie sind detailorientiert – Sie sind visionär?
    • Was ist besser: Sollte ein Chef geliebt oder gefürchtet werden?
    • Was sind die zentralen Eigenschaften einer guten Führungskraft?
    • Und einer schlechten?
    • Was ist der Unterschied zwischen gut und außergewöhnlich?
    • Welche Konflikte haben Sie in Ihren bisherigen Jobs schon erlebt?
    • Wenn ich Ihr Chef wäre und würde etwas von Ihnen verlangen, von dem Sie nicht überzeugt sind – was würden Sie tun?
  • Fragen zur Führungskompetenz

    • Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?

    So können Sie darauf antworten:

    Wer sich für eine Management- beziehungsweise Führungsfunktion bewirbt, muss damit rechnen, dass sich die Fragen im Vorstellungsgespräch vor allem um die Führungsqualitäten und -kompetenzen drehen. Schließlich wird das Ihre künftige Kernaufgabe sein. Dabei geht es weniger um fachliche Qualitäten, sondern vielmehr um Softsills.

    Neben dem Führungsstil geht dabei vor allem um Zielerreichung, das Fördern von Mitarbeitern, aber natürlich auch um das Lösen von Konflikten. Auf solche Vorstellungsgespräch-Fragen sollten Sie idealerweise in Form von Beispielen und Anekdoten antworten. Also möglichst konkret und narrativ, wie Sie das bisher gemacht haben (oder in Zukunft besser machen werden).

    Weitere Fragen zur Führungskompetenz:

    • Sind Sie ein gutes Vorbild? Warum?
    • Wie sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter ihre Ziele erreichen?
    • Was tun Sie, wenn Ziele nicht erreicht wurden?
    • Wie reagieren Sie auf Mitarbeiter, die unter Ihren Erwartungen liegen?
    • Wie fördern Sie Ihre Mitarbeiter?
    • Worauf achten Sie, wenn Sie Aufgaben an Mitarbeiter delegieren?
    • Wie gehen Sie mit schwierigen Mitarbeitern um?
    • Was führte bisher zu Problemen im Team?
    • Nennen Sie uns ein Beispiel, wie Sie bisher einen Konflikt gelöst haben.
    • Wie würden Sie Ihre bisherigen Mitarbeiter beschreiben?
    • Welchen Stellenwert hat für Sie hohe Mitarbeiterzufriedenheit?
    • Wie behalten Sie den Überblick über die Kosten in Ihrem Tätigkeitsfeld?
    • Wie wichtig ist Ihnen unternehmerisches Denken – im Team?
    • Mit welchen Kollegen arbeiten Sie am liebsten zusammen?
  • Fangfragen zur Social Media Nutzung

    • Auf Twitter schreiben Sie häufig, dass Sie gerade keine Lust haben. Sind Sie jemand, der stark motiviert werden muss?

    So können Sie darauf antworten:

    Wer im Netz aktiv ist, darf sich nicht wundern, dass Personaler nach Bewerbern suchen. Meist ist das unverfänglich, vor allem wenn Sie darauf achten, wie Sie sich online präsentieren. Manche Personaler versuchen daraus aber gemeine Fangfragen zu schnüren und jede Information, die nicht zum perfekten Bild passt, zu verwenden.

    In der Regel sollten Sie darauf so wenig wie möglich eingehen. Fangfragen sollen Sie verunsichern und aus der Reserve locken. Lassen Sie dies nicht zu, sondern zeigen Sie, dass Sie weiterhin die Kontrolle über die Situation haben.

    Möglich sind beispielsweise Antworten auf der Metaebene, etwa: Das klingt für mich wie eine Fangfrage. Ich würde mich mit Ihnen lieber noch über den Job unterhalten… Mehr zu diesen Fragen im Vorstellungsgespräch finden Sie in unserem Dossier zu Fangfragen.

    Weitere Fangfragen zu Social Media:

    • Wir haben ein Video im Netz gefunden, dass Sie bei einem Hallenturnier zeigt. Dabei foulen Sie einen Mitspieler, was der Schiedsrichter jedoch nicht mitbekommen hat. Würden Sie sich auch heute über Regeln hinwegsetzen, wenn es Ihnen nutzt?
    • Sie schreiben in Ihrer Bewerbung, dass Sie gute Kontakte in Ihrer Branche besitzen. In Xing sind Sie aber mit den einschlägigen Leuten und auch mit vielen Ihrer Kollegen gar nicht vernetzt. Wie erklären Sie sich das?
    • Auf Facebook gehören Sie einer Gruppe von Frauen an, die sich dazu bekennt, meistens keine Unterwäsche zu tragen. Glauben Sie das könnte den Betriebsfrieden stören, falls das unsere Kunden erfahren?
    • Haben Sie schon mal einen persönlich beleidigenden Kommentar in einem Blog gepostet? Wir hatten da neulich etwas gefunden bei… Wie hieß das Blog doch gleich…?
    • Bei unseren Recherchen haben wir festgestellt, dass Sie bei Ihrem bisherigen Arbeitgeber während der Arbeitszeit viel online waren und auf anderen Webseiten Kommentare gepostet haben. War das in Ihrem bisherigen Job erlaubt oder waren Sie dort nicht ausgelastet?
    • In Ihrem Lebenslauf steht, dass Sie sich zwischen März und Juli weitergebildet haben. In Ihrem Facebook-Profil findet man aus dieser Zeit aber fast ausschließlich Strandfotos aus Thailand. Worin genau bestand die Weiterbildung?
    • In Ihrem Blog beschreiben Sie, dass Sie es hassen mit Kollegen zusammen zu arbeiten, die nicht einmal Ihre Muttersprache richtig sprechen. Wie schätzen Sie Ihre interkulturelle Kompetenz ein?
    • Im Profil eines Ihrer besten Freunde auf Facebook ist ein Foto von Ihnen verlinkt, dass Sie in ziemlich desolatem Zustand auf einer Party zeigt. In den Profilen Ihrer anderen Freunde haben wir ähnliche Bilder gesehen. Könnte das die Note 3 in Ihrem Bachelor-Abschluss erklären?
    • Auf Instagram gilt Ihr Interesse fast ausschließlich Pornodarstellerinnen. Kennen Sie die eventuell aus einem früheren Job?
  • Spontanitätsfragen im Vorstellungsgespräch (Stresstest)

    • Wozu ist der Filz auf einem Tennisball?

    So können Sie darauf antworten:

    Das Gemeine: Auf solche Fragen im Vorstellungsgespräch können Sie in der Regel gar keine richtige Antwort wissen. Entweder gibt es gar keine oder diese ist auf Anhieb schlichtweg nicht zu wissen. Also reagieren viele Kandidaten mit Panik und Unsicherheit – Fehler!

    Es geht hier gar nicht darum, die perfekte Antwort zu geben. Lassen Sie sich deshalb erst gar nicht unter Druck setzen. Oft können Sie mit Kreativität und einem wohl durchdachten Lösungsweg punkten. Dabei dürfen Sie sich ruhig eine kurze Bedenkzeit nehmen (wenn auch nicht gleich mehrere Minuten schweigend am Tisch sitzen).

    Erklären Sie anschließend, wie Sie zu Ihrem Ergebnis gekommen sind und was Sie sich dabei gedacht haben.

    Weitere Spontanitäts- und Stressfragen:

    • Wie oft am Tag überlappen sich die Zeiger einer Uhr?
    • Wie würden Sie ein Flugzeug vermessen – ohne Maßstab?
    • Wenn Sie ein Superheld sein könnten, welche Superkraft würden Sie wählen?
    • Wenn Sie ein Tier wären, welches wären Sie?
    • Wenn Sie wählen können, jetzt an irgendeinem Ort dieser Erde zu sein, wo wären Sie?
    • Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
    • Was würden Sie tun, wenn Sie im Lotto gewinnen?
    • Verkaufen Sie mir diesen Bleistift!
    • Nennen Sie mir 10 Dinge, wozu man einen Stift noch benutzen kann!
    • Was machen Sie, wenn Sie Spaß haben wollen?
    • Wie mache ich mich in Ihren Augen als Interviewer?

    Die letzte Frage ist natürlich besonders perfide. Denn hier geht es in der Regel nicht um ein Feedback – oder zumindest nur vordergründig. Vielmehr ist es eine Art Rückgrat-Test oder Selbstbewusstseinsfrage. Denn wer jetzt sofort undifferenziert los lobt, outet sich als potenzieller Schleimer, der womöglich alles für diesen Job tun würde.

    Dossier über Stressfragen

    Zu Stressfragen und Stressinterviews finden Sie hier noch weitere Tipps:

  • Fragen zum Charakter (Wertetest)

    • Nennen Sie fünf Begriffe, die Ihren Charakter beschreiben!

    So können Sie darauf antworten:

    Knifflig, da Sie sich selbst beschreiben sollen und dabei großen Einfluss auf die Wahrnehmung beim Personaler nehmen können. Selbstbewusstes Auftreten ist dabei wichtig und erwünscht, stumpfes Eigenlob und übertriebene Loblieder auf die eigene Person wirken hingegen eher unsympathisch.

    Auch hier sollten Sie sich für Pluspunkte möglichst an Eigenschaften orientieren, die im Unternehmen groß geschrieben werden oder bereits in der Stellenausschreibung genannt werden. Am Ende kommt es auf eine gesunde Mischung an.

    Weitere Charakterfragen:

    • Welche drei Charaktereigenschaften würden Ihre Freunde Ihnen nachsagen, um Sie zu beschreiben?
    • Worauf sind Sie besonders stolz?
    • Was war die wichtigste Lektion, die Sie in der Schule gelernt haben?
    • Was war die wichtigste Lektion Ihres Studiums?
    • Wer hat Sie in Ihrem Leben entscheidend geprägt? Wie?
    • Gab es einen Menschen in Ihrer Laufbahn, der Sie verändert hat?
    • Welcher Manager ist für Sie ein Vorbild und warum?
    • Mit welchen Persönlichkeiten kommen Sie am besten zurecht und warum?
    • Was war die schwerste Entscheidung, die Sie in den vergangenen zwei Jahren treffen mussten?
    • Wann haben Sie etwas falsch gemacht. Wie sind Sie damit zurecht gekommen?
    • Was bedauern Sie am meisten? Warum?
    • Mittagessen: Sie ordern ein Steak, englisch. Der Kellner bringt es durchgebraten. Was tun Sie?
    • Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie für jemanden arbeiten müssten, der weniger weiß als Sie?
    • Angenommen Sie finden heraus, dass Ihr Arbeitgeber etwas Verbotenes tut – wie gehen Sie damit um?
    • Was für ein Auto fahren Sie?

Fragen Beispiele: Bewerberfragen von namhaften Unternehmen

Fragen Beispiele: Vorstellungsgespräch Fragen von namhaften UnternehmenImmer wieder werden Bewerber im Jobinterview mit außergewöhnlichen Fragen ihrer Wunscharbeitgeber konfrontiert. Dabei geht es weniger um richtige oder falsche Antworten. Vielmehr sind hier Kreativität und assoziatives Denken gefragt.

Auch wenn Sie sich aktuell nicht auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten, kann es sich lohnen, sich solchen Fragen zu stellen und ein paar Antworten für sich zu formulieren. Das dient nicht zuletzt der Selbstreflexion und Standortbestimmung.

Apropos: Was hätten Sie auf diese cleveren Fragen im Vorstellungsgespräch geantwortet?

  • Was war der beste Tag Ihres Lebens in den vergangenen vier Jahren? (Apple)
  • Wie würden Sie versuchen, in einer Menschenmenge herauszuragen? (Microsoft)
  • Wenn Sie einen Song wählen könnten, der gespielt wird, sobald Sie einen Raum betreten – welcher wäre es? (Google)
  • Welche Führungskraft verehren Sie am meisten? (Boston Consulting Group)
  • Wie viel Honorar würden Sie verlangen, um alle Fenster in Seattle zu putzen? (Facebook)
  • Wie würden Sie ein Facebook für blinde Menschen entwickeln? (Facebook)
  • Wie würden Sie den Wert einer Kuh berechnen? (Bain)
  • Wenn Sie mit nur einem Satz in Erinnerung bleiben könnten – wie würde dieser lauten? (Google)
  • An diesem Punkt in Ihrem Leben: Würden Sie lieber lernen oder Geld verdienen? (Google)
  • Wann wollen Sie in den Ruhestand gehen? (Adobe)

Stephanie Luftensteiner, Chefrecruiterin bei Adidas, erzählte kürzlich, welche ihre persönliche Lieblingsfrage im Vorstellungsgespräch sei:

Was müsste passieren, damit Sie den Schritt zu Adidas bereuen?

Die Antwort auf diese Frage verrate „so viel über die Motivation des Bewerbers“, sagte Luftensteiner. Denn es gäbe darauf kein Richtig oder Falsch.

  • Antwortet jemand beispielsweise, dass er unzufrieden wäre, wenn er oder sie sich mit dem Team nicht versteht, dann deute das „auf einen teamorientierten Bewerber“ hin.
  • Wer dagegen sagt, er würde den den Schritt bereuen, weil er oder sie nicht befördert wurde, dann wüsste die Personalerin, der Bewerber ist eher karriereorientiert.

So oder so, man gibt mit jeder Antwort viel über seine Motivation preis.

Wer wissen will, was andere Topmanager ihre Bewerber fragen, kann dies in unserem PDF nachlesen, dass Sie sich hier kostenlos herunterladen können:

Rückfragen: Punkten mit cleveren Detailfragen

Im Vorstellungsgespräch geht es natürlich nicht nur um ein bloßes Abfragen oder Verhör. In jedem strukturierten Interview kommt irgendwann die Phase, in der der Bewerber am Zug ist. Oft eingeleitet mit: „Haben Sie noch Fragen?“

Haben Sie bitte immer! Vergessen Sie nie solche Rückfragen zu stellen. Denn das ist ein Test. Zum einen ist das eine Chance, mehr über den künftigen Chef, den Arbeitsplatz, oder dessen Anforderungen zu erfahren. Zum anderen sagen kluge Rückfragen aber auch viel über die Vorbereitung, die Tiefgründigkeit und das Interesse eines Bewerbers aus.

Vorstellungsgespräch Fragen Tipps Rückfragen

Machen Sie sich während des Vorstellungsgesprächs also ruhig ein paar Notizen stellen Sie bei dieser Gelegenheit clevere Detailfragen zu Ihrem künftigen Einsatzgebiet.

Zum Beispiel diese:

  • Wie groß ist das Team?
  • Welche Erwartungen haben Sie an mich im kommenden Jahr?
  • Was sieht die Einarbeitung in Ihrem Unternehmen aus? Wer übernimmt diese?
  • Wo liegen die speziellen Herausforderungen der Position?
  • Mit welchen Programmen arbeiten Sie im täglichen Geschäft?
  • Wo werde ich überall eingesetzt?
  • An wen muss ich berichten? Wer berichtet mir?
  • Durch welche Leistungen kann ich mir eine größere Verantwortung erarbeiten?
  • Welche Chancen und Möglichkeiten auf Fort- und Weiterbildungen gibt es?
  • Ist noch Zeit, sich den Arbeitsplatz vielleicht gerade anzusehen?

Haben Sie bitte keinerlei Skrupel nachzubohren, falls der Personaler an einigen Stellen ungenau geblieben ist. Chuzpe ist nie verkehrt, übertreiben Sie es aber auch nicht.

Heißt: Drehen Sie den Spieß nicht einfach herum und stellen Sie dem Personaler dieselben Fragen mit vertauschten Rollen („Warum sollte ich mich denn für Ihr Unternehmen entscheiden?“). Einzig erlaubt: der Wechsel auf die persönliche Ebene („Warum haben Sie sich damals für dieses Unternehmen entschieden?“).

Weitere gute Rückfragen können sein:

Vorstellungsgespräch Fragen Rückfragen Bewerber

Solche Vorstellungsgespräch Fragen sind allerdings die Kür. Ihnen voran geht meist das Pflichtprogramm der typischen Fragen, die in einem Vorstellungsgespräch fallen können.

Illegale Fragen: Hierauf müssen Sie nicht antworten

Es gibt legale Fragen und es gibt illegale Fragen im Vorstellungsgespräch. Diese dürften eigentlich gar nicht gestellt werden. Trotzdem kommen sie – leider – vor. Immerhin: Sie müssen aus juristischer Sicht diese unzulässigen Fragen nicht beantworten, zumindest nicht wahrheitsgemäß.

Dazu gehören zum Beispiel Fragen wie…

  • Sind Sie schwanger?
  • Planen Sie in absehbarer Zeit, Kinder zu bekommen?
  • Sind Sie homo- oder heterosexuell?
  • Was macht Ihr Partner beruflich?
  • Sind Sie häufig krank?
  • Welche (schweren) Erkrankungen hatten Sie schon?
  • Glauben Sie an Gott? An welchen?
  • Sind Sie Mitglied einer politischen Partei?
  • Sind Sie Mitglied einer Gewerkschaft?
  • Haben Sie Vorstrafen?
  • Waren Sie schon einmal im Gefängnis?
  • Haben Sie Schulden?
  • Können Sie gut mit Geld umgehen?
  • Ist Ihre Familie reich?

Auf solche Fragen muss niemand antworten – schon gar nicht ehrlich. Es sei denn die Frage hat einen deutlichen Bezug zum Job: Einen angehenden Pastor darf man natürlich nach seiner Religion befragen, einen Polizisten in spe nach möglichen Vorstrafen; jemanden, der mit Lebensmitteln hantiert, muss man sogar nach ansteckenden Krankheiten fragen.

Und weil schwangere Frauen besonders schutzwürdig sind, muss die Frage nach der Schwangerschaft – ausnahmsweise – dann ehrlich beantwortet werden, wenn der Job beispielsweise körperlich anstrengend ist und von einer Schwangeren eben nicht ausgeübt werden darf.

Wie gehen Sie vor bei solchen Fragen? Illegale Fragen mit dürfen Sie mit „Nein“ beziehungsweise mit einer Notlüge beantworten, ohne dafür belangt werden zu können. Andere Fragen sind unangenehm, aber nicht illegal. Da bitte nicht ungehalten zu reagieren. Das gehört zur sozialen Kompetenz.

In diesen Fällen gilt:

  • Bleiben Sie ruhig.

    Es besteht auch die Möglichkeit, dass ein Arbeitgeber solche Fragen bewusst stellt, um die Reaktion des Bewerbers zu testen – quasi als Stressfragen (siehe oben). Bevor Sie antworten, sollten Sie tief durchatmen – gerade unter Stress stellt sich schnell ein Tunnelblick ein. Überlegen Sie in Ruhe, ob das eventuell ein Test ist.

  • Bleiben Sie sachlich.

    Soll getestet werden, wie Sie beispielsweise auf unverschämte Fragen reagieren, ist Gelassenheit gefragt. Auch im Job kann es immer mal wieder Kunden geben, die einen innerlich auf die Palme treiben. Wer hier die Nerven verliert oder ausfallend wird, ist raus.

  • Bleiben Sie realistisch.

    Machen Sie sich auf das Schlimmste gefasst: Je nachdem, für welche Option Sie sich entscheiden – ehrliche Antwort, Lüge, empörtes Verlassen des Raums – kann das dazu führen, dass die Wahl auf einen anderen Kandidaten fällt. Sie sollten Ihre Entscheidung in jedem Fall mit Ihrem Gewissen vereinbaren können. Und mal ehrlich: Wenn in so einem sensiblen Bereich Ihre Antwort nicht gefällt – wollen Sie dann dort arbeiten?

Tabuthemen, zu denen Sie von sich aus besser schweigen sollten, finden Sie überdies in diesem kostenlosen PDF.

Kostenlose Checklisten: Tipps zum Download

Um sich optimal auf das Vorstellungsgespräch vorzubereiten, haben wir einige umfangreiche Checklisten für Sie vorbereitet – die Sie sich hier ebenfalls kostenlos herunterladen können:

  • 111 Tipps zum Vorstellungsgespräch

    111 Tipps zum VorstellungsgesprächInsgesamt 111 der besten und wichtigsten Tipps zum Vorstellungsgespräch haben wir in dieser Checkliste noch einmal für Sie zusammengefasst. Das PDF können Sie sich HIER gratis herunterladen. So sind Sie optimal für das Jobinterview vorbereitet. Naturgemäß sind bei der großen Zahl auch ein paar Punkte dabei, die für Sie selbstverständlich oder längst bekannt sind. Es schadet aber nicht, sich diese Grundlagen hin und wieder ins Gedächtnis zu rufen

  • 100 typische Fragen im Vorstellungsgespräch

    100 Fragen im VorstellungsgesprächHier finden Sie die Liste mit 100 typischen Fragen im Vorstellungsgespräch, die Sie sich ebenfalls kostenlos als PDF herunterladen, ausdrucken und offline nutzen können, um sich auf das Interview optimal vorzubereiten. Vielleicht haben Sie auch Freunde und Bekannte, die gerade nach einem Job suchen: Dann stellen Sie sich die Fragen doch gegenseitig und geben Sie sich jeweils ehrliches Feedback, wie die Antworten auf Sie wirken. Diese Übung hilft zudem dabei, im Bewerbungsgespräch lockerer und souveräner zu werden.

  • Typische Stressfragen im Vorstellungsgespräch

    Stressfragen Beispiele VorstellungsgesprächVon sogenannten Stressfragen gibt es unzählige Variationen. Die meisten lassen sich jedoch in fünf Arten unterteilen: Analogie-Fragen, Fangfragen, Provokationen (die keine Fragen sind), Brainteaser und Trichterfragen. Eine vollständige Checkliste dieser Fragenarten im Vorstellungsgespräch samt einiger Beispiele können Sie sich ebenfalls hier gerne gratis als PDF herunterladen. Bei einer optimalen Vorbereitung kann das nicht schaden.

  • 100 Rückfragen fürs Vorstellungsgespräch

    100 Rückfragen fürs VorstellungsgesprächWeil es so wichtig ist, im Vorstellungsgespräch nicht nur zu antworten, sondern auch selbst Rückfragen zu stellen, haben wir hier eine Liste mit 100 cleveren Rückfragen an Personalentscheider erstellt. Auch diese können Sie sich gerne gratis herunterladen, später ausdrucken und sich als Merk- oder Spickzettel zum Vorstellungstermin mitnehmen. Nur bitte nie den Zettel zücken und ablesen – das sieht nicht wirklich vorbereitet aus. Und stellen Sie bitte auch nicht alle Fragen davon. Unser Tipp: Picken Sie sich fünf bis zehn davon heraus und lernen Sie diese kurz vorher auswendig.

  • Vorstellungsgespräch Checkliste

    Checkliste VorstellungsgesprächHaben Sie wirklich an alles gedacht? Diese Checkliste fürs Vorstellungsgespräch dient weniger zur Vorbereitung, dafür umso mehr zur Kontrolle und als Ergänzung. Weil am Tag des Vorstellungsgesprächs oft die Anspannung und der Adrenalinspiegel hoch sind, werden manche Details schlicht vergessen. Damit Ihr Jobinterview ein voller Erfolg wird und Sie trotzdem an alles denken, haben wir die folgende Checkliste erstellt. Selbstverständlich können Sie diese auch kostenlos als PDF downloaden, ausdrucken und abhaken.

[Bildnachweis: Dmitry Guzhanin by Shutterstock.com]

Weitere Tipps zum Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräch Ablauf

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5 typische Gesprächsphasen
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Vorstellungsgespräch Checkliste
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Begrüßungstipps
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Stressfragen
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Warum haben Sie gekündigt?
Haben Sie sich woanders beworben?
Was wären Sie für ein Tier?
Warum sollten wir Sie einstellen?
Wie stehen Sie zu Überstunden?
Was sind Ihre Schwächen?
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Rückfragen an Personaler

Tipps & Tricks

Bewerbungsgespräch Tipps
Vorstellungsgespräch trainieren
Bewerbungsgespräch Fehler
Notlügen im Vorstellungsgespräch
Körpersprache Tipps
Nervosität überwinden
Wohin mit den Händen?
Tipps gegen Prüfungsangst
Bewerber-Rechte

Organisation

Gesprächstermin verschieben
Vorstellungsgespräch absagen
Vorstellungsgespräch abbrechen
Reisekosten: Wer zahlt?
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Vorstellungsgespräch Nachbereitung
Achten Sie aufs Umfeld

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10. April 2019 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Gründer und Chefredakteur der Taralej. Er doziert an der TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war der Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter der WirtschaftsWoche.



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