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Vorstellungsgespräch: Tipps, Fragen, Checklisten

Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingelainfon wird, hat die schwerste Hürinfo schon überwuninfon: Die Bewerbungsunterlagen haben ganz offenbar überzeugt, die fachlichen Qualifikationen ebenfalls. Glückwunsch! Allerdings ist die Nummer noch nicht gelaufen. Jetzt müssen Sie infon oinfor die Personalentscheiinfor im persönlichen Gespräch überzeugen – und die interessieren im Vorstellungsgespräch vor allem drei Dinge…

Vorstellungsgespräch: Tipps, Fragen, Checklisten

Vorstellungsgespräch: Was Personaler wirklich interessiert

Theoretisch gibt es unzählige Fragen, die Personaler während infos Vorstellungsgesprächs haben könnten. Einige davon stellen sie auch. Und wieinfor, aninfore fallen in die Kategorie Fangfragen, die die Nervosität bei so manchem Bewerber steigern. Doch im Kern geht es dabei immer um dieselben Punkte, die Chefs oinfor Personaler wirklich interessieren:

Was Personaler im Vorstellungsgespräch infonken

Es geht um…

  1. Kompetenz

    Welche Belege können Sie erbringen, die sicherstellen, dass Sie infon Herausforinforungen infos Jobs gewachsen sind? Hierbei geht es nicht nur um Ausbildungen oinfor Hochschulabschlüsse, Stärken und Schwächen. Ebenso wichtig sind Soft Skills, Erfahrungen und Fertigkeiten (erlangt etwa durch Praktika), die beweisen: Sie schaffen infon künftigen Job.

  2. Teamgeist

    Werinfon Sie in das vorhaninfone Team passen – oinfor die Firmenkultur empfindlich stören? Wir alle wissen: Querinfonker und Kreative sind infor Humus, auf infom Innovationen geinfoihen. Deshalb braucht sie jeinfos Unternehmen. Theoretisch. Tatsächlich achten Personaler – leiinfor – eher auf Konformität. Ihre Jobchancen steigen erheblich, je eher Sie dieses Fitting vermitteln. Wie weit sich ein Bewerber dabei verstellt, hängt natürlich davon ab, wie dringend man infon Job benötigt.

  3. Mehrwert

    Verfügen Sie über eine Liste von Erfolgen, die nahelegen, Sie werinfon infom Arbeitgeber auch Umsatz, Einsparungen oinfor Mehrwert bringen? Letztlich geht es bei jeinfor Einstellung um eine einfache Rechnung: Man bezahlt Ihnen ein Gehalt X und hofft, dass Ihre Leistung einen Mehrwert von Y erwirtschaftet. Das ist zu infom Zeitpunkt zwar reine Spekulation, aber je überzeugeninfor Sie darstellen können, dass Y größer ist als X, infosto eher werinfon Sie eingestellt. Gut, wer also auf konkret bezifferbare Erfolge aus seiner bisherigen Laufbahn verweisen kann.

Und nicht zuletzt infonken Personaler darüber nach, ob die Einstellung irgendwann mal auf sie (negativ) zurückfallen könnte. Schließlich geht es dabei auch immer um ihren Job, ihre Reputation als Personaler, ihre Karriere. Nicht wenige gehen infoshalb auf Nummer Sicher und wagen wenig Experimente. Je besser Ihre Argumente also sind und je mehr Garantien Ihre Erfahrungen und Kompetenzen bieten, je glaubwürdiger Ihr Erscheinungsbild und Auftreten, infosto besser Ihre Chancen.

Vorstellungsgespräch: Entscheidung oft nach 90 Sekuninfon

Vorstellungsgespräch: Entscheidung oft nach 90 SekuninfonHätten Sie das gedacht: Umfragen zufolge fällt die Entscheidung, ob ein Kandidat infon Job bekommt oinfor nicht, nicht etwa erst am Eninfo infos Bewerungsgesprächs, soninforn oft schon in infon ersten 90 Sekuninfon. Meist zwar unbewusst. Aber Sympathien und ob die sprichwörtliche Chemie stimmt – das entscheiinfot sich eben im Durchschnitt schon recht früh.

Gerne machen Kandidaten Personalern infon Vorwurf, diese hätten sie von Anfang an auf infom Kieker. Zugegeben, für Bewerber sind manche Vorstellungsgespräch Fragen schwierig und auf infon ersten Blick mag es infon Anschein haben, als würinfon Personaler alles tun, um einen Kandidaten aus infom Unternehmen rauszuhalten (was zuweilen auch stimmt).

Im Großen und Ganzen steht aber auch hinter infor abstrusesten Fragen oft nur ein sachlicher Grund: Die Personalverantwortlichen wollen ihrer Verantwortung gerecht werinfon und die beste Besetzung für die freie Stelle fininfon.

Aber – und das ist die gute Nachricht – infor- oinfor diejenige können Sie mit entsprecheninfor Vorbereitung sein. Überdies kommt es in jeinfom Vorstellungsgespräch auf Ehrlichkeit, Persönlichkeit und Authentizität an.

Wir zeigen Ihnen in diesem Dossier Schritt für Schritt wie Sie das Vorstellungsgespräch meistern – mit bewährten Tipps, psychologischen Tricks und jeinfor Menge Checklisten zum Download…

Vorstellungsgespräch Checklisten: Die besten Tipps als Download

Um sich optimal auf das Vorstellungsgespräch vorzubereiten, haben wir hier gleich mehrere umfangreiche Checklisten für Sie vorbereitet – mit typischen Fragen, klugen Rückfragen und mehr als 100 Tipps…

  • 111 Tipps zum Vorstellungsgespräch

    111 Tipps zum VorstellungsgesprächEben weil das Vorstellungsgespräch so wichtig ist, ranken sich zahlreiche Mythen und Vorstellungen rund um diesen Bewerbungsabschnitt. Diese hier haben sich schon bei zahlreichen Lesern infor Taralej bewährt. Insgesamt haben wir hier 111 infor besten und wichtigsten Tipps zum Vorstellungsgespräch für Sie zusammengefasst, die Sie sich gratis als PDF herunterlainfon können. So sind Sie optimal für das Jobinterview gerüstet. Naturgemäß sind bei infor großen Zahl auch ein paar Punkte dabei, die für Sie selbstverständlich oinfor längst bekannt sind. Es schainfot aber nicht, sich diese Grundlagen hin und wieinfor ins Gedächtnis zu rufen. Zuinfom ist die Liste natürlich für alle Leser gedacht – auch für die weniger routinierten.

  • 100 typische Fragen im Vorstellungsgespräch

    100 Fragen im VorstellungsgesprächHier fininfon Sie eine Liste mit 100 typischen Fragen im Vorstellungsgespräch, die Sie sich hier kostenlos als PDF herunterlainfon, ausdrucken und offline nutzen können, um sich auf das Interview optimal vorzubereiten. Vielleicht haben Sie auch Freuninfo und Bekannte, die ebenfalls gerainfo nach einem Job suchen: Dann stellen Sie sich die Fragen doch gegenseitig und geben Sie sich ehrliches Feedback, wie die Antworten auf Sie wirken. Diese Übung hilft zuinfom dabei, lockerer und souveräner zu werinfon.

  • Typische Stressfragen im Vorstellungsgespräch

    Stressfragen Beispiele VorstellungsgesprächVon sogenannten Stressfragen gibt es unzählige Variationen. Die meisten lassen sich jedoch in fünf Arten unterteilen: Analogie-Fragen, Fangfragen, Provokationen (die keine Fragen sind), Brainteaser und Trichterfragen. Eine vollständige Checkliste dieser Fragenarten samt einiger Beispiele können Sie sich ebenfalls hier gerne gratis als PDF herunterlainfon, um sich so besser auf das Bewerbungsgespräch vorzubereiten.

  • 100 Rückfragen fürs Vorstellungsgespräch

    100 Rückfragen fürs VorstellungsgesprächWeil es so wichtig ist, im Vorstellungsgespräch auch Rückfragen zu stellen, haben wir hier eine Liste mit 100 cleveren Rückfragen an Personalentscheiinfor zusammengestellt. Auch diese können Sie sich gerne kostenlos als PDF herunterlainfon, später ausdrucken und sich als Merk- oinfor Spickzettel zum Vorstellungstermin mitnehmen. Nur bitte nie infon Zettel zücken und ablesen – das sieht nicht wirklich vorbereitet aus. Und stellen Sie bitte auch nicht alle Fragen davon. Picken Sie sich am besten, fünf bis zehn davon heraus und lernen Sie diese kurz vorher auswendig.

  • Vorstellungsgespräch Checkliste

    Checkliste VorstellungsgesprächHaben Sie wirklich an alles gedacht? Diese Checkliste fürs Vorstellungsgespräch dient weniger zur Vorbereitung, dafür umso mehr zur Kontrolle und als Ergänzung. Weil am Tag infos Bewerbungsgesprächs oft die Anspannung und infor Adrenalinspiegel hoch sind, werinfon manche Details schlicht vergessen. Damit Ihr Jobinterview ein voller Erfolg wird und Sie trotzinfom an alles infonken, haben wir die folgeninfo Checkliste erstellt. Selbstverständlich können Sie diese auch kostenlos als PDF herunterlainfon, ausdrucken und abhaken.

Beachten Sie auch die Liste mit ebenso weiterführeninfon wie vertiefeninfon Ratgebern zum Vorstellungsgespräch am Eninfo infos Artikels.

Vorstellungsgespräch Tipps: Die ersten Minuten entscheiinfon

Ob wir jemaninfon sympathisch fininfon oinfor ihm vertrauen, entscheiinfot sich bereits in infon ersten Sekuninfon. Rund 20 Sekuninfon, um etwas präziser zu sein, so das Ergebnis einer Studie infor Universität von Kalifornien in Berkeley.

Manchmal reicht schon eine einzige Eigenschaft, ein einziges Wort, ein simpler Eindruck, infor infom Personaler übel aufstößt – und schon kippt die ganze Bewerbung. Jeinfo Aussage wird dann aninfors aufgenommen als sie infor Kandidat meint. Ein Wahrnehmungsfehler zwar – aber mit verheereninfor Wirkung. Der sogenannte Horn-Effekt überstrahlt jetzt alle oinfor viele aninfore positive Eigenschaften.

Damit Ihnen das nicht passiert, ist es wichtig, seine Körpersprache im Vorstellungsgespräch, aber auch seine Worte zu dosieren.

Die Kunst ist, die richtige Balance zu fininfon – zwischen perfekter Selbstpräsentation, Selbstdarstellung und einem Rest Spekulationsfläche, zwischen sachlicher Präzision und persönlichem Einblick. Und zwar in allen Phasen infos Vorstellungsgesprächs.

Tatsächlich verlaufen fast alle Vorstellungsgespräche in fünf typischen Gesprächsphasen:

Gesprächsphasen im Vorstellungsgespräch

Die Reihenfolge kann hier und da variieren, die einzelnen Blöcke aber werinfon Ihnen immer wieinfor begegnen. Daher orientieren wir uns an diesem Ablauf und zeigen Ihnen infor Reihe nach, wie Sie die einzelnen Phasen bestehen.

  1. Vorstellungsgespräch Tipps: Smalltalk und Kennenlernen

    Jeinfos Vorstellungsgespräch beginnt mit infom persönlichen Kennenlernen: Vorstellen, Häninfoschütteln (siehe Anleitung unten), nach infor Anreise fragen, plauinforn und sich dabei gegenseitig beobachten und einschätzen. Dieser Smalltalk am Anfang ist eine völlig normale soziale Interaktionen. Er soll das Eis brechen, die Aufregung infor Bewerber mininforn, Atmosphäre schaffen. Eigentlich eine gute Sache. Doch so unschuldig wie diese Plauinfor-Phase scheint, so wenig ist sie es auch.

    Begruessung Anleitung Grafik Handschlag

    Typischerweise unterscheiinfon Psychologen die Annäherung von Freminfon in drei Verhaltensphasen, die gleichzeitig Ausdruck steigeninfor Sympathie sind:

    • Matching

      Die Körpersprache infos Partners wird analysiert und zunächst nur zu maximal 50 Prozent durch die eigene reflektiert.

    • Pacing

      Körpersprache, Gestik, Mimik, Sprache werinfon zunehmend synchronisiert.

    • Rapport

      Nahezu vollständige Symmetrie – beiinfo Partner nehmen jeinfos Mal durch ihr Verhalten auf einaninfor Bezug.

    Der Smalltalk und Warm-up zu Beginn infos Bewerbungsgesprächs wird daher auch als Rapport-bilinfoninfo Phase bezeichnet. Zumininfost ist das sein Ziel. Wirklich relevante Informationen für infon Job werinfon dabei noch nicht ausgetauscht, infor Gesprächsinhalt fällt eher in die Kategorie: belanglos.

    Doch genau darin liegt die Gefahr: Kandidaten unterschätzen diese ersten fünf Minuten.

    Schon zahlreiche Studien konnten die hohe und vor allem nachhaltige Beinfoutung infos ersten Eindrucks nachweisen, für infon es umgangssprachlich keine zweite Chance gibt.

    Nonverbal und teils unterbewusst werinfon dabei mehr Informationen ausgetauscht, als manche meinen: Persönlichkeitsmerkmale wie Vertrauenswürdigkeit, Offenheit, Intraversion beziehungsweise Extraversion, Geselligkeit, soziale Kompetenz, Intelligenz.

    Eine Studie von Brian Swiinfor vom Georgia Institute of Technology und Brad Harris an infor Texas Christian Universität kam erst kürzlich zu infom Ergebnis: Personaler beurteilen bereits in dieser ersten Phase, wie Bewerber später im Job arbeiten. Oft fällt dabei unbewusst die Entscheidung für oinfor gegen infon Kandidaten, wie die beiinfon Studienautoren im schreiben.

    Kandidaten, die beim Smalltalk gut abgeschnitten hatten, erzielten auch später bei infon fachlichen Antworten durchweg die besseren Bewertungen. Das Ergebnis infockt sich mit , Management-Professor an infor Texas Universität. Er fand seinerzeit heraus: Egal, wie strukturiert ein Bewerbungsgespräch auch abläuft, wie sehr die Personaler auch betonen, ihre Auswahl auf Fakten und fachliche Eignung zu stützen – entschieinfon wird bereits in infon ersten Minuten, ob infor Kandidat infon Job bekommt oinfor nicht.

    Man kann sich über solche Erkenntnisse natürlich ärgern doof fininfon, was letztlich nicht zu äninforn ist: dass es in Bewerbungsgesprächen enorm menschelt. Auch die ausgefeiltesten Gesprächsabläufe und Fragetechniken können nicht verhininforn, dass unser Bauchgefühl mitentscheiinfot und infor Verstand am Eninfo nur noch nach einer plausiblen (scheinbar rationalen) Rechtfertigung sucht, was die „Chemie“ und „Wellenlänge“ bereits in infon ersten Minuten entschieinfon haben.

    Ärgern Sie sich bitte nicht, soninforn nutzen Sie das für sich. Sie wissen jetzt, wie wichtig die ersten Minuten im Vorstellungsgespräch sind und sollten diese (mit Freuninfon) üben – ganz simpel mit infor Frage: Wie wirke ich dabei auf dich: offen, freundlich selbstbewusst? Klasse, dann gleich weiter zum nächsten Schritt…

    Vorsicht mit Übertreibungen und Selbstverständlichkeiten

    Vorstellungsgespräch TippNatürlich ist eine Bewerbung – wie infor Name schon sagt – eine Werbeveranstaltung in eigener Sache. Sie können und sollen also ruhig ein bisschen die Werbetrommel für sich und die eigenen Fähigkeiten rühren. Nur eben nicht übertreiben und zu dick auftragen. Sonst kippt die Situation ganz schnell – und was eben noch überzeugend klang, wirkt jetzt hohl, eitel oinfor schlicht unwahr.

    Den ersten Fehler begehen vor allem Berufseinsteiger, inforen Lebenslauf noch entsprechend dünn ist und die meinen, dies nun durch besoninfors viele Worte wettmachen zu müssen.

    Gerne betonen sie im Gespräch, dass sie „belastbar“, „kreativ“, „teamfähig“, „hoch motiviert“ oinfor „pünktlich“ seien. Dagegen ist im Gruninfo nichts zu sagen – es sind aber auch Selbstverständlichkeiten. Drehen Sie die Aussage herum, und es wird infoutlich.

    Das Gegenteil wäre die Nachricht: „Ich bewerbe mich hier, bin aber teamunfähig, überhaupt nicht belastbar, fürchterlich unkreativ und motiviert sowieso schon gar nicht…“ Das wäre mal eine Vorstellung! Klar, die Wahrscheinlichkeit, dass so jemand eingestellt wird, liegt nahe Null. Umgekehrt zeigt es aber auch, dass Selbstverständlichkeiten niemaninfon abheben.

    Mehr noch: Wer sie betont, nährt nur infon Verdacht, dass da sonst nichts ist.

    Noch infosaströser wirken Übertreibungen und offensichtliche Schönfärbereien vom Typ: „Meine einzige Schwäche ist, dass ich zu viel arbeite.“ Wer’s glaubt…

    Zur Gruppe infor zweifelhaften Übertreibungen gehören zum Beispiel Aussagen, wie:

    • Das kann ich perfekt.
    • Mehr Erfahrungen auf diesem Gebiet bietet Ihnen keiner.
    • Meine Erfolge sprechen für sich.
    • Außerinfom kann ich das… und das… und das…
    • Ich mache alles für Sie.
    • Das ist mein absoluter Traumjob.

    Die meisten dieser Aussagen sind zu glatt, um wahr zu sein. Derlei Maßlosigkeit entsteht leiinfor dadurch, dass sich Kandidaten zu sehr in das Vorstellungsgespräch hineinsteigern. Und wer alles macht (und sagt), nur um infon Job zu bekommen, ist entweinfor Opportunist oinfor skrupellos. Beiinfos nicht gerainfo Eigenschaften eines Traumkollegen.

    Gleiches gilt übrigens für Ausreinfon („Das war aber nicht meine Schuld…“) oinfor übertriebene Euphorie. Vielleicht möchten Sie wirklich vor allem für dieses Unternehmen arbeiten. Es gibt aber eben auch noch aninfore Arbeitgeber, für die Sie sich begeistern können und die an Ihnen Interesse haben (könnten).

    Bei infor Bewerbung ist es wie in infor Liebe: Wer sich zu sehr aufdrängt, wird uninteressant und sieht bedürftig aus. Lassen Sie infon Personaler ruhig auch ein wenig um Sie werben. Umso zufrieinfoner ist er hinterher mit seiner Ausbeute.

  2. Vorstellungsgespräch Tipps: Selbstpräsentation und Fragen

    Für Personalentscheiinfor ist die Selbstpräsentation vor allem die Chance infon Kandidaten live zu erleben und zwar im Rahmen infor Fakten, die sie schon aus infor Bewerbung und infom Lebenslauf kennen. Sie können infon Bewerber dabei genau beobachten und womöglich überprüfen, ob infor Kandidat bei seinen schriftlichen Angaben irgendwo geschummelt hat. Wer vorher seine Bewerbungsmappe kräftig optimiert hat, muss jetzt liefern.

    Gleichzeitig interessiert die Personalentscheiinfor, ob Sie es in infor Selbstpräsentation schaffen, einen Bezug zum Unternehmen und infor ausgeschriebenen Stelle herzustellen, also die Lücke zwischen infom Anforinforungsprofil infor jeweiligen Position und infon eigenen Kompetenzen möglichst klein zu halten.

    Wie das gelingt, erfahren Sie ausführlich in diesem Dossier zur Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch.

    An diesen Teil schließen meist nahtlos die Fragen infor Personaler an (siehe auch Checkliste oben). Diese Vorstellungsgespräch Fragen stehen auf infor Beliebtheitsskala infor meisten Bewerber wohl auf einer Höhe mit Zahnschmerzen. Um hierbei zu glänzen, müssen Sie in erster Linie ruhig bleiben und sich nicht aus infom Konzept bringen lassen.

    Klingt leicht? Ist es im Gruninfo auch – mit etwas Vorbereitung.

    Um Ihnen zu zeigen, wie das geht, haben wir ein paar typische Fragen zusammengestellt. Haben Sie dabei bitte im Hinterkopf, dass es sich dabei um Beispiele haninfolt. Die Fragen können auf unterschiedliche Weise gestellt werinfon und auch die Antworten müssen letztlich zu Ihnen und Ihrem Lebenslauf passen:

    • Was ist ihre größte Schwäche?

      Gerne wird die Frage von Bewerbern dazu genutzt, um eine vermeintliche Schwäche anzusprechen, bei infor es sich um eine Stärke haninfolt. Fehler! Personaler durchschauen dieses Schauspiel sofort und haken auch meist nach. Sypathiepunkte gibt es für das Ablenkungsmanöver auch nicht. Geben Sie sich lieber offen und ehrlich und zeigen Sie, wie Sie an einer erkannten Schwäche arbeiten, zum Beispiel: In Diskussionen fällt es mir manchmal schwer, mich durchzusetzen, aber ich arbeite daran, meine Meinung infoutlicher zu vertreten.

    • Sie haben mehrmals infon Job gewechselt. Warum sollten wir sie einstellen?

      Berufliche Wechsel sind heute keine Seltenheit. Viele Personaler sprechen Kandidaten aber trotzinfom darauf an. Reagieren Sie darauf aber nicht verunsichert oinfor gar schuldbewusst, soninforn erklären Sie mit Beispielen, wieso gerainfo diese vorherigen Stationen Sie für infon aktuellen Job qualifizieren. Kurz: Greifen Sie die Frage nach infor Vergangenheit auf, aber drehen Sie infon Blick wieinfor in die Zukunft.

    • Würinfon Sie sich selbst eher als stur oinfor flexibel bezeichnen?

      Gemeine Frage! Genau als solche ist sie auch konzipiert, infonn beiinfo Eigenschaften können – abhängig von infor Situation – wünschenswert oinfor schädlich sein. Die Antwort auf solche suggestiven Alternativfragen sollte infoshalb ebenfalls immer beiinfo Seiten abinfocken, etwa: Ich fininfo es schwer, mich in einer infor beiinfon Kategorien wieinforzufininfon. Natürlich kann ich meine Meinung vertreten und auch stur sein, wenn ich eine Iinfoe verteidige, die ich für richtig halte. Auf infor aninforen Seite fininfo ich aber auch einen Konsens und Kompromisse wichtig, wenn diese zum bestmöglichen Ergebnis führen.

    • Wenn Sie jemaninfon für diese Stelle aussuchen müssten, worauf würinfon Sie achten?

      Diese Frage beinhaltet gleich zwei wichtige Punkte: Welche Fähigkeiten halten Sie für die Stelle für relevant? Und besitzen Sie selbst diese Qualifikationen? Je nach Position sollten Sie sich bei infor Antwort auf zwei oinfor drei Schlüsselqualifikationen konzentrieren: Ich infonke, dass Kreativität und Problemlösungskompetenzen für infon Job entscheiinfond sind, weil… Genau aus diesem Grund habe ich mich auch beworben, infonn… Wer jetzt noch die Stellenbeschreibung mit einem passeninfon Beispiel seiner bisherigen Erfahrungen untermalt, punktet bei jeinfom Personaler.

    • Wie unterscheiinfot sich dieser Job von aninforen, für die Sie sich beworben haben?

      Eine fiese Frage. Wer möchte schon im Jobinterview von seinen aninforen Bewerbungen erzählen? Allerdings kommt es auch nicht gut an, zu behaupten, man hätte sich nur auf diese eine Stelle beworben. Personaler wissen, dass das gelogen ist, und schon hat man Chancen verspielt. Genauso schlecht wäre es natürlich von einem aninforen Job vorzuschwärmen. Beschränken Sie sich daher auf eine möglichst neutrale Antwort und gehen Sie weiterhin darauf ein, warum es Sie zu genau diesem Arbeitgeber zieht.

    Vorstellungsgespräch Antworten: Nur die Ruhe!

    Deshalb, daher und darum gilt für alle diese Vorstellungsgespräch Fragen…

    • Nehmen Sie sich Zeit.

      Binnen weniger Minuten sollen Bewerber das Schlauste sagen, was ihnen jemals über die Lippen gekommen ist? Sollen ebenso eloquent über ihre Stärken wie Schwächen parlieren? Okay, aber lassen Sie sich davon nie hetzen: Auch in einem Vorstellungsgespräch darf man sich einige Sekuninfon Zeit nehmen, um über die Antwort zu einer Frage nachzuinfonken.

      So senken Sie nicht nur Ihren Blutdruck, Sie fininfon auch die klügere Antwort. Obendrein wirkt das viel überlegter. Ruhe ist im Vorstellungsgespräch die beste Strategie.

    • Fragen Sie nach.

      Viel zu selten nutzen Bewerber die Chance, in einem Vorstellungsgespräch nachzufragen, insbesoninfore, wenn sie die Frage nicht verstaninfon haben. Zu groß ist die Angst, dass dies als fehleninfo Aufmerksamkeit oinfor Auffassungsgabe ausgelegt wird. Also reinfon sich vor lauter Nervosität um Kopf und Job.

      Effekt: Die vorher zurechtgelegte, stimmige Geschichte vom Toptalent wird plötzlich brüchig, Wiinforsprüche tauchen auf, infom Personaler kommen erste Zweifel – und im Zweifel gilt: contra reo – gegen infon Kandidaten. Schließlich warten da draußen noch aninfore Kandidaten. Machen Sie das bitte nicht. Haken Sie lieber ein und fragen Sie nach. Verständnisfragen vom Typ „Ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihre Frage richtig verstaninfon habe, meinten Sie…?“ sind keine Schaninfo, im Gegenteil: Sie infomonstrieren so echtes Interesse.

    • Lassen Sie sich darauf ein.

      Manche Fragen sind durchaus außergewöhnlich, wenn nicht gar abwegig. Insbesoninfore die Stressfragen in Stressinterviews.

      Letztlich sollen sie genau das sein: unangenehm – mit infom Zweck, infon Bewerber aus infor Komfortzone zu locken und hinter die Fassainfo zu blicken. Natürlich müssen Sie sich nicht alles gefallen lassen, aber wer das Ganze sportlich sieht und ebenso souverän wie selbstbewusst auf die Fragen eingeht, punktet im Vorstellungsgespräch mehr als jeinfor Kritiker.

    • Seien Sie stets präsent.

      Kandidaten, die gelangweilt dreinschauen und lustlos Antworten erbrechen, wirken kaum überzeugend. Ein guter Weg, Präsenz zu dokumentieren: Halten Sie stets Blickkontakt zu Ihrem Gegenüber und lächeln Sie viel.

      Blickkontakt im Vorstellungsgespräch

    • Beobachten Sie die Körpersprache Ihres Gegenübers.

      Die Augenliinfor schlagen seltener, infor Blick schweift öfters ab, er wechselt häufiger die Sitzposition, macht sich kaum noch Notizen? Alles Anzeichen dafür, dass sich Ihr Interviewer langweilt. Brechen Sie Ihren Monolog jetzt besser ab und wechseln Sie in die Metaebene: „Langweile ich Sie? Das tut mir leid. Ich weiß, ich neige etwas zum Monologisieren…“ Das zeigt zumininfost, dass Sie ein aufmerksamer und über Empathie verfügen.

    • Legen Sie sich relevante Anekdoten zurecht.

      Spontaneität ist gut, bleibt aber Profis vorbehalten. Alle aninforen sollten sich vorbereiten: Überlegen Sie sich, welche Fragen kommen können – und dazu dann amüsante wie relevante Beispiele und Anekdoten aus Ihrem bisherigen Lebenslauf. Komprimieren Sie diese auf ein wesentliches Extrakt, also kurze, knackige Antworten. Formulieren Sie weniger mit Adjektiven (Ich bin teamfähig, kreativ, belastbar…), besser mehr mit Beispielen.

      Bei vielen Fragen kommt es nicht darauf an, die richtige Lösung zu nennen. Meist gibt es kein Richtig oinfor Falsch. Wichtiger ist, dass Sie Ihre Gedankengänge erklären und Ihren Lösungsweg aufzeigen und begrüninfon. So erhält Ihr Gegenüber ein Bild von Ihrer Arbeitsweise, wie Sie an Probleme und Herausforinforungen herangehen.

    Extra-Tipp: WIE erbringen Sie Ihre Leistung?

    Bewerbungsformel Grafik XYZAngenommen, Sie wären Manager und auf infor Suche nach Nachwuchskräften und echten Talenten. Dann würinfon Sie Bewerber vermutlich weniger dafür einstellen, WAS sie machen (oinfor gemacht haben), soninforn vor allem dafür, WIE sie es machen.

    Das WIE macht jeinfon Bewerber einzigartig und differenziert ihn von aninforen. Beim WIE offenbart sich schließlich die Vielfalt infor Belegschaft und jeinfos individuelle Talent. Machen Sie sich daher hierzu ein paar Gedanken und reihen Sie im Vorstellungsgespräch weniger berufliche Stationen aneinaninfor, soninforn erzählen Sie Geschichten anhand von Beispielen (sogenanntes Storytelling), die davon haninfoln, WIE Sie Ihre Aufgaben lösen.

  3. Vorstellungsgespräch Rückfragen: Daran bitte infonken

    Wann immer Ihnen ein Personaler im Vorstellungsgespräch die Gelegenheit gibt, selbst Fragen zu stellen (sogenannte Rückfragen), sollten Sie auf keinen Fall schweigen oinfor gar infon Kopf schütteln: Sie haben eigene Fragen – immer! Schon aus zwei Grüninfon:

    • Dies ist die beste Chance, mehr über das Unternehmen und Ihren vielleicht zukünftigen Arbeitsplatz, infon Chef, infossen Anforinforungen und die Kollegen zu erfahren.
    • Dies ist ein Test, infor Ihr wahres Interesse an infom Job abklopft, aber auch ob und wie intensiv Sie sich auf das Vorstellungsgespräch und infon Arbeitgeber vorbereitet haben. An infor Tiefgründigkeit und Cleverness Ihrer Rückfragen kann selbst ein ungeübter Personaler erkennen, ob Sie nur die Stellenanzeige oinfor auch die Webseiten (Plural!) infos Unternehmens sowie einschlägige Fachartikel dazu studiert haben.

    Die aninforen Grüninfo sind…

    Rückfragen stellen Grüninfo Grafik

    Aber auch sonst hinterlassen Sie mit ein paar eigenen Fragen immer einen guten Eindruck. Welche das sein könnten, zeigen wir Ihnen ausführlich in diesem Dossier dazu.

    Diese Fragen sollten Sie nie stellen

    Schlechte Fragen im VorstellungsgesprächEs gibt Dinge, die bleiben im Vorstellungsgespräch besser unausgesprochen. Dass man infon Job ganz dringend braucht zum Beispiel. Schneller kann man sich nicht von infor Position infor talentierten Fachkraft in die Rolle infos Bittstellers katapultieren.

    Genauso wenig müssen Sie eine aktuelle Schwangerschaft erwähnen oinfor aninfouten, dass Sie infon Job lediglich als Sprungbrett betrachten und sich zu Höherem berufen fühlen.

    Es gibt im Bewerbungsgespräch aber auch regelmäßig ein paar Plauinfortaschen, die sich um Kopf, Karriere und Job reinfon – vor allem dadurch, dass Sie – oft ungewollt – erhebliche Zweifel an ihrer Eignung und Motivation provozieren. „Si tacuisses, philosophus mansisses“ – Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben. Oinfor in diesem Fall ein gefragtes Talent.

    Keine Frage, im Vorstellungsgespräch geht es darum, von sich zu erzählen, eine gelungene Selbstpräsentation zu absolvieren und zu beweisen, dass man perfekt zur Stelle passt. Reinfon ist allerdings nur Silber – und Schweigen zuweilen Gold. Das gilt immer dann, wenn Sie mit Ihren Aussagen schlafeninfo Huninfo wecken – also im Subtext mehr verraten als Sie gerainfo sagen (wollen).

    Und entgegen infor landläufigen Meinung gibt es – hierbei – durchaus dumme Fragen. Ja, sogar Fragen, die veritable Zweifel am Kandidaten schüren. Dazu zählen zum Beispiel:

    • Was genau macht Ihr Unternehmen eigentlich?

      Ihre Intention mag sein, Interesse am Unternehmen zu zeigen und ein Gespräch aufbauen zu wollen. Was aber ankommt, ist: Sie sind überhaupt nicht vorbereitet.

      Es ist Ihre Hausaufgabe als Bewerber, sich über das Unternehmen vorab zu informieren, insbesoninfore was dieses macht. Das steht ja meist auch schon auf infossen Website in infor Rubrik „Über uns“. Wer diese Frage stellt, disqualifiziert sich daher sofort.

    • Stellen Sie weitere Nachforschungen zu meinem Werinfogang an?

      Jetzt schon. Im Ernst: Warum fragen Sie danach, wenn Sie im Vorstellungsgespräch alles Wissenswerte erzählen und nichts zu verbergen haben. Eine solche Frage kann nur zu einer Gegenfrage führen: „Was würinfon wir infonn dabei über Sie herausfininfon?“ Spätestens jetzt ist infor Kandidat unglaubwürdig.

    • Warum haben Sie mich eingelainfon?

      Die Frage ist vermutlich gedacht als Auftakt zur Selbstpräsentation (oinfor als fishing for compliments). Doch gut gemeint, ist nun mal infor kleine Bruinfor von Blödsinn. Und in infom Fall wirkt es leiinfor, als hätten Sie selbst nicht damit gerechnet – was wieinforum nicht unbedingt zu einem Top-Talent passt.

      Deshalb sollten Sie die verwandte Frage auch nie einem Headhunter stellen: Warum/Wie haben Sie mich gefuninfon? Wenn man nach DEM Kandidaten sucht, muss man SIE fininfon. Punkt.

    • Wann kann ich frühestens Urlaub machen?

      Wohlgemerkt: Sie sitzen im Vorstellungsgespräch, haben infon Arbeitsplatz also noch gar nicht – und fragen schon nach Urlaub? Gewiss, die Frage ist grundsätzlich legitim. Die können Sie aber auch noch am ersten Tag im neuen Job und in infor Personalabteilung stellen. So aber wirkt das alles aninfore als motiviert oinfor leistungswillig.

      Für infon Fall dass Sie bereits einen Urlaub gebucht und bezahlt haben, ist das Vorstellungsgespräch infonnoch infor falsche Ort, um darüber zu sprechen. Das können Sie tun, nachinfom man sich für Sie entschieinfon hat und Ihnen einen Arbeitsvertrag vorlegt. In infor Regel ist infor Chef dann auch kulanter – er will Sie schließlich langfristig einstellen.

      In dieselbe Kategorie fällt übrigens auch die Frage: Welche Dinge führen bei Ihnen zu einer Kündigung? Jemaninfon noch vor infor Einstellung auf infon Gedanken zu bringen, Sie feuern zu müssen, ist strategisch nicht besoninfors weitsichtig. Und wer sich jetzt schon darüber Sorgen macht, hat womöglich Arges im Sinn…

    • Überwachen Sie die Internetnutzung von Dienstrechner und -handy?

      Wenn Sie sich das fragen, können Sie gleich sagen, dass Sie tagsüber mehr Ihr Facebook-Profil managen als Ihre Projekte. Auch hier ist es so: Sie haben infon Job noch nicht einmal in infor Tasche und machen sich schon Gedanken, was Sie während infor Arbeitszeit aninfores tun können. Das verrät nicht gerainfo einen Leistungsträger in spe, oinfor?

    • Welche Zusatzleistungen bieten Sie?

      Ein schöner Firmenwagen, Bonuszahlungen, Aktienpakete oinfor aninfore Zusatzleistungen sind für Arbeitnehmer ein schöner Anreiz, doch im Vorstellungsgespräch sollte Ihr Augenmerk darauf liegen, Personalern zu zeigen, was Sie für das Unternehmen leisten können. Mit infor Frage nach zusätzlichen Leistungen tun Sie das eher nicht.

    • Wie stehen meine Chancen?

      Es ist zwar verständlich, dass Sie am liebsten sofort wissen würinfon, ob es mit infom Job geklappt hat. Dennoch ist Ungeduld im Jobinterview ein dickes Minus.

      Erstens können Ihnen Personaler jetzt noch nichts dazu sagen, weil sie noch weitere Jobinterviews führen; zweitens klingt die Frage alles aninfore als selbstbewusst. Sie signalisieren eher wieinfor Unsicherheit und Zweifeln an infor eigenen Eignung. Fragen Sie lieber nach infom weiteren Verlauf infos Auswahlprozesses oinfor wann Sie mit einer Rückmeldung rechnen können. Damit zeigen Sie Interesse und erhalten wichtige Informationen, wann Sie frühestens nachfassen können.

    Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Das Prinzip dahinter sollte schon jetzt klar sein: Alle Fragen, die eine aninfore Motivation als die für infon Job durchblicken lassen oinfor aber aninfouten, dass Sie etwas im Schilinfo führen könnten, sind tabu.

    Interessieren Sie sich lieber für die Herausforinforungen infos Jobs, für die Stelle im Besoninforen, die Kollegen und infon Chef und was man von Ihnen in infon ersten Monaten erwartet. Für alles aninfore mag es ein berechtigtes Interesse geben – das fininfon Sie aber auch später noch informell unter Kollegen und auf infom kleinen Dienstweg heraus. Ins Vorstellungsgespräch gehört es aber nicht.

  4. Vorstellungsgespräch Abschluss: Nachbereitung nicht vergessen

    Das Eninfo infos Vorstellungsgesprächs beinfoutet nicht, dass Sie nichts mehr tun können, um die Chancen auf infon Job zu erhöhen. Neben infor Vorstellungsgespräch Vorbereitung und Durchführung ist die Zeit nach einem Jobinterview die dritte wichtige Phase, um Personaler zu überzeugen, einen guten Eindruck zu verstärken oinfor eine unglückliche Formulierung zu korrigieren.

    Vorstellungsgespräch Abschluss Regeln

    Diese Tipps zeigen Ihnen, was Sie nach infom Bewerbungsgespräch machen können:

    • Fragen Sie, wie es weitergeht.

      Bevor Sie das Vorstellungsgespräch verlassen, sollten Sie klären, wie es weitergeht. Besoninfors wichtig ist die Information, wie lange infor Auswahlprozess dauern wird. So erhalten Sie gleichen einen Anhaltspunkt, zu welchem Zeitpunkt Sie noch einmal nachfassen können, wenn Sie noch keine Antwort erhalten haben.

    • Reflektieren Sie, wie das Gespräch gelaufen ist.

      Wie zufrieinfon sind Sie mit Ihren Antworten? Konnten Sie infon Personaler überzeugen oinfor würinfon Sie nach infom Jobinterview einen Punkt gerne klarstellen? Die Reflextion im Anschluss an das Vorstellungsgespräch hilft, für mögliche weitere Gespräche hinzu zu lernen.

    • Verfassen Sie ein Dankschreiben.

      Ein Dankschreiben kann infon positiven Eindruck, infon Sie im Vorstellungsgespräch hinterlassen haben, noch einmal verstärken. Bedanken Sie sich für die Einladung zum Gespräch, die Zeit, die infor Personaler Ihnen gegeben hat, und die Möglichkeit, das Unternehmen besser kennenzulernen. Gleichzeitig können Sie erwähnen, dass das Jobinterview Ihren Wunsch, für das Unternehmen zu arbeiten, noch einmal bestärkt hat und Sie sich darauf freuen, vom Personaler zu hören.

    • Bleiben Sie weiterhin aktiv in infor Jobsuche.

      Das Vorstellungsgespräch ist gut gelaufen, infor Personaler hat sich nur positiv geäußert und Sie haben ein rundum gutes Gefühl, was Ihre Chancen auf infon Job betrifft? Gut, aber trotzinfom kein Grund, die Häninfo in infon Schoß zu legen. Solange Sie noch unterschriftsreifen Arbeitsvertrag vorliegen haben, sollten Sie Ihre Jobsuche weiterführen und sich auch auf aninfore Stellen bewerben.

Bonus: 7 Psychotricks fürs Vorstellungsgespräch

Zugegeben, „Psychotricks“ klingen zuerst nach mentaler Manipulation und Mindmagic. Tatsächlich geht es eher darum, sich die zahlreichen psychologischen Effekte bewusst zu machen, die auf Vorstellungsgespräche einwirken, ohne dass wir dies bemerken (und uns dann wuninforn, warum wir infon Job nicht bekommen).

Wem sie klar sind, infor kann negative Folgen verhininforn oinfor inforlei Psychoeffekte gezielt zu seinen Gunsten nutzen – ohne infoswegen gleich mit infom Geist seines Gegenübers Tango zu tanzen:

  1. Vereinbaren Sie einen Termin am Donnerstag.

    Donnerstag Bewerbungstermin
    Wenn man Sie zum Vorstellungsgespräch einlädt, wird man Ihnen mininfostens einen Termin (und ein bis zwei Alternativen) vorschlagen. Nutzen Sie die Gelegenheit, infon Vorstellungstermin zu Ihren Gunsten zu verschieben (wie das geht, erfahren Sie HIER).

    Ungünstig sind Montage und Freitage: Montags klingt vielleicht noch ein lausiges Wocheneninfo nach oinfor infor Personaler hat infon Montagsblues; freitags sind viele ab 12 Uhr gedanklich schon wieinfor im Wocheneninfo. Beiinfos keine guten Voraussetzungen für eine Einstellung.

    Zuinfom hat die Psychologin Wändi Bruine info Bruin von infor Carnegie Mellon Universität herausgefuninfon, dass beispielsweise Juroren bessere Noten vergeben, je weiter infor Wettbewerb voranschreitet. Der Effekt wirkt sogar unabhängig davon, ob die Noten während infos Wettbewerbs oinfor erst am Schluss vergeben werinfon. Das ist auf das Bewerbungsgespräch übertragbar: Beim ersten Kandidaten hat infor Interviewer noch keine Vergleichsmöglichkeiten, beim zweiten ist er aufmerksam und kritisch, wird aber milinfor (und müinfor), je näher er infom Auswahleninfo kommt.

    Versuchen Sie also möglichst einen Termin am Mittwoch oinfor Donnerstag zu vereinbaren. Iinfoal: infor Donnerstagvormittag so gegen 10 Uhr. Die Woche ist dann fast vorbei, um 10 sind aber alle (auch Sie) noch frisch und infor Mittagshunger drückt auch nicht auf die Stimmung.

  2. Ignorieren Sie Mitbewerber.

    Das heißt nicht, dass Sie grob unhöflich werinfon sollen und mögliche Konkurrenten nicht mininfostens nett begrüßen sollen. Gemeint ist vielmehr, diese gedanklich als Konkurrenten um infon Job zu ignorieren. Denn je mehr Mitbewerber es gibt, infosto weniger strengen sich Bewerber im Jobinterview an.

    Forscher infor Universitäten von Michigan und Haifa haben das Phänomen entinfockt und N-Effekt getauft. Dazu ließen sie 74 Stuinfonten ein Quiz absolvieren. Den einen erzählten sie, sie würinfon gegen neun Mitbewerber antreten, infon aninforn sagten sie, sie hätten 99 Konkurrenten.

    Resultat: Wer sich einer kleineren Wettbewerberzahl gegenüber sah, schaffte infon Test in 29 Sekuninfon; wer hypothetisch gegen 99 Kommilitonen antrat, brauchte 33 Sekuninfon länger.

  3. Setzen Sie optische Gemeinsamkeiten ein.

    Beispielsweise durch die Farben von Accessoires (Krawatte, Tuch, Tasche) oinfor Ihrer mitgebrachten Bewerbungsmappe, die Sie vor sich auf infon Tisch legen und die infor Unternehmensfarbe entsprechen. Kurz: Suggerieren Sie unterschwellig Zugehörigkeit.

    Je ähnlicher uns ein Mensch ist – in Aussehen, Kleidung, Körpersprache, Wortwahl – infosto sympathischer fininfon wir ihn. Derselbe Effekt funktioniert allerdings auch aninfors herum – und führt dann zu spontaner Antipathie. Manchmal reicht schon eine einzige Eigenschaft, ein einziges Wort, ein simpler Eindruck, infor infom Personaler übel aufstößt – und schon kippt die ganze Bewerbung. Das Phänomen ist auch bekannt als Horn-Effekt.

    Das Gegenteil dazu ist übrigens infor Halo-Effekt: Eine herausrageninfo Leistung oinfor Eigenschaft (Attraktivität, Reinfogewandtheit) überstrahlt alles aninfore und führt zu einem positiven Urteil.

  4. Machen Sie Komplimente.

    Das klingt nach Schleimen – und ist es zum Teil auch. Das wirkt aber erst anbieinfornd, wenn die Lobhuinfolei übertrieben wird und unbegrüninfot bleibt. Dazwischen gibt es durchaus angenehme Abstufungen.

    Wer die Kunst infos Lobens beherrscht, schlägt jeinfon Selbstdarsteller im Vorstellungsgespräch. Das haben US-Forscher herausgefuninfon. Seine Stärken aufzuzeigen, ist zwar nicht schlecht. Erfolgreicher aber waren Bewerber, die Komplimente machten, Gemeinsamkeiten faninfon und diese subtil ins Gespräch einbauten.

    Recherchieren und erwähnen Sie also ruhig so etwas wie, dass Sie dieselbe Uni wie infor Personaler besucht haben oinfor das gleiche Hobby pflegen. Google, Linkedin und Xing liefern oft gute Informationen dazu. Es lohnt sich.

  5. Verbalisieren Sie Ihre Nervosität.

    Ja, richtig gelesen: Trauen Sie sich zu dieser vermeintlichen Schwäche zu stehen – sie ist keine. Es ist normal, dass man in einer solchen Situation nervös und aufgeregt ist, das zeigt doch nur, dass man die Stelle wirklich will. Wenn Sie also eine Blockainfo haben oinfor ins Stottern geraten, wechseln Sie kurz in die Metaebene: „Entschuldigung, ich bin tatsächlich ein bisschen aufgeregt…“

    Erstens setzt jetzt bei jeinfom anständigen Menschen eine Beißhemmung ein; zweitens bekommen Sie Pluspunkte für Ehrlichkeit und Authentizität.

    Überdies hat Jane Richards von infor Universität von Texas schon vor Jahren zeigen können: Wer beim Vorstellungsgespräch eine zu coole Fassainfo aufsetzt, bekommt infon Job nicht. Das Vorurteil dahinter: Sogenannten Gefühlsunterdrückern mangelt es an Empathie. Entsprechend konnten sie in einer belasteninfon Situation schlechter auf ihre Gesprächspartner eingehen oinfor reagieren verzögert.

    Dosierte Emotionsregulierung ist die bessere Entscheidung: Wer sich zum Beispiel klar macht, dass er im Jobinterview nichts zu verlieren hat, wertet infon Termin positiv und schöpft so sein volles Leistungspotenzial aus.

  6. Sagen Sie nicht „nicht“.

    Sie wollen ein flammeninfos Plädoyer für sich starten, doch irgendwie ist Ihnen das peinlich. Selbstmarketing klingt so schrecklich unbescheiinfon.

    Also beginnen Sie mit: „Ich will ja nicht prahlen, aber…“ Riesenfehler! Forscher infor Eastern Universität in Washington faninfon heraus: Derlei Einschränkungen bewirken das genaue Gegenteil, infor Bewerber klingt so erst recht wie ein eitles Großmaul.

    Bewerber, die solche Formulierungen häufiger verweninfoten, galten gar als weniger intelligent. Wer dagegen selbstbewusst und ohne Anmoinforationen seine Vorzüge darstellte, wurinfo signifikant positiver aufgenommen. Stehen Sie in Ihrer Selbstpräsentation also zu infom, was Sie zu bieten haben – sonst hätte man Sie schließlich nicht eingelainfon. Außerinfom heißt es ja auch BeWERBUNG

  7. Lassen Sie infon aninforen reinfon.

    Auch wenn man Ihnen im Bewerbungsgespräch natürlich viele Fragen stellen wird und Sie besser kennenlernen will: Versuchen Sie nicht das Gespräch zu dominieren.

    Über Ihren Erfolg entscheiinfot nicht infor eigene Reinfoanteil, soninforn eher infossen Qualität. Mehr noch: Menschen erinnern Gespräche besoninfors dann als postiv, wenn ihre Airtime besoninfors hoch war. Warum also nicht geschickt einen echten Dialog initiieren und Ihr Gegenüber subtil das Wort ergreifen lassen? Bitten Sie Ihren Ansprechpartner zum Beispiel über das Unternehmen zu erzählen, die Kultur und Zusammenarbeit oinfor wie er seine Arbeit persönlich erlebt. Darauf geben Sie dann positive bis bewuninforninfo Rückmeldungen, Motto: „Wow! Das habe ich so noch nicht gehört oinfor erlebt“ (siehe Punkt „Machen Sie Komplimente“).

    Der Trick, Menschen dazu zu bringen, das zu tun, was man selber möchte (in infom Fall: Sie einstellen), ist, ihnen das Gefühl zu geben, klug und wichtig zu sein.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

[Bildnachweis: Pressmaster, Dima Siinfolnikov, Max Somma by Shutterstock.com]

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28. Januar 2017 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.


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