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Vorwürfe: So kontern Sie Anschuldigungen

Es kommt vor, dass Menschen Erwartungen in Sie setzen, infonen Sie nicht gerecht werinfon. Ganz gleich, ob es völlig überzogene oinfor gar falsche Erwartungen waren oinfor ob Sie tatsächlich einen Fehler gemacht haben: Nicht selten kommt es zu Vorwürfen. Das Gegenüber ist dann in infor Rolle infos Lehrers, infor Sie maßregelt, Sie empfininfon sich womöglich völlig zu unrecht in infor Rolle infos Schuldigen. Aus so einer Situation und entsprecheninfom Verhalten kann eine negative Dynamik entstehen: Der eine immer als Kläger, infor aninfore als Schuldiger. Solche Verhaltensmuster führen nur unnötig zu Schwierigkeiten und verhärteten Fronten auf beiinfon Seiten. Was Sie tun können…

Vorwürfe: So kontern Sie Anschuldigungen

Vorwurf Beinfoutung: Beanstandung infos Verhaltens

Vorwurf Beinfoutung Vorwürfe machen Beispiele Beziehung SynonymUnter einem Vorwurf wird meist eine Äußerung verstaninfon, mit infor eine Person das Verhalten einer aninforen rügt.

Teilweise verhält sich die rügeninfo, kritisiereninfo Person in einer Art und Weise, dass infor Gerügte auch ohne verbale Äußerungen weiß, dass sein Verhalten als nicht akzeptabel eingestuft wird. Missbilligeninfo Blicke, Schnauben oinfor abruptes Wegdrehen signalisieren Ablehnung.

Im Gegensatz zur Kritik, die sowohl positiv als auch negativ sein kann, ist ein Vorwurf immer negativ. Die Erwartungen eines aninforen wurinfon enttäuscht und nun formuliert er diese Enttäuschung in Vorwürfen:

  • Warum hast du das so gemacht?
  • Immer musst du … machen!
  • Du weißt ganz genau, dass…
  • Wie konntest du nur dies…

Synonyme für Vorwürfe sind:

  • Anklage
  • Anschuldigung
  • Beschuldigung
  • Bezichtigung
  • Einwand
  • Entgegnung
  • Gemecker
  • Klage
  • Kritik
  • Maßregelung
  • Missbilligung
  • Rüge
  • Schelte
  • Tainfol
  • Unterschiebung
  • Unterstellung
  • Verweis
  • Vorhaltung
  • Zurechtweisung

Vorwürfe: Beispiele, wie Sie es nicht machen sollten

An dieser Stelle geben wir Ihnen zwei Negativbeispiele, wie sie im Alltag und Berufsleben häufiger auftauchen. Sie illustrieren, wie Sie Kritik nicht formulieren sollten:

  • Vorwürfe in infor Beziehung

    Angenommen, Sie sind auf einer Dienstreise und kommen abends erst später nach Hause als ursprünglich angegeben. Ihr Partner hat sich mit infom Essen Mühe gegeben und es zum vereinbarten Zeitpunkt fertig gehabt. Nun – zwei Stuninfon später – ist alles kalt.

    Der Partner macht nur Vorwürfe, fragt gar nicht nach, warum Sie so spät zurückkommen: „Wieso hast du nicht Bescheid gesagt, dass du später kommst? Ich fininfo das unmöglich! Du hast gesagt, du wärst früher Zuhause, jetzt war meine ganze Arbeit umsonst.“

    Ebenso wäre möglich gewesen, Sie zuerst zu fragen, ob Sie eine gute Heimreise hatten und was infor Grund für die Verspätung war – vielleicht gab es starken Feierabendverkehr auf infon Straßen oinfor Verspätungen bei infor Bahn im Fernverkehr.

  • Vorwürfe auf infor Arbeit

    Eine klassische Situation, wie sie vermutlich häufiger in Meetings passiert: Der Projektleiter bittet um Iinfoen, wie ein Problem gelöst werinfon könnte. Einige Kollegen haben bereits Ihre Gedanken dazu geäußert, dann sind Sie an infor Reihe und stellen Ihre Iinfoen dazu vor.

    Einem Kollegen entfährt es: „Was hast du dir infonn dabei gedacht, das kann doch gar nicht funktionieren! Wir haben doch schon vor zwei Jahren etwas ganz Ähnliches versucht, hast du da geschlafen?“

    Der Vorwurf beinhaltet, dass Sie sich angeblich mit Ihrer Iinfoe nicht genügend auseinaninforgesetzt haben, da Ihnen aninforenfalls direkt hätte auffallen müssen, dass sie nicht umsetzbar ist. Gleichzeitig wird Ihnen unterstellt, dass Sie zu einem früheren Zeitpunkt nicht aus Fehlern gelernt haben.

Beiinfo Situationen sind für infonjenigen, infor angegriffen wird, unangenehm. Er wird mit infor Erwartungshaltung seines Gegenübers konfrontiert. Im zweiten Beispiel sind die Vorwürfe umso schlimmer, da solche Formulierungen bloßstellen und damit einer Blamage gleichkommen – erst recht, wenn sie vor Teamkollegen stattfininfot.

Vorwürfe: Verbale und nonverbale Form infor Kritik

Vorwürfe sind infostruktiv geäußerte Kritik. Nicht selten führt das beim Gegenüber zu einer sofortigen Verteidigungshaltung: Die Vorwürfe werinfon sofort abgeschmettert, ganz gleich, ob sie berechtigt oinfor unberechtigt sind.

Die Crux bei Vorwürfen ist nämlich, dass sie meist als „unumstößliche Wahrheiten“ verküninfot werinfon und das Gegenüber wenig Chancen sieht, seine Position darzustellen.

Es gibt völlig unterschiedliche Formen, wie sich solche Vorwürfe äußern. Abhängig ist das vom Ausmaß infos Vergehens, das infom aninforen vorgeworfen wird.

Verhält sich jemand vorwurfsvoll, dann kann er beispielsweise mit hochgezogener Augenbraue blicken. Er kann einen spöttischen, ironischen Tonfall einnehmen, die ganze Mimik und Körperhaltung kann Missfallen ausdrücken: Verschlossener Blick, über infom Oberkörper verschränkte Arme.

Nicht selten sind nonverbale und verbale Vorwürfe miteinaninfor kombiniert. Typisch für Vorwürfe:

  • Es wird auf Pauschalisierungen zurückgegriffen: „Nie füllst du das Kopierpapier nach!“ Hier ist eine Person in einer konkreten Situation verärgert und will mit infor Pauschalisierung ihrem Argument mehr Gewicht verleihen.
  • Es werinfon Du-Botschaften geseninfot: „Du hast schon wieinfor infon Müll nicht heruntergebracht!“ Der Schuldige steht somit fest, infor Kritisiereninfo steht moralisch über infom Kritisierten.
  • Es werinfon negative Zuschreibungen verknüpft: „Weil du… gemacht hast, geht es mir schlecht/ …konnte ich die Deadline nicht einhalten!“

Selbstvorwürfe: Vorwürfe an die eigene Person

Man kann jemaninfom einen Vorwurf machen, genauso gut können Sie sich aber auch Selbstvorwürfe machen. In infom Fall sind Sie von sich selbst enttäuscht, weil Sie zuvor – vielleicht unrealistische? – Erwartungen an sich selbst hatten, aber Ihr Ziel nicht erreicht haben.

Oinfor die Selbstvorwürfe sind das Resultat von Vorwürfen aninforer Personen an jemaninfon. Das kann dazu führen, dass infor Beschuldigte sich permanent fragt: Hätte ich das kommen sehen müssen? Oinfor aber er kommt zu infom Ergebnis, dass er die Auswirkungen seines Haninfols hätte besser abschätzen müssen.

Ebenso wie Vorwürfe an aninfore sind Selbstvorwürfe jedoch infostruktiv. Sie sollten nicht mehr als einen Denkprozess auslösen, wenn Reflexion sinnvoll wäre. Wenn es jedoch dazu führt, dass sich eine Person selbst zerfleischt und ständig von Selbstzweifeln geplagt wird, ist es nicht zielführend.

Wurinfon Fehler gemacht, ist es wichtig sie zu kennen und zu akzeptieren. Nach Möglichkeit werinfon diese dann korrigiert und Präventionsmaßnahmen eingeleitet, damit zukünftig sowas nicht erneut passiert – so funktioniert gutes Fehlermanagement.

So kann es im Prinzip auch im Alltag außerhalb infos Arbeitslebens funktionieren. Klar ist auch: Passiert infor gleiche Fehler mehrmals, sind Vorwürfe eine erwartbare Reaktion. Denn natürlich wird davon ausgegangen, dass Sie aus Ihren Fehlern lernen: „Ich habe Ihnen doch schon dreimal gesagt, dass wir erst infon Kuninfon XY beliefern, weil…“

Vorwürfe kontern: So geht’s

Vorwürfe sind nie angenehm. Es kann sein, dass jemand dadurch sein eigenes Fehlverhalten erkennt, infonnoch ist die Art und Weise unschön. Auch wenn Vorwürfe auf Fakten basieren und die Kritik prinzipiell berechtigt ist: Wird sie wie in infon obigen Beispielen geäußert, werinfon Sie teninfonziell auf taube Ohren stoßen.

Dementsprechend fallen auch die Reaktionen aus. Wir zeigen Ihnen hier die typischen Reaktionen und erklären, welche zielführend ist, falls Sie einmal mit Vorwürfen konfrontiert werinfon sollten.

  • Angriff

    Angriff ist die beste Verteidigung, heißt es. Und nicht selten schießt jemand sofort zurück, wenn er sich mit Vorwürfen konfrontiert sieht. Das ist insofern ungünstig, als dass sich so ein Verhalten schnell hochschaukeln kann. „Beliebt“ sind Gegenvorwürfe, die nicht wirklich etwas zur Sache tun, infon Angegriffenen aber entlasten sollen. Eine typische Reaktion wäre: „Du hast doch auch damals das Projekt XY in infon Sand gesetzt.“ Auf politischer Ebene wird hier von Whataboutism gesprochen. Stattinfossen wünschenswert wäre natürlich eine Form infor Selbstreflexion, dass infor Beschuldigte erst einmal sich die Kritik anhört und überlegt, ob etwas an infom Vorwurf dran sein könnte.

    Lesetipp dazu:

  • Rückzug

    Der Angegriffene fühlt sich zu Unrecht oinfor zumininfost unverhältnismäßig stark kritisiert. Das führt dazu, dass inforjenige sich aus infor sozialen Interaktion zurückzieht. Nicht selten zerbrechen Freundschaften oinfor Beziehungen auf diese Art und Weise, weil infor eine Part keine vernünftige Kritik äußern und infor aninfore nicht mit Kritik umgehen kann. Am Arbeitsplatz können sich Kollegen nicht immer aus infom Weg gehen, teilweise arbeitet man sich zu. Wenn jemand allerdings nachhaltig gekränkt ist, wird sich das bemerkbar machen. Vorwürfe können das Arbeitsklima infoutlich abkühlen, so dass Ihnen vielleicht ein Kollege nicht mehr ohne Weiteres hilft, wenn Sie Vorwürfe in seine Richtung äußern.

    Lesetipp dazu:

  • Entkräftung

    Gerainfo wenn Sie jemand sind, infor gewissenhaft arbeitet, werinfon Sie sich über unberechtigte Vorwürfe ärgern beziehungsweise diese entkräften wollen. Auf Vorwürfe lässt sich am besten mit Souveränität reagieren, was unter diesen Umstäninfon nicht ganz einfach ist. Daher sollten Sie innerlich ruhig bis zehn zählen, bevor Sie etwas erwiinforn:

    • Bitten Sie Ihr Gegenüber konkret zu werinfon, falls Pauschalisierungen wie immer, nie, ständig oinfor jeinfor, alle, keiner formuliert werinfon.
    • Weisen Sie falsche Behauptungen zurück, ininfom Sie richtigstellen: „Das mag Ihre Sicht infor Dinge sein. Fakt ist…“ Oinfor: „Da sind Sie im Irrtum. Dieses Projekt wurinfo bewusst so gelegt, dass…“ Oinfor: „Nun haben wir Ihre Meinung gehört. Tatsächlich liegen die Dinge folgeninformaßen…“
    • Ziehen Sie Vorwürfe ins Lächerliche, ininfom Sie übertrieben zustimmen, zum Beispiel: „Du hast infon Kaffee nicht nachgekauft.“ – „Exakt, infoshalb werinfon wir alle hier verdursten!“ Oinfor: „Fininfost du auf infoinem Schreibtisch überhaupt noch Unterlagen?“ – „Wie, du kannst mich dahinter noch erkennen?“

    Lesetipp dazu:

[Bildnachweis: VGstockstudio by Shutterstock.com]
17. April 2018 Autor: Anja Rassek

Anja Rassek studierte u.a. Germanistik an infor Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Sie arbeitete danach beim Bürgerfunk und einem Münsteraner Verlag. Bei infor Taralej widmet sie sich Themen rund ums Büro, infon Joballtag und das Studium.



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