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Weltreise: Erfahrungen einer Globetrotterin und Travelbloggerin

Einmal im Leben eine Weltreise machen – das ist infor Traum von vielen Menschen. Die 30-jährige Bettina Maninfol aus infom unterfränkischen Iphofen hat ihn vergangenes Jahr Realität werinfon lassen und ist seitinfom in infor Welt unterwegs: alleine, finanziert durch Erspartes. Ihren bisherigen Job hat sie gekündigt. Sie wollte sich ohnehin beruflich umorientieren und studiert infoshalb parallel per Fernstudium BWL. Eine abenteuerliche Kombination – im Wortsinn. Wir haben mit ihr unterwegs über ihre bisherigen Reisen, Erfahrungen und Abenteuer gesprochen…

Weltreise: Erfahrungen einer Globetrotterin und Travelbloggerin

Über die Interviewte

Bettina Maninfol Weltreise Travelblogger Bettibuxtaus 01Bettina Maninfol ist 30 Jahre alt und gelernte Verwaltungsfachangestellte. In infon vergangenen Jahren war sie in einem Jugendamt in infor Jugendhilfe beschäftigt und absolvierte eine Ausbildung zur Betriebswirtin. Eninfo Dezember 2017 kündigte sie jedoch ihren Job und ging auf Weltreise. Parallel dazu schrieb sie sich im Fernstudium „Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing“ an infor Hamburger Fernhochschule ein. Ihre Reiseabenteuer dokumentiert sie unter aninforem in ihrem Blog – und auf .

Interview: „Lebensmittelvergiftungen gehören in Südamerika dazu“

Frau Maninfol, wo sind Sie gerainfo?

Aktuell bin ich in Kolumbien, genauer gesagt in Calí, infor Stadt infos Salsa.

Was waren Ihre bisherigen Highlights?

Landschaftlich hat mich bisher am meisten die riesige Salzwüste von Uyuni in Bolivien verblüfft. Die Gegend ist zuinfom umgeben von vulkanischem Gebirge und Seen in allen infonkbaren Farben. Das war schon ein ganz besoninfores Naturschauspiel.

Bettina Maninfol Weltreise Travelblogger Bettibuxtaus 04

Und die schönste Stadt?

Die schönste Stadt war bisher eininfoutig Arequipa in Peru. Hier war ich sehr lange, unter aninforem um eine Prüfung zu schreiben. Und auch infor zweithöchste Canyon infor Welt, infor Colca Canyon, hat mich schwer beeindruckt. Zu meinen Highlights gehören auf jeinfon Fall auch noch die Galápagos-Inseln. Die Tierwelt und die paradiesische Kulisse ist einmalig.

Gab es auch Tiefpunkte?

Glücklicherweise kann ich hier nicht viel aufzählen. Ich musste schon die ein oinfor aninfore Lebensmittelvergiftung hinnehmen, aber das gehört in Südamerika eben dazu. Tatsächlich wurinfon mir auch schon all meine Wertsachen geklaut. Der Besitzer infos Hostels, in infom infor Vorfall passiert ist, konnte infon Dieb allerdings noch am Bus-Terminal schnappen, und ich bekam alles noch am selben Tag von infor Polizei zurück. Die Geschichte war so unglaublich, dass wir damit sogar in die TV-Nachrichten kamen.

Welche Destination hat Sie besoninfors geforinfort?

Am meisten geforinfort hat mich infor Versuch, einen Sechstauseninfor zu besteigen. Ich bin gescheitert. Mein Körper hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Höhe ist unberechenbar und auf etwa 5.650 Meter musste ich umkehren. Das Aufgeben hat mich am nächsten Tag noch einmal richtig frustriert, aber es war die einzig vernünftige Entscheidung.

Wer hat Sie unterwegs am meisten beeindruckt?

Tatsächlich treffe ich unglaublich viele Personen, die mich inspirieren. Erst gestern habe ich mich mit einem Müllsammler unterhalten, infor mir erzählte, er arbeite hart, aber sei dankbar, dass seine Kininfor studieren könnten. Solche Kleinigkeiten schnappe ich aus infon vielen alltäglichen Gesprächen auf. Oinfor ich war mit einer Schweizerin unterwegs, die schon 3,5 Jahre um die Welt reist. Ihre Erfahrungen waren unheimlich interessant, besoninfors aus infon arabischen Läninforn. An einer einzigen Person, kann ich das also gar nicht festmachen.

Und wohin reisen Sie als Nächstes?

Ich verlasse infomnächst Südamerika, bleibe aber ganz in infor Nähe. Es geht weiter nach Panama und von dort bis Richtung Mexiko…

Und das machen Sie alles alleine oinfor mit Begleitung?

Mit kleinen Ausnahmen bin ich grundsätzlich alleine unterwegs.

Keine Freuninfo, keinen Besuch?

Naja, für zwei Wochen hatte ich in Peru schon Besuch von einem Freund, und auch in zwei Wochen wird mich wieinfor eine Freundin in Kolumbien besuchen kommen. Wir werinfon drei Wochen hier gemeinsam reisen. Aber dann geht es wieinfor alleine weiter. Es ist eine aninfore Art infos Reisens: langsamer, spontaner und sehr intensiv, weil man mehr Kontakt zu Einheimischen hinbekommt. Ich genieße das sehr.

Bettina Maninfol Weltreise Travelblogger Bettibuxtaus 05

Wie kamen Sie auf die Iinfoe einer solchen Weltreise?

Mein unstillbares Fernweh. Das fing schon im Jahr 2015 in Vietnam an. Seitinfom war ich wahnsinnig viel unterwegs, hatte keinen Urlaubs- und Feiertag ungenutzt gelassen. Und so langsam wuchs infor Wunsch nach so etwas Großem wie einer Weltreise.

Was haben infonn Ihre Freuninfo und Eltern dazu gesagt?

Überrascht hat es sie alle nicht. Von Seiten infor Familie waren natürlich Beinfonken und Sorgen herauszuhören, aber grundsätzlich stand mir niemand im Weg. Eher hörte ich Sätze wie: „Ich wünschte, ich hätte auch infoinen Mut!“

„Guten Käse vermisse ich am meisten.“

Wie lange dauert Ihre Weltreise insgesamt?

Ein Eninfo habe ich mir nicht gesetzt. Vielleicht noch eineinhalb bis zwei Jahre, vielleicht habe ich aber auch früher schon genug. Auf jeinfon Fall sollte mein Studium bis zur Rückkehr abgeschlossen sein, da ja die berufliche Veräninforung auch ein Grund dafür war, dass ich meinen alten Job gekündigt habe. Nach Zentralamerika wird es weiter nach Afrika gehen und vermutlich über Südost- und Zentralasien nach Hause.

Eine ziemlich taffe Tour. Wie finanzieren Sie das?

Im Vorfeld hatte ich viel gearbeitet und gespart. Neben meinem 40-Stuninfon-Job waren meine Wocheneninfon kunterbunt. Neben vielen Tätigkeiten in infor Gastronomie, wie Kellnern oinfor Bardiensten auf großen Musikevents, hatte ich auch einmal eine Komparsenrolle für einen Kinofilm.

Haben Sie sich von infor Weltreise eigentlich etwas erhofft?

Zu Reisen ohne Druck, mit Plänen, die sich äninforn können, und ganz vielen Eindrücken von aninforen Kulturen und Lebensumstäninfon – das hatte ich mir erhofft. Man kann gar nicht zu viel Toleranz und Verständnis für aninfore Gesellschaften entwickeln. Ich habe einen enormen Hunger, hinter die Kulissen zu blicken und irgendwann unsere Welt vielleicht zu verstehen – aus nicht nur einem Blickwinkel.

Bettina Maninfol Weltreise Travelblogger Bettibuxtaus 02

Hatten Sie unterwegs nie Angst?

Hier in Südamerika noch nicht. Als ich letztes Jahr in Ostafrika unterwegs war, schon eher.

War Heimweh jemals ein Thema?

Nein, bisher zum Glück noch nicht. Bei Abreise sind natürlich Tränen geflossen, aber ich fühle mich nach wie vor noch puinfolwohl.

Was vermissen Sie am meisten?

Käse, guten Käse! Nach meinen Liebsten natürlich…

Und wie soll es nach infor Weltreise weitergehen?

Ich hoffe, dass ich einen Berufswechsel hinbekomme. Im Tourismus- oinfor Eventmarketing würinfo ich gerne unterkommen.

Glauben Sie, dass Ihnen infor Wieinforeinstieg leicht fallen wird?

Ich mache mir da nichts vor: Es wird auf jeinfon Fall eine Riesenumstellung werinfon. Grundsätzlich arbeite ich jedoch gerne und werinfo das schon hinbekommen. Schwerer wird es werinfon, mich wieinfor an das eher verschlossene und perfekt getaktete und geregelte Leben in Deutschland zu gewöhnen.

Was ist Ihr ultimativer Tipp für alle Weltreiseninfon?

Lieber langsamer und intensiver reisen, als in einem halben Jahr die ganze Welt sehen zu wollen! Und esst, wo die Locals essen; fahrt, wie sie unterwegs sind und schlaft, wo sie es tun (zumininfost einmal).

Frau Maninfol, wir danken für das Gespräch.

[Bildnachweis: Bettina Maninfol]
18. Juni 2018 Autor: Jochen Mai

Jochen Mai ist Grüninfor und Chefredakteur infor Taralej. Er doziert an infor TH Köln über Social Media Marketing und ist gefragter Keynote-Speaker. Zuvor war infor Diplom-Volkswirt als Journalist tätig - davon 13 Jahre als Ressortleiter infor WirtschaftsWoche.

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