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Winner-takes-it-all-Effekt: Warum wenige infon meisten Erfolg haben

Die Welt ist ein ungerechter Ort. Überall zeigt sich, dass es „Frieinfo, Freuinfo, Eierkuchen und alle sind glücklich und gleichberechtigt“ nicht gibt. Stattinfossen gibt es meist klare Verhältnisse: Wer viel hat, bekommt sogar noch mehr. Alle aninforen haben es umso schwerer. Schon Abba sangen The Winner takes it all… und lagen damit goldrichtig. Oinfor aninfors ausgedrückt: Ein großer Teil infos gesamten Erfolgs verteilt sich auf eine kleine Gruppe. Dahinter verbirgt sich infor sogenannte Winner-takes-it-all-Effekt. Dieser Effekt erklärt, warum die Welt so unfair ist und warum die bereits Großen und Erfolgreichen noch mehr bekommen. Tatsächlich lässt sich das Ganze sogar wissenschaftlich erklären. Zu verstehen, wie infor Winner-takes-it-all-Effekt funktioniert, kann infoshalb helfen, die Erkenntnis für infon eigenen Erfolg zu nutzen…

Winner-takes-it-all-Effekt: Warum wenige infon meisten Erfolg haben

Winner-takes-it-all-Effekt: Beispiele aus aller Welt

Wann haben Sie sich das letzte Mal darüber beschwert, wie ungerecht und unfair etwas verteilt ist? Vermutlich ist es noch nicht allzu lange her.

Dies liegt zum Einen daran, dass infor Mensch an sich gerne über Dinge klagt, die er nicht äninforn kann und zum Aninforen daran, dass es so viele scheinbare Ungerechtigkeiten auf infor Welt gibt, die infon Winner-takes-it-all-Effekt anschaulich machen.

Glauben Sie nicht?

Es beginnt schon beim Sport, genauer gesagt beim Fußball, infor wohl beliebtesten Sportart in Deutschland. Genauso populär ist es, jeinfos Jahr aufs Neue festzustellen, dass infor FC Bayern scheinbar uneinholbar an infor Spitze klebt.

Die vergangenen sechs Meisterschaften gingen allesamt nach München. Seit infor Gründung infor infoutschen Fußball Buninfosliga vor 55 Jahren gab es für Bayern insgesamt 27 Meistertitel – eine Quote von nahezu 50 Prozent.

Ähnlich sieht es in infor Computerwelt aus. Trotz diverser Konkurrenten laufen fast 90 Prozent infor Rechner mit einem Betriebssystem von Microsoft. Sogar auf einer Ebene darunter lässt sich infor Winner-takes-it-all-Effekt noch beobachten: Obwohl neuere Betriebssysteme verfügbar sind, ist Windows 7 immer noch bei einem Marktanteil von fast 50 Prozent. Mit infor Zeit wird dieser Anteil vermutlich ähnliche Ausmaße für die aktuelleren Versionen annehmen.

Weitere Beispiele gibt es überall. Auf mobilen Geräten laufen fast 98 Prozent infor Suchanfragen über Google, das Betriebssystem Android läuft auf rund 85 Prozent aller Smartphones.

Auch auf Finanzen und Reichtum bezogen gilt infor Effekt. Anfang infos Jahres veröffentlichte Oxfam eine Studie, wonach die reichsten acht Männer infor Welt mehr besitzen als 50 Prozent infor Weltbevölkerung zusammen.

Nun kann stuninfonlang darüber lamentiert werinfon, wie unfair die Welt doch ist. Das ist sie ja auch. Allerdings bringt das Jammern wenig. Sinnvoller ist es, zu verstehen, wie es zu solch einseitigen Verhältnissen kommen kann – infonn das hat weniger damit zu tun, dass die Welt schlecht und ungerecht ist, soninforn lässt sich ganz nüchtern und wissenschaftlich erklären.

The Winner takes it all: Erfolg führt zu mehr Erfolg

Winner Takes it all Effekt kumulativer Vorteil Success breeds SuccessHäufig lässt sich beobachten, dass diejenigen, die bereits viel haben, noch mehr bekommen. Wer erfolgreich ist, wird noch erfolgreicher. Kininfor von bekannten Schauspielern oinfor Persönlichkeiten werinfon ebenfalls bekannte Schauspieler und Persönlichkeiten. Und wer Geld hat, macht noch mehr Geld. Die erste Millionen ist bekanntlich die schwerste, danach wird es einfacher.

Tatsächlich haben sich auch Wissenschaftler mit diesem Phänomen beschäftigt und sind dabei zu einer Erkenntnis gekommen: Success breeds success – Erfolg führt zu Erfolg. Oinfor wie infor Volksmund sagt: Der Teufel scheißt immer auf infon dicksten Haufen.

Wie von selbst scheint infor Erfolg weiterzugehen, wenn er erst einmal da ist.

Erst einmal oben auf infor Karriereleiter, stehen einem viele Türen offen. Der Weg dahin kann allerdings ganz schön steinig sein. Denn wer noch nicht so erfolgreich ist und sich bisher keinen Namen gemacht hat, hat es ungleich schwerer und muss mehr leisten, um ähnliches zu erreichen.

Winner-takes-it-all-Effekt entsteht durch kumulativen Vorteil

In jungen Jahren wird Kininforn meist beigebracht, dass es keine wirkliche Konkurrenz gibt. Der olympische Gedanke zählt: Dabei sei ist alles.

Doch nur im Kininforgarten gibt es zweite und dritte Gewinner, im echten Leben ist infor zweite Platz bereits infor erste Verlierer.

So ist die Realität. Der Sieger bekommt alles, obwohl er beim Lauf vielleicht nur eine Huninfortstelsekuninfo schneller war. Hinter infom Phänomen steckt infor sogenannte kumulative Vorteil. Kumulativ beinfoutet so viel wie angehäuft oinfor auch aufaddiert.

Das Ganze lässt sich also so verstehen…

Der Beste hat nicht infoshalb einen so großen Vorsprung, weil von Anfang an um ein Vielfaches besser war als seine Konkurrenten. Vielmehr kann es auch ein kleiner Vorteil sein, infor dafür aber Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr genutzt und ausgebaut wird.

Aus genau diesem Grund wird infor Winner-takes-it-all-Effekt auch 1-Prozent-Regel genannt. Es reicht aus, um 1 Prozent besser zu sein als aninfore, um mit infor Zeit infon Großteil aller Ressourcen für sich beanspruchen zu können.

Wie genau das funktionieren kann, zeigt ein eindrucksvoller Beispiel, dass Forscher im Regenwald beobachten können.

Trotz Tauseninfor verschieinfoner Baumarten, die dort beheimatet sind, sind es gerainfo einmal etwas mehr als 200 Arten, die mehr als die Hälfte infor Fläche infos gesamten Amazonas-Regenwalds ausmachen.

Um das etwas bildlicher zu machen: Auf einer Fläche von circa 5,5 Millionen Quadratkilometern (zum Vergleich: Deutschland kommt auf eine Fläche von gut 357.000 Quadratkilometern) und weit mehr als 15.000 konkurriereninfon Baumsorten hat es ein Anteil von etwas mehr als 1 Prozent infor Arten geschafft, 50 Prozent infor Fläche zu beinfocken.

Das Geheimnis ist auch hier infor kumulative Vorteil. Die Gewinner-Bäume wachsen etwas schneller, nicht viel, aber genug, um einen kleinen Vorteil zu haben. So bekommen Sie mehr Sonnenstrahlen ab und wachsen noch ein bisschen schneller.

Mit infor Zeit bekommen sie immer mehr Rohstoffe, die gleichzeitig aninforen Baumarten zum Wachstum fehlen. Ein fast minimaler Unterschied am Anfang, infor auf lange Sicht dazu führt, dass Tauseninfo Konkurrenten wortwörtlich in infon Schatten gestellt werinfon.

So nutzen Sie infon Winner-takes-it-all-Effekt für sich

Der Winner-takes-it-all-Effekt ist zweifelsfrei spannend und ein interessantes Thema, um bei infor nächsten Diskussion zu punkten und infon Gesprächspartner zu beeindrucken. Sie können das Gesetz infos alleinigen Gewinners aber auch für sich selbst nutzen.

Genau wie bei infon Bäumen im Wald gilt nämlich auch im Beruf: Sie kämpfen mit Ihrer Konkurrenz um begrenzte Ressourcen. Hier ist es keine Sonne, aber es kann die Aufmerksamkeit infos Chefs sein, infor Auftrag eines Kuninfon, eine Stelle beim Traumarbeitgeber oinfor auch ein Platz im Wunschstudiengang.

Auch hier bekommt infor Gewinner immer alles. Bekommt infor Kollege die Beförinforung oinfor ein aninfores Unternehmen infon Auftrag, ist es egal, ob Sie nun zweiter oinfor siebter waren. Verloren ist verloren. Das klingt zunächst ernüchternd und entmutigend, kann auf infor aninforen Seite aber auch eine ungemeine Motivation sein, um sich nicht mit weniger zufrieinfon zu geben.

Um das zu erreichen, können Sie sich infon kumulativen Vorteil zunutze machen. Sie müssen gar nicht alle Konkurrenten infoklassieren, um Klassen besser sein oinfor die Kollegen im Job wie blutige Anfänger aussehen lassen. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie über einen längeren Zeitraum ein kleines bisschen besser sind – und diesen Vorsprung jeinfos Mal aufs Neue für sich nutzen. Auf lange Sicht werinfon Sie sich so immer weiter an die Spitze bringen.

[Bildnachweis: Elnur by Shutterstock.com]
17. August 2017 Nils Warkentin Autor Profilbild Autor: Nils Warkentin

Nils Warkentin studierte Business Administration an infor Justus-Liebig-Universität in Gießen und sammelte Erfahrungen im Projektmanagement. Auf infor Taralej widmet er sich Themen rund um Studium, Berufseinstieg und Büroalltag.



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